Veganerin werden? Möglich?

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Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

Deine Mutter hat Recht 28%
Ja es gibt Möglichkeiten und zwar.... 28%
Lass es lieber ganz bleiben 14%
Warte bis du volljährig bist 14%
Anderes und zwar... 7%
Ja das geht ist aber kompliziert 7%

17 Antworten

Ja es gibt Möglichkeiten und zwar....

Auf die Gefahr hin, dass was doppelt ist (war für mich einfach zu viel zum mal kurz durchlesen)

das geht natürlich, das Problem ist nicht der Preis, du musst nur wissen was du essen musst, wobei du da am besten eine Person die selbst vegan und gesund lebt oder einen Arzt oder sowas fragen solltest, was und wie häufig du es benötigst wenn du weist was du brauchst, kannst du (soweit ich weiß gibt es dafür sogar gratis-apps) einfach bei den Lebensmitteln gucken was drin ist und dementsprechend auch günstig entsprechendes einkaufen, Rezepte dafür gibt es im Internet genug, nur beim kochen muss man aufpassen, dass die Vitamine und nährstoffe nicht verloren gehen oder als suppe oder soße mitgegessen werden

sollte es dir allerdings nur um Legehennen und Milchkühe gehen, dann könntest du auch stattdessen milch oder eier aus der freiladhaltung kaufen, ist zwar nicht garantiert schön für die (gibt immer wieder leute die man schlagen will, die sich die marke holen aber dann doch legebaterien und so betreiben) aber meist ist es das, ich war mal bei einem vereinstreffen neben so einem freiland-Bauernhof und habe mal mit dem Bauern gesprochen und der hat mich auch rumgehen lassen

das Problem für solche Tiere ist ja eigentlich der platzmangel, nicht das milchgeben oder eierlegen, aber das sollte deine Entscheidung bleiben, jeder was er meint, ich bin und bleibe dabei, weder Vegetarier noch veganer

nur eines ist wichtig, gehe den leuten damit nicht auf die nerven, versuche nicht sie zu überzeugen wenn sie es einmal ablehnen und bitte sie, es dir gleichzutun und dich nicht überzeugen zu wollen (es sei denn ihr hab das als running gag)

Das "Problem" für "solche" Tiere ist sehr wohl das "Milchgeben" und "Eierlegen"... Was würdest du sagen, wenn man dir deine Kinder entreißen würde - nehme an, du bist männlich, drum erspare ich mir den Rest...

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@HontaYO

Warum? Weil Männer generell Gefühlskalt sind? Oder keine Ahnung von Kindern haben? Weil Männer ihre Kinder nicht lieben? Dein Kommentar ist schon irgendwie sexistisch.

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@Rixon

Nein, ich bin mitnichten und ganz im Gegenteil eine männerfeindliche Feministin, falls du dies im Ansatz denken solltest - du kennst mich nicht und du kannst den Unterschied nicht nachempfinden - soll deine Vater-Qualitäten nicht im Mindesten schmälern ! Im Übrigen steht der Begriff "Speziesismus" in einer Reihe mit den Begriffen "Rassismus" und "Sexismus"... Ich bin gegen jegliche Form der Diskriminierung, aber das Gefühl, wenn man ein Wesen, das man viele Monate unter dem Herzen getragen und unter Schmerzen zur Welt gebracht hat, das man als sein Fleisch und Blut mehr liebt als sein eigenes Leben, empfindet nun mal eine Mutter tiefer als jeder andere... Tut mir leid, wenn ich in deiner Achtung gesunken sein sollte, aber ich finde den Absatz in der Antwort von Draconus einfach daneben ! Leid ist nicht relativ und ich unterscheide nicht zwischen Schmerz und Trauer von Menschen und Tieren - Punkt !

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@HontaYO

Was es nicht so oft in den Medien zu hören gibt ist, dass viele Frauen keine bis schwache emotionale Bindungen zu ihrem Neugeborenen haben. Etliche Frauen wollen ihre Kinder nicht sehen. Dagegen gibt es viele Männer die sich von der ersten Sekunde an, ein Bein für ihre Babys ausreißen würden. Gefühle sind immer individuell und kann man in keinster Weise pauschalisieren. Das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Nichts mit Mutter oder Vater.

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@Rixon

Ich stelle doch gar nicht in Abrede, dass auch Männer zu extrem tiefen Gefühlen fähig sind - im Gegenteil - ich kenne viele...Es trifft teilweise zu, was du hier schreibst, hat aber eher weniger mit dem zu tun, worum es hier geht und was ich meine bzw. schreibe: Geburt, Schwangerschaft, Stillen und Periode sind nun mal Dinge, die naturgegeben der Frau obliegen - hat somit nicht nur mit den Gefühlen zu tun... Macht aber nix, wenn wir hier mal nicht einer Meinung sind. Die Frauen, die emotionale Probleme mit ihrem Baby haben, sind oft selbst nicht geliebt worden - dafür gibt es sehr gute Therapien, denn auch Liebe kann man lernen...Übrigens sind grade Babies (und Tiere) die besten Therapeuten überhaupt. :)

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Warte bis du volljährig bist

Nunja, du befindest dich noch immer in der Entwicklung (die ist mit 16 noch nicht abgeschlossen) und deine Mutter hat zusätzlich die Fürsorgepflicht für dich (hat also das Recht und die Pflicht das es dir u.a. körperlich gut geht).

Vegan, das ist ein enormer Schritt. Ein "Weil mir tuen die Legehennen und Milchkühe so Leid" reicht dafür absolut nicht aus.

Bevor du an die Umsetzung denkst, informiere dich umfassend über die Konsequenzen. Also auf welche Lebensmittel du verzichten werden musst/ welche Alternativen es gibt, wo vesteckte "nichtvegane" Inhaltsstoffe enthalten sind, wie du Nährstoffmangel entgegenwirken kannst, welche Rezepte es so gibt (s gibt da wohl allerlei).

Mit dem Kostenfaktor hat deine Mutter garnicht mal so unrecht. Man müsste halt künftig erst mal schauen wo was wieviel kostet, welche Alternativen es gibt, etc pp. (allerdings gibts jede Menge vegane Gerichte die so gesehen garnicht mal teuer sind).

In einem weiteren Punkt gebe ich deiner Mutter auf jeden Fall recht: Sie kann sich niht vorstellen wie das künftige Kochen für euch stattfinden soll. 2 getrennte Mahlzeiten kochen wirkt dann doch etwas umständlich (vor allem wenn man es nicht gewohnt ist und der Veganer womöglich sogar ganz extrem wird und nicht mal das selbe Kochgeschirr - obwohl sauber - benutzt werden soll).

