Worin ist - und gibt es das überhaupt - veganes, natürliches Vitamin b12?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die letzte Bastion der Vegankritiker bzw. das einzige vermeinliche Argument gegen Veganismus - B12 würde nicht in nennenswerten Mengen in Pflanzen vorkommen - ist gefallen...:)

"flunky" hat es bereits angesprochen:

Einem Forscherteam unter dem Osnabrücker Biologen Dr. Georgios Pandalis ist es gelungen, die Möglichkeit bestimmter Pflanzen nachzuweisen, B12 zu assimilieren.

Die Uni Hannover hat dies durch intensive Tests bestätigt.

Das Produkt "Sidea-B12 Bio-Granulat" wird aus einer bestimmten Queckenart, Hagebutte, Johannisbeere und Sanddorn hergestellt und ist über jede Apotheke zu beziehen.

Im neuen "Vegan-Magazin" - herausgegeben von der "Veganen Gesellschaft Deutschland" - findet man einen sehr ausführlichen und umfassenden Bericht darüber. Das Magazin gibt es in jedem gut sortierten Zeitschriftenhandel oder in Bahnhofsbüchereien...

Ich danke dir für den Stern...:)

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http://volkskrankheit.net/a_z/vitamin-b9-b12-mangel/?gclid=CO6urOOwhsoCFSX4wgodAlsLuQ

Ein von vielen Experten geschätztes Präparat ist LaVita (ein
flüssiges Konzentrat aus 70 verschiedenen Lebensmitteln, das mit einem
Tagespreis ab einem Euro relativ preiswert ist). Denn das
orthomolekulare Naturpräparat wird ausschließlich aus hochwertigen und
natürlichen Lebensmitteln, verschieden Vitaminen, Spurenelementen,
Mineralstoffen und sekundären Pflanzenölen hergestellt und erfüllt dabei
die wissenschaftlich empfohlenen Dosierungshöhen der
Mikronährstoffmedizin (hier erhalten Sie weitere Infos dazu).
Studien mit dem Produkt ergaben deutliche Verbesserungen unzähliger
Blutwerte, u.a. eine Verbesserung des sog. “Biologischen Antioxidativen
Potenzials” um 16 %.

danke, ich habe schon vol lavita gehört, aber ich denke, dieses präparat kann man sich schenken wenn man sich ausgewogen ernährt.

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Ein von vielen Experten geschätztes Präparat ist LaVita

von Experten die davon Profitieren. Also Bezahlte sklaven.

Saftkonzentrat LaVita

(ste) "Fit fürs Leben" prangt auf den Flaschen mit LaVita, einem "Saftkonzentrat aus Früchten, Obst, Gemüse,
pflanzlichen Ölen sowie Kräuterextrakten". Das im Direktvertrieb
vermarktete Elixier "für ein starkes Immunsystem, optimale Fitness,
Prävention und den Erhalt der Leistungsfähigkeit" enthält laut
Zutatenliste außerdem unter anderem Stutenmilch, Aloe vera, Vitamine, Betacarotin, Selen, Coenzym Q10 und Carnitin.

Der Preis ist heiß: Eine 500-Milliliter-Flasche kostet 50,00 Euro und reicht - bei Einnahme von täglich 10 ml - für 50 Tage.

Verkaufsfördernd wird jedoch auch empfohlen, "in Zeiten besonderer Belastungen oder nicht optimaler Ernährung täglich 2 x 10 ml" einzunehmen.

Die Dosierung der Vitalstoffe orientiere sich an den Empfehlungen der Vitalstofflehre, heißt es. Auf www.lavita.de wird auf Studien verwiesen,die angeblich die "positive Wirkung (...) auf den menschlichen Organismus belegen". Die überzeugen jedoch nicht: kleine Probandenzahlen, keine Vergleichsgruppe, fragwürdige Einschlusskriterien("zu Studienbeginn relativ gesund"). Der vielfach gemessene Antioxidanzienstatus sagt mangels Normwerten wenig aus. Auch konnte noch keine Beziehung zwischen dem Antioxidanziengehalt eines Lebensmittels und vorteilhaften physiologischen Wirkungen hergestellt werden.

Weitere Kritikpunkte: Die Gehalte der exemplarisch untersuchten Vitamine A und B1 lagen deutlich unter den deklarierten Werten, Vitamin C entsprach der angegebenen Menge. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, bei Lebensmitteln auf eine Anreicherung mit Betacarotin zu verzichten, ebenso auf Selen.

Des Weiteren: In der Nährwerttabelle werden auffallend niedrige Calcium- und Kaliumgehalte aufgeführt.