Wie auch immer, sei wenn dann bitte authentisch. Ein "Halb-Veganer" geht nicht. Ich schreib dies nur, weil ich mal eine Person kannte die eine extrem pingelige Veganerin war..... aber gleichzeitig Lederkleidung/ ihren Nietengürtel, Nutella und normale Kekse liebte.

Edit: Wir haben bei uns daheim einen Mischkost-Haushalt. D.h. es gibt auch viele vegetarische und auch manche vegane Mahlzeiten.

Ihr könntet vorerst gemeinsam ausmachen an soundsoviel Tagen pro Woche nur vegane Mahlzeiten zuzubereiten (gemeinsam natürlich). das wäre für den Anfang schon mal okay und ein guter Kompromiss

Also auf Sachen wie Leder und Kosmetikprodukte die Tier enthalten, verzichte ich schon lange!

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Da Du mit Deinen 16 Jahren noch bei Deiner Mutter lebst, wird das schwierig. Man kann auch wenn man nicht viel Geld hat, berücksichtigen, welche Milch man käuft (von Biohöfen) und wo man die Eier herbezieht. Ein Bio-Siegel auf den Eiern garantiert schon mal, dass diese Hühner ausreichend Auslauf haben und gutes Futter bekommen. Habt Ihr in der Nähe vielleicht einen Bauernhof? Wir kaufen unsere Eier von einem sehr gut geführten Bauernhof, wo man sehen kann, welch riesige Rasenfläche und Ställe den Hühnern geboten werden.Allerdings, das möchte ich erwähnen, kosten dort 10 Eier 3,29. Es gibt auch Eiersatz zu kaufen, wusstet Ihr das? Den kann man prima zum Backen verwenden. Das nennt sich no egg und wird von der Firma ORGAN angeboten, gibt es bei mir im Tegut zu kaufen. Ist für Rühreier nicht so geeignet, habe ich schon ausprobiert. Davon abgesehen, wird Dich Deine Mutter ja wohl nicht zwingen, Eier zu essen. Meine Milch kaufe ich von folgenden Anbietern: Arla, Liechtensteiner Milch und von Rewe die Bio-Milch in Flaschen. Die ist teuer, aber dann trinkt man halt weniger. Bei der Milch geht es nur ums Calcium, wichtig für den Knochenaufbau (Du bist noch im Wachstum). Ich stelle Dir mal einen Link rein, wo Gemüse und Obst mit hohem Calciumgehalt aufgeführt sind

http://www.gzl.com/vitalitaet/gruene-gemuese-sind-gute-kalziumquellen.html

Biete doch Deiner Mutter an - ich denke mal, sie ist berufstätig - dass Du bereit bist, beim Kochen zu helfen. lg Lilo

Das mit dem Eierersatz wusste ich schon, ansonsten sehr gut!

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@sithlady33

Man muss weder Fleisch, noch Fisch, noch Eier oder Milch etc. "ersetzen", denn alles, was der Mensch benötigt, gibt es auch im Pflanzenreich...

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Warte bis du volljährig bist

zunächst Respekt für Dein Denken. Hilfreiche Antworten hast Du. Ich esse aus Gründen des Tierschutzes und der Nachhaltigkeit sehr, sehr wenig Fleisch - vielleicht 3 - 4 x im Monat weil es bei einer Feier oder einem manchmal öffentlichen Termin nicht zu umgehen ist. Diese Ernährung ist zudem auch gesund und war früher häufig. Vergleichen muss man was Fakt ist und da lebt der Vegetarier wesentlich gesünder und damit durchschnittlich auch länger als der typische Fleischesser mit seinem zu hohen Fleischkonsum. Anders kann man alle Untersuchungen nicht verstehen. Der Deutsche isst im Schnitt doppelt bis vier mal so viel Fleisch, als aus gesundheitlicher Sicht maximal vertretbar wäre. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung rät von mehr als 300-600g Fleisch die Woche aus gesundheitlicher Sicht ab. Die meisten Fleischesser essen aber mehr.

In der deutschen Tierhaltung werden jährlich** **1450 Tonnen Antibiotika für 800 mio. Euro umgesetz****t ( Zitat Reinhild Benning, Leiterin Agrarpolitik beim Bund). Gelangt auf dem Wege dann ebenso in unsere Körper wie möglicherweise Pestizide in Futtermitteln.

Vielleicht solltest Du noch 2 Jahre Kompromisse machen. Für Tierschutz und Natur tust Du so schon viel.

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken. (Indianische Weisheit)

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Ich weiss, du meinst es gut und du hast das Herz auf dem rechten Fleck - auch für die Tiere...:)

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Das sind die üblichen "Argumente" von Leuten, die sich noch nie mit diesem Thema auseinander gesetzt haben.

  1. Nein, man darf halt nicht einfach Lebensmittel weglassen, sondern muss sich einen Ersatz suchen
  2. Gemüse usw. ist nicht teuer! Man muss sich das Geld halt einfach gut einteilen und auch mal Gemüse nehmen, welches halt nicht so schön aussieht (vor allem Bauern verkaufen sowas zu extrem günstigen Preisen, teilweise auch Supermärkte)
  3. Das ist alles reine Organisation.. Nur weil du vegan lebst, muss das deine Mutter ja nicht auch automatisch - Fleisch gibt es auch in kleinen Packungen, da muss sie nicht gleich eine halbe Kuh mit nach Hause bringen..
  4. Nein, die Umsetzung ist ganz einfach, wenn man sich damit auseinander setzt. Heutzutage bieten sowieso viele Restaurants und Hotels veganes Essen an, selbst im Flugzeug kann man sich das so bestellen..
  5. Es kann jeder selbst entscheiden, was er isst und was nicht. Das hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der persönlichen Einstellung.
  6. Nein, kochen muss man ja sowieso. Ob man jetzt etwas aus tierischen oder etwas aus pflanzlichen Bestandteilen zubereitet, kommt nicht drauf an.

Wenn sich deine Mutter nicht informieren will, kannst du leider nicht viel dagegen machen. Du kannst vielleicht ein bisschen Geld zusammen sparen und dann selbst einkaufen gehen - evt. auch mal für deine Mutter ein veganes Gericht kochen, dann kommt sie vielleicht selbst auf den Geschmack. Ansonsten musst du warten bis du dein eigenes Geld verdienst und irgendwann ausziehen kannst..

Danke, sehr hilfreich!

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@sithlady33

,,Kochen muss man ja sowieso". Ja, das stimmt, aber ich gehe davon aus, dass die Mutter einkauft und kocht. Also müsste sie, mehr oder weniger, doch auch vegan leben, bzw. kochen. Es ist also nicht so, dass es die Mutter nicht betrifft. Von vielen anderen Dingen mal abgesehen. Ich möchte nicht sagen, dass es nicht gut ist vegan zu leben, ganz im Gegenteil, aber es bedeutet schon auch viel Arbeit für die Mutter, denke ich.

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@Glueckskeks01

Bei allem Respekt, aber wenn ich Kinder in die Welt setze, sehe ich sie nicht als Klone, die zu parieren und meine eigene Weltanschauung zu vertreten haben...Einen Topf oder eine Pfanne mehr abzuspülen und über meinen Tellerrand hinauszuschauen bedeutet doch nicht das Ende der Welt - meine Güte ! :(:(

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@HontaYO

An Glückskeks: Ich bin die, die einkaufen geht und kocht, wenn meine Mutter kocht, gibt's meistens tk Pizza:(

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Ich finde den Grungedanken ganz gut (nein ich bin weder Vegetarier noch Veganer) Geht doch einen Kompromiss ein und macht evtl 2/3 vegane Tage :)

Ich bin der Meinung, du musst nicht alle Anforderungen auf einmal erfüllen. Manchmal, wenn ich auf Reisen nichts anderes zu essen bekomme bzw. einfach mal Bock drauf habe esse ich auch noch Käsebrot oder ähnliches. Wenn deine Mutter nicht mitmachen will schließt Kompromisse, erstmal 2 Tage in der Woche veganes Essen, wenn es gut klappt macht ihr mehr. Usw.

Ja es gibt Möglichkeiten und zwar....

.... Du kümmerst Dich selber um Deine Ernährung und hilfst beim zubereiten, kochst Deine Soßen selber, gehst mal einkaufen und liest die das winzig kleingedruchte die Inhaltsstoffe

Lass es lieber ganz bleiben

Von Vegetarisch auf Vegan zu gehen macht keinen Sinn.

Grund ist zum einen, das Vegane Ernährung nicht möglich ist auch wenn deren Anhänger es immer behaupten. Der Grund dafür ist, weil in vielen Vegetarischen und Vegan erhältlichen Produkten oft gelogen wird. Du bist als Veganer auf die Ehrlichkeit der Industrie angewiesen und Ehrlichkeit ist dort etwas was du kaum finden wirst.

Ein weiterer Grund ist, das du, als Veganer, den Tieren nicht mehr hilfst als wenn du Vegetarier bleibst. Wenn du Tierlieb bist solltest du mal bei dir und deinen Verhalten anfangen. Hast du ein Haustier? Wie behandelst due es? Weist du wie dessen Natürliches verhalten und dessen Lebensraum aussieht? Worauf ich hinaus will ist, unzählige Tiere müssen leiden weil Kinder und erwachsene unbedingt ein Haustier haben wollen und es dann aus falscher Tierlieben fast zu Tode füttern oder wenn es unbequem wird ins Tierheim stecken.

Weil mir tuen die Legehennen und Milchkühe so Leid....

Was ist mit Gänsen? Deren Federn kommen in Jacken und Bettdecken, die Seide von Seidenraupen ist in Seiden Stoff, Leder von Schweinen und Rindern, Wolle von Schaffen (die sterben dabei nicht), Insekten und Rehe die beim Anbau von Getreide und anderen Pflanzlichen Nahrungsmitteln durch Mähdrescher und Insektizide getötet werden.

Kurz gesagt wenn du den Tieren helfen willst, ist es besser gegen so etwas zu Kämpfen und nicht ständig neue Klamotten zu Kaufen nur weil sie gerade Inn sind, denn auch Dafür müssen unzählige Tiere Sterben.

Generell verstehe ich Argumente nicht, die auf dem Grundsatz aufbauen:"Da gibt es doch noch viele andere Baustellen, also wirst du damit auch nichts erreichen." oder "Du schaffst das Komplettpaket nicht? Dann brauchst du damit erst gar nicht anfangen."

Klar nutzen viele auch Gänsefedern, klar haben es viele Haustiere nicht leicht. Das ist aber kein Argument dagegen, zu verändern, was man verändern möchte. Du bist doch auch ein Freund von Tieren. Dann gönne denen in den Fleischfabriken doch einen Menschen mehr, der sie nicht isst.

Auf die Gesundheit gehe ich erstmal nicht ein. Wenn du magst kannst du das auch gerne ansprechen.

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@Damn23

Mal abgesehen von der Tatsache das man einerseits vegan lebt andererseits aber immer die neuesten Leder Klamotten oder anderes haben muss, was irgendwie halbherzig ist, sollte man auch mal daran denken das nicht der verzehr von Fleisch das schlimme ist, sondern die Tatsache das ein zu großer teil weggeworfen wird.

Generell verstehe ich Argumente nicht, die auf dem Grundsatz aufbauen:"

Okay, aber genauso verstehe ich die Argumente nicht, die auf den Grundsatz aufbauen Vegan besser für Tiere als vegetarisch oder Vegetarisch besser als Mischkost. Vor allem ersteres macht keinen sinn.

Ich finde es Heuchlerisch, wenn Vegetarisch und Vegan angepriesen wird und Gleichzeitig gibt es Vegetarische Wurst, Schnitzel, Ei, Käse und was weiß ich noch alles. Entweder ist man Vegetarier und Veganer oder nicht. Und wenn man es ist sollte man auch auf solche Fake Produkte verzichten. Wenn die Leute das nicht können dann können sie auch gleich wieder zur Mischkost übergehen.

Die Sache ist auch die. Wenn man selbst etwas tut, hat das mehr Wirkung als wenn man sagt ich bin jetzt veganer und den Tieren geht es dadurch besser. Mann hat keine Kontrolle darüber was mit dem Hühnchen was man nicht isst passiert (im Übertragenen sinne). Wenn man aber selbst auf ein Haustier verzichtet oder anderen hilft ihr Haustier besser zu behandeln, hilft man den Tieren direkt und sieht auch was es bringt.

Sicher ist auch bei Haustieren nicht so das der Verzicht gleich dazu führt das keine Hunde mehr leiden müssen, aber es verhindert das diese Tiere beim Halter wieder neuen nachwuchs bekommen und deren Nachwuchs im Heim landet. Ein weiterer Aspekt dabei ist, das auch andere sehen wie man handelt und daraus lernen können. Was bei einen Essens Umstellung nicht passiert.

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*auch für vegetarische Produkte wie Eier und Milch werden Tiere getötet.

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Ich arbeite mich mal von oben nach unten durch. Dabei möchte ich noch sagen, dass ich keine Ahnung habe, was du für Vegetarier oder Veganer kennen gelernt hast. Ich spreche hier für mich und zum Teil für meinen Bekanntenkreis.

Nahezu alle Klamotten, die ich besitze sind entweder FairTrade, Secondhand oder Selbstgenäht und gehören zu einem Kleidungskollektiv, dh. ich teile mir quasi einen Kleiderschrank mit 2 Kollegen, eben damit wir nicht ständig neu kaufen müssen.