Gesamturteil "ungenügend"

Ökotest

http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?action=heft&heftnr=M1207

ZUDEM Stutenmilch ist die Milch von weiblichen Pferden und DAMIT nicht Vegan

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@wickedsick05

Dennoch war die Antwort von "rommy" gut gemeint, was man von der Intention hinter deinen "Beiträgen" zu Veganfragen nicht behaupten kann - im Gegenteil !!! 

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Das Thema "vegan" berührt mich nicht wirklich. Was ich aber schon oft gelesen habe ist, dass man Vit B 12 zuführen muss, weil es das bei veganer Lebensweise nicht gibt. NATÜRLICH muss das synthetisch hergestellt werden, weil auf die Art, wie Du es auf natürliche Art zu Dir nehmen könntest, willst Du ja nicht!

Hast du auch gelesen, dass den sog. "Nutz"tieren ebenfalls synthetisch hergestelltes B12 ins Futter gemischt wird ? Die Futtermittelindustrie ist der Hauptabnehmer der Pharmalobby für künstlich hergestelltes B12 !

Das sollte zu denken geben...

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@EmptyCages

Gibt vieles, worüber man nachdenken sollte. Ich bin und bleibe Gemischtkostler.

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@Schwoaze

Wer hindert dich daran ?

Dann aber bitte auch fairerweise keine Halbwahrheiten und Vorurteile zum Besten geben...

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Ist Fleisch essen wirklich unnatürlich, wie von Vegetariern und Veganern oft behauptet wird?

Hey,

viele Vegetarier und Veganer sprechen von der Ernährung von Fleischessern ja von "Leichenteilen" und benennen sie folglich quasi als Mörder, sehen es also automatisch als unnatürlich und schlecht an Fleisch zu essen.

Aber wenn es unnatürlich ist, wieso leiden dann die meisten Vegetarier / Veganer, die nicht künstliche Präparate einnehmen, an Vitamin B12 Mangel?

Natürlich heißt für mich, dass man alle essentiellen Nährstoffe und Mikronährstoffe über die Nahrung aufnimmt, aber wenn es unnatürlich ist Fleisch zu essen, wieso ist es dann ein essentieller Lieferant von Vitamin B12, welches wir dringend für unsere Gesundheit brauchen?

Wenn es unnatürlich wäre, dann müssten Veganer und Vegetarier ja keine Vitamin B12 Präparate einnehmen und Kinder und Babies dürften dann vegan oder vegetarisch essen, ohne vom Arzt beaufsichtigt werden zu müssen.

Ich weiß, dass konventionelles Fleisch und Milchprodukte aus konventioneller Produktion viel weniger Vitamin B12 enthalten, als biologische Fleisch / Milchprodukte und Eier, aber mir geht es allgemein um den Verzehr von Fleisch.

Und ich beziehe mich mit dem Wort "unnatürlich" und "natürlich" nur auf den biologischen Sinn.

Wenn wir unsere Moral ins Spiel bringen und uns deswegen vom Fleischverzehr abwenden, weil wir Mitleid mit den Tieren haben, bzw. ihre Jagd als kaltblütigen Mord ansehen (ausgeschlossen sind hierbei tierquälerische Massentierhaltungen) , ich spreche generell vom Prozess des Töten eines Tieres während der Jagd, dann distanzieren wir uns doch auch von der biologischen Realität, von der wir als materielles Sein abhängig sind?

Doch bringt es uns was einen Protest gegen die Realität der Natur des Menschen und vieler anderer Vielzeller zu wenden?

Ich weiß, dass viele Vegetarier und Veganer jetzt sagen werden, dass sie es zu Zeiten des materiellen Überflusses selbst in die Hand nehmen können, von was sie sich ernähren, sei es auch künstlich zur Aufhebung der Mangelerscheinungen an Vitamin B12.

Aber genau diese dürfen dann meiner Meinung nach nicht behaupten, dass der Fleischverzehr im Kern für den Menschen unnatürlich ist und andere Fleischesser, die sich von Fleisch bester biologischer Haltung ernähren (nicht Massentierhaltung mit Quälerei) deswegen anprangern oder überhaupt anprangern. Für einen Elefanten wäre es unnatürlich Fleisch zu essen, oder für einen Marienkäfer, weil ihr Körper an sich nicht darauf ausgerichtet ist und ihr Organismus nicht auf die Stoffe im Fleisch angewiesen ist.

(Ich weiß, dass in pflanzlichen Produkten auch Vitamin B12 enthalten ist, allerdings in sehr geringen Mengen, sodass man mit dem normalen Tagesbedarf an Lebensmitteln nicht die Ansprüche decken kann.)

Wie seht ihr das Ganze ?

Danke

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