Zu der Zeit, als es noch möglich war, sind wir containern gegangen, haben unsere Nahrungsmittel aus den Mülltonnen der Supermärkte geholt, mittlerweile wird es zwar in unserer Stadt stark überwacht, dafür aber auch der Tafel zugänglich gemacht. Ich arbeite also auch aktiv gegen dieses immense Wegwerfdenken.

Die Argumente, vegan wäre besser für die Tiere stützen sich auf normale Produktionsschritte der Lebensmittelindustrie. Es ist zum Beispiel Alltag, dass für die Eiproduktion Legehennen gezüchtet werden müssen. Die überflüssigen männlichen Küken werden aussortiert und anschließend vergast oder kommen in einen Hecksler.

Ich mag diese Fertigprodukte auch nicht und ernähre mich hauptsächlich rohköstlerisch. Trotzdem haben diese Dinger ihre Daseinsberechtigung. Beim Vegetarismus geht es ausschließlich um den Inhalt: Es soll das leid der Tiere vermieden, der Rohstoff Verbrauch reduziert werden. Da ist es echt ziemlich egal wie das essen aussieht. Erst recht, wenn dadurch Leuten, die das wollen der einstieg erleichtert wird.

Was du an Ideen hast halte ich für gut. Dennoch ist Veganismus auch eine Möglichkeit selber etwas zu tun. Und es ändert entscheidend viel. Das sieht man nicht sofort, weil die Konzerne oft Monate und Jahre im voraus kalkulieren. Aber wenn 10% weniger Fleisch verkauft wird, werden irgendwann auch 10% weniger Fleisch produziert. Dass dieser Effekt, so natürlich er ist, er sehr viel später eintritt, liegt nicht daran, dass es keinen Sinn hat, sondern ist einzig und allein der Industrie an zulasten. Deswegen werde ich aber bestimmt nicht resignieren.

Und andere sehen uns. Erst vor einer Woche hat mich wieder ein Freund angesprochen, er möchte gerne vegetarisch leben, ihm fehlen aber noch die entscheidenden Argumente um nicht ins wanken zu kommen. Er hat sich sehr gefreut, als ich ihm dabei geholfen habe.

Vielleicht noch ein Schlusswort: wir diskutieren hier gerade und mir ist das Thema sehr wichtig, aber ich versuche dich nicht zu bekehren und es braucht sich vor mir auch niemand zu rechtfertigen. Was du machst ist ganz alleine deine Entscheidung.

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@Damn23
Die Argumente, vegan wäre besser für die Tiere stützen sich auf

Ich möchte nicht pauschal abstreiten das ein Ernährungswandel, von Misch zu Vegetarisch, positive Einflüsse hat. Doch von Vegetarisch zu Vegan ist der Effekt sehr gering und da solltest du mir doch auch zustimmen.

Die Argumente, vegan wäre besser für die Tiere stützen sich auf normale Produktionsschritte der Lebensmittelindustrie. .. Aber wenn 10% weniger Fleisch verkauft wird, werden irgendwann auch 10% weniger Fleisch produziert.

Was ich bei meiner Kritik meine und berücksichtige ist der Faktor Mensch und Gier=Geld. Selbst wenn alle von Heute auf morgen Veganer werden, würde die Lebensmittel Industrie andere Absatzmärkte finden oder Schaffen. Beispiel: Es gab mal eine Zeit da wurde bei Obst die Produktion so hochgeschraubt das es zu einer immensen Überproduktion kam und das nur weil Unternehmen eine Subvention des States oder so was in der Art in, in den Fällen, Anspruch nehmen konnten. Daher Plädiere ich lieber dazu Gesund und Ausgewogen zu essen und Tieren zu helfen wo Leute wie du auch genau wissen und sehen können das es auch Positive Wirkung hat.

Zudem ist ja das Problem das die meisten Menschen sich Falsch ernähren. Kaum einer kennt oder hält sich an die Ernährungspyramide, auch wenn die bereits überholt ist. Würde das nämlich jeder währe der Fleischverzehr auch um einiges geringer.

er möchte gerne vegetarisch leben, ihm fehlen aber noch die entscheidenden Argumente um nicht ins wanken zu kommen.

Du wirst mir doch recht geben wenn ich sage, das diese neuen Marotten, wie Vegetarische Wurst und Fleisch, da alles andere als Hilfreich sind, oder? Denn er will ja was ändern.

Vielleicht noch ein Schlusswort: wir diskutieren hier gerade und mir .... sich vor mir auch niemand zu rechtfertigen. Was du machst ist ganz alleine deine Entscheidung.

Ich überlasse es dir Natürlich auch selbst zu entscheiden. Es ist gut mit jemanden, der diese Lebensweise führt, vernünftig darüber Diskutieren zu können. Bei den meisten ist es leider so das sie jede kleine Kritik oder Unverständnis gleich als Propaganda oder offenen Angriff sehen. Ich bin der Meinung jeder kann machen was er für Richtig hält, solange er nicht andere in Gefahr bringt oder Belästigt und auch andere Meinungen und Lebensweisen Respektiert. In dem Sinne danke für deine Offenheit und Toleranz.

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Was du beschreibt ist -wie Frau Merkel es gefordert hat- eine marktkonforme Demokratie. Die Bürger fühlen sich angesichts der riesigen Industrie, Wirtschafts- und Finanzmärkte klein und einflusslos. Oft wird dabei vergessen, dass diese Konstrukte für uns geschaffen wurden. Wenn sie es nicht schaffen, das Leben für uns zu vereinfachen, die Bedürfnisse der breiten Masse(keine negative Konnotation) zu befriedigen und unseren Lebensraum(real, sozial, psychisch) zu sichern, haben sie schlicht keine Daseinsberechtigung. Interessantes Thema, geht aber hier zu weit. Was ich damit nur sagen will: klar gibt es den Faktor Gier, der in unserem jetzigen System ordentlich verstärkt wird. Aber ich kann mich selber entscheiden ob das ein gutes System ist und wenn es das für mich nicht ist muss ich es auch nicht unterstützen.

"Kaum einer kennt oder hält sich an die Ernährungspyramide..."

Was du dann ansprichst ist der nächste Schritt: Aufklärung. Ich diskutiere hier mit, weil ich möchte, dass sich die Leute dafür oder dagegen entscheiden, nachdem sie sich ehrlich damit beschäftigt haben. Was dabei raus kommt ist mir egal.

Ich kann dir leider nicht bei der Ersatzzeugfrage zustimmen. Ich will Fleisch nicht mit einer Droge vergleichen, aber der Entwöhnungseffekt ist der gleiche: Wenn jemand aufhört zu rauchen ist das mit Entzugserscheinungen begleitet. Diesem Menschen gönne ich auf jeden Fall Nikoretten oder wie das heißt, damit er sein Ziel erreicht. So sehe ich das bei dem Ersatz auch.

Ich finde es auch immer schöner mit Leuten zu reden die nicht so auf Krawall gebürstet sind :)

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@Damn23
Aber ich kann mich selber entscheiden ob das ein gutes System ist und wenn es das für mich nicht ist muss ich es auch nicht unterstützen.

In der Theorie sicher Richtig. Aber die meisten Leute haben nicht die Zeit (Alleinerziehende) sich darüber Gedanken zu machen oder befinden sich in einer Zwickmühle. Zudem ist leider nicht jeder so weitsichtig die Lügen der Industrie in der Werbung zu durchschauen. Ironie dabei ist das man Fernsehen schauen muss um berichte darüber zu sehen.

Was du dann ansprichst ist der nächste Schritt: Aufklärung.

Ich würde sogar sagen das müsste der erste schritt sein. Allein ich bin schon das beste Beispiel. Paprika, Tomaten und noch einiges mehr kommen für mich nicht in frage weil ich, als Kleinkind, nie gelernt habe sie zu essen und heute schmecken sie mir nicht. Bei manchen ist es noch schlimmer. Und in solchen fällen ist es mit der Ernährung Umstellung auch nur auf normale ausgewogene Ernährung schwer.

Ich kann dir leider nicht bei der Ersatzzeugfrage .... damit er sein Ziel erreicht. So sehe ich das bei dem Ersatz auch.

Findest du das nicht ein wenig halbherzig. Sicher am Anfang mag es seine Vorteile haben, doch seien wir mal ehrlich. Glaubst du wirklich das Menschen wenn sie Vegetarier geworden sind damit aufhören fake Produkte zu kaufen. Zudem solltest du den Nachteiligen Effekt nicht unterschätzen. Genauso wie es dabei hilfreich sein kann auf Grüne kost umzusteigen kann es auch verleiten wieder zur Mischkost zu wechseln.

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Ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass viele Menschen einfach ihr Leben leben wollen und neben Familie, Job und Freizeit nicht auch noch ihre ganze Ernährung auf den Kopf stellen wollen oder können. Verlange ich auch von niemandem. Ich habe vor allem die Erfahrung gemacht, dass es erst recht schwierig wird, die richtigen Entscheidungen für sich zu treffen, wenn man dabei unter Druck gesetzt wird.

Für mich habe ich ein eigenes System entwickelt, Veränderungen zu bewirken. Zuerst erkennen, was ich ändern möchte. Dann aufklären, damit andere nicht vor den Kopf gestoßen werden und mich verstehen und dann umsetzen ... deswegen meinte ich, Aufklärung wäre der nächste Schritt ;) aber das ist nur haarspalterei.

Ich fürchte, wir werden uns da nicht einig. Also ich esse das Zeug auch nicht, außer ein höflicher Gastgeber kauft sowas mal zum grillen für mich. Aber wer es mag soll es von mir aus essen. Es wird kein Tier direkt dafür getötet, der rohstoffaufwändige Prozess von Pflanzen zu Fleisch fällt aus. Das ist mein Ziel, also alles gut. Und ich habe bis jetzt noch von keinem Vegetarier gehört, der die Dinger so geil fand, dass er wieder angefangen hat, Fleisch zu essen. Vielleicht gibt es diesen Effekt in 50 Jahren, wenn vegetarisch zur Normalkost geworden ist :D aber in der jetzigen Situation ist das glaube ich zu vernachlässigen.

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Deine Mutter hat Recht

Vegetarisch ist okay, aber bei Veganern sind schon Mangelerscheinungen zu befürchten. Iss doch als Kompromiss vegetarisch und achte dabei auf die Herkunft der Produkte.....

Wie gut, dass wir unsere selbsternannten "Experten" hier haben... :(:(

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@HontaYO

Selbsternannte Experten: Du bist einfach nutzlos hier in diesem Blog du hast keine einzige nutzvolle Antwort gebracht, du Widerling!

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@johanneslang99

Ups - was ist die weibliche Form von "Widerling" ?? :):) Die Bewertung dessen, WER hier "nutzvolle" Antworten bringt, sollten wir wohl fairerweise der oder dem FS überlassen, meinst du nicht ? Das hier ist übrigens eine Ratgeberplattform - kein Blog - macht aber nix ! Hier dürfen alle mitschreiben und ihre Meinung präsentieren, somit auch du und "Sunnycat", die vom Thema so gar keine Ahnung haben... :):)

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@HontaYO

Wiedermal schön Sprüche geklopft, aber wo sind denn bitte deine Zertifikate, Docktortitel und Heiligenschein?

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@PlueschTiger

Ich brauch keinen Doktortitel etc. - die meisten Ärzte haben von gesunder Ernährung soviel Ahnung wie eine Kuh vom Fliegen, weil sie im Studium dieses Thema nur streifen. Desweiteren sind sie finanziell abhängig von kankgefutterten Patienten und auch von der Pharmaindustrie, die für jedes Wohlstandswehwehchen ein passendes Mittelchen vorweisen kann... Zertifikate ? Mir reicht mein gesunder Menschenverstand, der mich davor bewahrt, Dogmen aufzusitzen und meine Selbstverantwortung abzugeben, weils ja so lecker ist... Am Heiligenschein arbeite ich noch... :):):)

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@PlueschTiger

Ich kann zumindest Erfahrungswerte vorweisen, im Gegensatz zu manch andern hier... Der Blick über den Tellerrand hat mir dabei nicht geschadet !

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@HontaYO

Du wirst es nicht glauben aber ich gebe die bei allem Recht.

Am Heiligenschein arbeite ich noch... :):):)

Tipp: Versuchs mal beim Vatikan. Vielleich haben die ein Paar Tipps wie man an den Rankommt.

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@HontaYO

Du hast recht, die Erfahrungen Haben wir Misch Köstler nicht. Aber wir haben etwas was Vegetariern und Veganern zum Teil abhanden kommt und das ist ein kritischer oder Objektiver blick. Ich verurteile ja niemanden. Man merkt an einigen Kommentaren und Antworten das manche bereits so in ihre Vegan Welt drin stecken das sie nichts was auch nur in den Bereich Kritik oder mögliche Probleme geht, Akzeptieren können oder wollen. Entsprechend aufgeladen sind dann auch die Kommentare, welche wiederum zu dummen Kommentaren der Gegenseite führt. Und schon sind wir in einem Teufelskreis gefangen.

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@PlueschTiger

Auweia, hör mir auf - mit Vatikan etc. (Hust) hab ich schon mal gar nix am Hut...:):) Dein Tipp ist gut gemeint, aber danke - ich hab die Lösung bereits... Dennoch schön, dass wir mal annähernd einer Meinung sind ! :):)

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@PlueschTiger

Dieser "Teufelskreis" käme oftmals nicht zustande, wenn Nichtveganer sich mit ihrem Pseudowissen mangels Erfahrung einfach zurückhalten würden, besonders bei ausdrücklichem Wunsch des FS, dass nur Veganer schreiben mögen...Hier auf GF kannst du dazu Studien betreiben, falls du noch welche suchst. :) Kritik und Objektivität haben mir es erst ermöglicht, über meinen Tellerrand hinauszublicken und ich bin froh darüber !

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Gesund??In der deutschen Tierhaltung werden jährlich 1450 Tonnen Antibiotika für 800 mio. Euro umgesetzt ( Zitat Reinhild Benning, Leiterin Agrarpolitik beim Bund). Gelangt auf dem Wege dann ebenso in unsere Körper wie möglicherweise Pestizide in Futtermitteln.

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Ja es gibt Möglichkeiten und zwar....

1.) Stimmt nicht, wenn man sich ausgewogen ernährt. Infos gibt's auf www.vebu.de. 2.) Kartoffeln, Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, .... das sind die günstigsten Nahrungsmittel und sie sind alle vegan. Zu teuer ist eine blöde Ausrede oder man kennt die Lebensmittelpreise nicht. Alternativprodukte können teurer sein, müssen sie aber nicht. Auch bei ALDI gibt es vegane Aufstriche, Würstchen und Aufschnitt und vieles lässt sich billig selbst machen. 3.) Wir sind eine gemischte WG aus Veganern, Vegetariern und Mischköstlern... wir kochen eine vegane Basis, wer Käse/Fleisch/etc. zusätzlich oder statt etwas veganem möchte, macht eben das. Man muss ja nicht mehr kaufen, nur weil man unterschiedlich isst. 4.) Könnte sein, hier gibt es aber mittlerweile viele Möglichkeiten. Oder man könnte, wenn du das willst, in diesem Fall z.B. ausnahmsweise "nur" vegetarisch essen. Lösungen gibt es aber auch vegan und heutzutage sind viele Hotels und Restaurants vorbereitet (vorher informieren). 5.) Ohne Worte... 6.) Derselbe Aufwand wie bei Mischkost, wenn man einmal weiß, was man alles kaufen kann und wenn man sich passende Rezepte gesucht hat...

Viel Erfolg. :-)

Dankeschön!

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Wenn du das unbedingt machen willst, mach das ist deine Entscheidung. Denke aber gut nach, dir fehlen dadurch viele Vitamine, Spurenelemente und Nährstoffen. Ohne die kannst du irgendwann krank werden, besonders wichtig dabei ist Eisen. Abgesehen davon kannst du dadurch nichts verhindern es wird alles so weiter produziert, was die Tiere und andere Sachen angeht.

Der Seestern

Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue.

Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben.

"Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende Seesterne liegen hier", erwiderte der Alte. "Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?"

Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er: "Für diesen hier macht es einen Unterschied!”

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Danke, Frau Professor, für diese äußerst lehrreiche Erkenntnis - ich bin tief beeindruckt von soviel (Un)Wissen... :(:(:(

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Ja es gibt Möglichkeiten und zwar....

Hi, klar ist das möglich, sehr gut sogar ! Leider sind grade diejenigen, die so ablehnend reagieren, (noch) nicht imstande oder gewillt, über ihren Telerrand hinauszublicken, könnte ja eine Änderung der eigenen Lebensweise nach sich ziehen... Wie auch immer: Keep cool - schau hier in den bisherigen Veganfragen bzw. den Antworten, da findest du jede Menge weiterführende und hilfreich Tipps, Links und Erfahrungsberichte dazu... Alles Gute und lass dich nicht verunsichern - go vegan ! :) Gruß, Elsie

Wenn du schon die Bekehrung vorantreiben willst, hättest du wenigstens ein GF link zu Vegan fragen suche einschieben können. Dan braucht sie nicht erst suchen und wird womöglich noch von negativen Meinungen davon abgebracht. Ich bin mal nicht so und werde das, für dich, Nachholen.

https://www.gutefrage.net/suche?q=Vegan

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@PlueschTiger

Jaja, die Bequemlichkeit - keiner hat mehr Zeit... :) Fühlst du dich ertappt ? :) Im Gegensatz zu manch andern hier will ich niemanden "bekehren"... ich geh nicht auf Fleischseiten und missioniere... Wenn man hier als Veganer einfach Rat gegen will - was man durchaus kann, weil man Ahnung hat von der Materie - wird man angegangen, aber was schreib ich...:) Gute Selbsterkenntnis, wie du da über negative Meinungen schreibst ! :)

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@HontaYO

Ui, da war doch noch was von Plueschtiger... Danke, lieber Support - das find ich ganz ehrlich sehr fair von dir - DH...! :)

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Klasse Text Honta DD

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Vegan beinhaltet ja nicht nur Essen, sondern auch Kleidung, Schminke, Schminkpinsel... Und und und du solltest auf jeden Fall vorab zum Arzt, bevor du umstellst. Der kann dir genau sagen was du brauchst an Vitaminen, Proteinen etc. und was du in deinen Essensplan einbauen solltest. Was deine Mutter für bedenken hat kann ich nach voll ziehen. Aber lass dich beraten und erklär ihr was du machst und warum

Ja das geht ist aber kompliziert

Die Tiere werden es dir danken :). Du brauchst dazu einen starken Willen und Durchhaltevermögen - zumindest am Anfang. Vegan ist nicht ungesund, wenn du es richtig machst :) Bevor du damit anfängst, informier dich aber ausführlich darüber, z. B. was dein Körper braucht, aus welchen Lebensmitteln du was bekommst usw.

Du müsstest dich halt mit deiner Mutter einigen, da kann ich dir nicht viel weiter helfen.

Gutes Gelingen! :)

Hey ich finde es auch ein bisschen schade, dass HontaYo so wütend reagiert. Ich kann den Frust verstehen, das macht die Unterhaltung nur leider nicht besser.

Aber wir beide haben uns doch super bis jetzt Unterhalten und ich habe dir versucht den veganen Grundgedanken zu erklären. Vieles von dem was du hier schreibst haben wir auch schon besprochen. Möchtest du das ganze wirklich verstehen?

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@Damn23

Du kennst mich nicht - das Wort "Wut" findet sich nicht in meinem Wortschatz ! :) Ich mag es nur nicht, wenn sich permanent Leute hier einmischen, die Veganismus zu diskreditieren versuchen, dazu keine Ahnung von Tuten und Blasen haben und lediglich ihren eigenen Konsum zu rechtfertigen suchen... Dürfen sie gerne, aber bitte nicht hier !

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@Damn23

Da fehlt ein gutes Stück Austausch mit der Plueschtigerin, was unter anderem enorm das Verständnis über den kausalen Zusammenhang zu deinem Kommi in Bezug auf mich erschwert.... Wollte nur der Ordnung halber sagen: Ich war es nicht, der was beanstandet hat !

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Nur weil du das Wort nicht benutzt kannst du deine Wut nicht ausstellen. Bei mir kommt es so an. Aber ich will dich auch nicht analysieren. Wie du sagst, kenne ich dich nicht.

Ich mag auch nicht, wie hier miteinander geredet wird. Ich versuche mich trotzdem damit auseinander zu setzen, warum die Fronten so verhärtet sind. Meistens fühlen sich beide Seiten total diskreditiert, denken sie wären die friedlichsten und darüber hinaus noch uneingeschränkt im Recht.

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@Damn23

Du weißt gar nicht, WIE friedlich ich bin - Friede ist mein 2. Vorname...:) "Wut" ist mir völlig fremd - ich habe lediglich die Intention mancher Fleischverteidiger hier und anderswo als das beschrieben, was auch Studien und Untersuchungen von Psychologen und Wissenschaftlern dahingehend ergeben haben, nämlich den "Karnismus - die Ideologie des Fleischessens". Dies geschah und geschieht völlig wertfrei meinerseits....) Wer etwas anderes hineininterpretieren möchte - bitteschön !

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HontaYo: Das ist hier glaube ich nicht der richtige Ort um darüber zu reden. Aber wenn du das möchtest können wir das machen. Ansonsten würde ich dir vorschlagen, dass wir in privaten Nachrichten darüber reden.

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@Damn23

Warum wurde hier wieder mal mein nichtbeleidigender Kommentar gelöscht ? Vielleicht, weil der User "wickedsick" wieder mal seinen Senf darunterposten musste ? Traurig ! Lieber Support: Löscht doch bitte das, was gelöscht werden sollte - alles andere ist einfach nur unfair ! :(:( Damn: Ich hoffe, du hast meinen Kommi rechtzeitig gelesen - wenn nicht, auch egal !

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Deine Mutter hat Recht

Deine Mutter muss das bezahlen -> sie sagt nein. Also entweder du schminkst dir das ab ODER du zahlst alles selber. Das würde ich anstelle deiner Mutter machen, und das finde ich auch richtig.

ODER man merkt, dass man mit 16 kein kleines Kind mehr ist und auch vernünftig Kompromisse mit seinen Eltern schließen kann. Ich finde es nicht richtig, so etwas zu verbieten, nur weil sie noch abhängig vom Elternhaus ist. Ein-, zweimal die Woche vegan essen ist nicht gefährlich, kostet nicht mehr und ist auch kein Aufwand.

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Angesichts deiner momentanen Denke bleibt nur zu wünschen, dass du solange keine Kinder bzw. Klone in die Welt setzt...

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@HontaYO

Ah ja, du kennst mich nicht. Und urteilst über mich, aufgrund einer Aussage. Tolle Einstellung, wirklich sehr tolle Einstellung.

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@TheDevastator

Ich urteile nicht über dich und deinen Wert als Mensch, sondern über deine Einstellung und deine Denke - das ist ein Unterschied !

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Lass es lieber ganz bleiben

Im Grude ist es ziemlich nutzlos auf Grund armer Tiere vegan zu werden. DENN: Das Essen wird sowieso produziert und wenn es von den Leuten nicht gekauft wird, wird es weggeworfen bzw. ins Meer gekippt! Und da könnten euch die Fische und Krebse,... noch viel mehr leid tun.

Nette Theorie... !

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Hey, ich wüsste gerne, wo du die Informationen her hast. Bei Fisch stimmt es schon, dass der Beifang tot wieder zurück geschmissen wird. Aber das passiert nicht nachdem es im Kühlregal war und nicht gekauft wurde. Es wird eher einfach alles gefangen und was als unverkäuflich eingeschätzt wird, kippt man zurück. Und wenn weniger verkauft würde, hätte die Industrie auch weniger Geld um zu produzieren. Dass die so reich sind, das es erstmal nicht auffällt, wenn sich 100 Leute mehr entscheiden darauf zu verzichten ist kein Grund, sie auch noch zu unterstützen. (Ich meine das ernst. Würde gerne wissen, wo du das her hast.)

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@Damn23

Ich habe das in einer Doku gesehen. Nicht nur Fisch, sondern auch alles andere, z.B. Dosen, Fleisch, Plastik, das nicht verkauft wird wird ins Meer gekippt! Meist geschieht dies in China

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ah, ja das kann ich mir tatsächlich gut vorstellen. Plastik kommt auch hier viel in di Gewässer, bei Fleisch ist das nicht so.

Für mich gilt hier der Grundsatz: Think global, act local.

Also informiere dich, was -wie in deinem Beispiel- in China passiert. Aber lass dich davon nicht entmutigen und abbringen, zu verändern was du hier vor Ort verändern möchtest und auch kannst.

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Das ist einfach kurzsichtig. Es gibt in Deutschland 6 Millionen Vegetarier. Entsprechend weniger wird produziert und gequält.

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@kami1a

Das ist einfach Unsinn! Erkundige dich mal in einem Supermarkt was alles weggeworfen wird. Zuerst mal schauen, dann schreiben!

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@johanneslang99

Nix Unsinn - schau mal lieber genauer in deine Wurst, in Fertiggerichte und ins leckere Kuscheltier-Futter... Erst denken, dann missionieren !

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@kami1a

Schön währe es aber selbst wenn alle 80 Millionen Deutsche veganer währen würde das nur ein Teil der Tiere was bringen. Denn dann würden nämlich die Fischer und Fleischerzeuger ihr Zeug einfach ins Ausland verkaufen. Das ist das Problem was einige Kritiker Meinen, wenn sie sagen vegan bringt nichts. Und selbst die80 Millionen veganer würden jeden Tag Tierprodukte zu sich nehmen weil die Industrie nicht ehrlich bleibt und aus gier billigere Tierbestanteile untermischt. Sprich man ist als Veganer anderen Ausgeliefert.

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@HontaYO

Geh in einen Supermarkt! Denkst du wirklich, dass ein ganzes Land wegen ein paar Tausend Vegetarier seine Wirtschaft in die Krise führt??

Wovon sollen die Bauern leben wenn ihr Produkt weggeworfen wird

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@johanneslang99

Sorry, aber naiver geht es kaum mehr... Die Krise hat die Wirtschaft auch ganz ohne die Vegs geschafft... Übrigens gab es noch vor wenigen Jahren bereits über 900000 Veganer allein in der BRD - Tendenz steigend !

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Johannes du hast schon recht, es wird viel zu viel weg geschmissen. Aber es ist ein ganz normaler Mechanismus, dass die Lebensmittelproduzenten weniger produzieren können, wenn sie weniger Umsatz machen, weil weniger Menschen diese bestimmten Lebensmittel kaufen. Was das ganze ermöglicht, dass zu viel produziert wird, sind weitere Fehler im Finanzsystem. Für die Investoren sind die weg geschmissenen Tiere tatsächlich einkalkuliert und fallen nicht weiter ins Gewicht. Das ganze ist alles in allem schon echt ein großes Ding und wird noch lange sehr ungerecht sein. Da kann ich aber erst recht nicht sagen, dass das ganze keinen Zweck hat. Umso größer die Missstände sind, desto früher müssen sie angepackt werden.

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@Damn23

Daher währe ein, bei Tieren, System besser, das nur nach bedarf geht. Sprich es gibt eine Bestimmte Grund menge und der Rest wird nur nach Bestellung gefangen und Produziert.

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Wenn es das System ist, für das du dich einsetzen möchtest, dann tue das. Finde ich auch nicht schlecht. Aber du und ich, wir sind uns doch einig, dass sich etwas ändern muss, oder? Was du an Folgen aufführst sind Vermutungen, liegen in der Zukunft. Mir wäre das ein bisschen zu einfach. "Wenn ich das verändere passiert sowieso was anderes, das mindestens genauso schlimm ist." Wir haben jetzt ein Problem und das müssen wir angehen. Die Gegenseite wird auf jeden Fall eine Antwort haben, darauf werde ich dann auch eine Antwort haben. Das ist wirklich nichts, was sich in einem Jahr ändern lässt. Jeder muss sich entscheiden ob er vorher aufgibt oder es anpackt.

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@Damn23
Aber du und ich, wir sind uns doch einig, dass sich etwas ändern muss, oder? Was du an Folgen aufführst sind Vermutungen, liegen in der Zukunft. Mir wäre das ein bisschen zu einfach.

Es ist nicht in der Zukunft es passiert heute und das hat es schon seit Mensch gedenken gegeben, deshalb erwähne ich es ja. Es geht mir auch eher darum zu erklären, das es wenn man etwas für Tiere machen will, man sich selbst aktiv einsetzen sollte. Da viele ja diese Ernährungsweise wählen um das Tier Leid zu verringern. Bei dingen wo man selbst dabei ist und auch selbst Hand anlegt kann man sicher sein das sie etwas bewirken, bei der Umstellung des Essens kann man sich wirklich nur auf Hoffnungen und Zukunft stützen.

Beispiel: Es gibt 7 Milliarden Menschen und wir machen aus einer Milliarde veganer. Was bringt uns das? Wenig! Der Grund: Tiere Leben Jahre oder Jahr zehnte. Kurzfristig singt natürlich der verbrauch um einiges, doch das hätte in unserem System aus Geld zur Folge das man um Kosten zu Sparen alle unnötigen Tiere Tötet zudem schwankt der verbrauch von Fleisch und ist stellen weise sogar ziemlich am Steigen. Man kann bei dem Konstrukt der Weltwirtschaft mit seinem Kaufverhalten, im Fleisch Segment, nur schwer Veränderungen hervorbringen. Bei uns zum Beispiel will man eine Schweinemast Anlage auf die Doppelte Kapazität vergrößern. Dieses vorhaben kann nur durch Menschen vor Ort gestoppt werden nicht durch das wechseln von Vegetarier zu Vegan.

Die Gegenseite wird auf jeden Fall eine Antwort haben, darauf werde ich dann auch eine Antwort haben. Das ist wirklich nichts, was sich in einem Jahr ändern lässt. Jeder muss sich entscheiden ob er vorher aufgibt oder es anpackt

Richtig. Wenn man was ändern will muss man es anpacken. Doch sollte man sich überlegen wo man seine Energie verwendet. Auch das die Gegenseite entsprechend reagieren wird ist nur zu Richtig.

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"Schön währe es aber selbst wenn alle 80 Millionen Deutsche veganer währen [...] dann würden nämlich die Fischer und Fleischerzeuger ihr Zeug einfach ins Ausland verkaufen."

Ich halte es schon für sehr spekulativ, dass sich ein Unternehmen für Fleischexport in einem veganen Staat durchsetzt. Das sind einfach Vermutungen. Du hast schon recht, dass man auf die Transparenz der Industrie angewiesen ist. Tendenziell sind meiner Erfahrung nach die Unternehmen, die aus Überzeugung vegane oder ökologische Lebensmittel produzieren da wesentlich transparenter als solche, die rein Geldrendite anstreben. Im Gegensatz zum Strafrecht gilt bei mit in der Industrie: im Zweifel gegen den angeklagten. Wenn ich etwas höre oder lese, was mir an einem Konzern nicht passt habe ich immer noch alternative Einkaufsmöglichkeiten. Wenn das viele machen, muss dieser Konzern erstmal zusehen, dass er wieder vertrauenswürdig wird.

Ich kann mir auch vorstellen, dass in einer hypothetischen Zeit der Umstellung viele Tiere scheinbar sinnder sterben, weil zu wenig verkauft wird. Das tun auch heute unendlich viele. Es liegt aber nicht in der Verantwortung des Veganen Konsumenten, dass diese Tiere sterben. Das ist die Verantwortung des Konzerns, der sie produziert. Es passieren schlimme Dinge, man kann sie nicht verhindern indem man nichts tut. Und manchmal, wenn man etwas tut hat es den Anschein, man hätte etwas schreckliches ausgelöst. Die Tiere, die jetzt produziert werden sterben so oder so im Sinne der Fleischindustrie. Es geht um die nächsten Generationen.

Schön, dass du verfolgst, was bei euch so passiert. Ist denn schon was mit der Schweinemast geplant? Gibt es Vorhaben das zu stoppen? Veganismus soll nicht das Allheilmittel sein. Es ist genauso notwendig auf anderen Ebenen um zu denken.

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@Damn23
Ist denn schon was mit der Schweinemast geplant? Gibt es Vorhaben das zu stoppen?

Natürlich hat sich schon wiederstand gebildet. Allerdings weiß ich noch nicht was der Grund dafür ist. Aber ich nehme mal an das die Tiere selbst da er Nebensache sind. Es dürften eher die Tatsache sein, das die Firma in der Nähe einer Bäckerei ist und die Leute irgendwelche Belästigungen befürchten (Lärm, Geruch, etc.). Für einige dürfte auch der Ruf der Gegend ein Grund sein, da solche betriebe, in der Vergangenheit, für Wirbel gesorgt haben.

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*sinnlos

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