Vegane Kollegen wollen mich "missionieren" - Rat?

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19 Antworten

Solche Menschen gibt es leider auf beiden Seiten. Schlimmstenfalls aufstehen und weg gehen.. bzw. allein essen. :) gutn

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Du mußt Dich nicht dafür rechtfertigen und Du mußt es Ihnen auch nicht erklären. Ihr habt euch entschieden und das Thema ist durch. Genau dies solltest Du Ihnen eindeutig vermitteln.

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Jeder muss den anderen akzeptieren, jeder kann so Leben wie er möchte. Es gibt genauso überzeugte Fleichesser wie überzeugte Veganer, das ist nunmal so und jeder muss es so akzeptieren. Wenn Reden keinen Sinn hat, musst du möglichst versuchen, nur mit Leuten zu essen, die genauso Leben wie du, dann gibt es auch keine Probleme. Das ist der einzige Rat, den ich dir gehen kann. 

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Der einzige Rat, den ich dir geben kann, ist, Kommentare in diese Richtung einfach zu ignorieren und das Thema fallenzulassen bzw. solche Diskussionen gar nicht erst zuzulassen. Es ist einfach sinnlos, sich darüber zu streiten. Du wirst die Veganer nicht "bekehren" können, und sie werden dich nicht bekehren können. Ihr beide versteht einander nicht und dreht euch nur ewig im Kreis. Du hast ja selbst gesagt, dass ihr alle eure Argumente schon lange gesagt habt.

Also wenn du Streits und Frust vermeiden willst, lass es einfach bleiben, dich damit rumzuärgern.

Und ja, ich spreche da aus Erfahrung...

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Hi. Ich bin Vegetarierin. Ich kann dich verstehen, mir geht es auch oft so, nur dass ich mir Sprüche von Fleischessern anhören muss ;-). Rede mit deinen Kollegen. Jeder darf selbst über seine Ernährung entscheiden, da darf niemnd reinreden.

Du kannst ihnen ja nett sagen, dass dich die Disskusionen über Veganismus bnerven und ob sie das vllt ohne dich besprechen können.

Was du auch machen kannst, ist mal mit ihnen vegan zu essen, dann sehen sie dass du es "wenigstens" probiert hast.

Viel Glück & liebe Grüsse ;-)

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Kommentar von Pangaea
04.05.2016, 21:09

Komisch - ich war jahrelang Vegetarierin, aber ich habe niemals irgendwelche Sprüche gehört. Aber ich habe auch nie versucht, jemanden zu missionieren.

Und  "wenigstens probieren" müsste dann für beide Seiten gelten. Ich den Tofu, die die Schweinshaxe.

2

ich würde da gar nicht mehr diskutieren wenn sie noch mal anfagen sollten würde ich ruhig sagen dass dir es gefällt und damit die sache erledigt ist

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Erkläre ihnen einfach, dass sie dich bitte damit in Ruhe lassen sollen, denn du als freier Mensch darfst selbst bestimmen, was du isst.

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Reden lassen und bei Angeboten zu Ernährungumstellung / Ernährungsberatung konsequent NEIN DANKE sagen. 

Irgendwann geben die lieben Kollegen auf. 

Ich lasse mich bei dem Thema auf keine Debatten mehr ein, egal von welcher Seite. 

Jeder hat das uneingeschränkte Recht sich so zu ernähren wie er / das möchte . Basta... 🤓

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Kommentar von user8787
04.05.2016, 17:53

Ups, das sie vergessen...sry.

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Das Problem Veganismus und Fanatismus gehen nicht immer aber meist Hand in Hand

und mit Fanatikern kann man nicht diskutieren. Denn

Bei Widerstand wird es ungemütlich

Aufgrund ihres messianischen Motivationsüberschusses werden viele
Befürworter der veganen Lebensart ungemütlich, sobald man ihnen auf
ihrem Weg ins Glück nicht zu folgen gedenkt. Bereits die biederen
Vegetarier des 19. Jahrhunderts konnten überhaupt nicht begreifen, dass
die Arbeiter not amused waren, als man ihnen Fleisch, Alkohol, Tabak und
Sex madig machte und ihr Leben mittels reiner Pflanzenkost verschönern
wollte, bei gleichzeitiger Lohnkürzung, versteht sich. Messerscharf
wurde schon damals geschlossen, „daß die Bekehrung zum Vegetarismus von
oben herab und nicht von unten herauf erfolgen müsse“, wie sich ein H.
Milbrodt in besagter Zeitschrift Der Vegetarier äußerte.

Auch heute kennen viele Prediger des Fleischverzichts nur eine
Blickrichtung, nämlich die von oben herab. Sie sind empört, dass es
bockige Bürger gibt, die nicht bereit sind, zugunsten des veganen
Seelenheils auf Burger zu verzichten. Dies könne nur an
gesellschaftlicher Indoktrinierung liegen. Doch dass viele Bürger trotz
des medialen Trommelfeuers skeptisch bleiben, spricht für ihre
Restvernunft. Denn anders als die Propagandisten behaupten, ist eine
vegane Lebensweise keineswegs leicht zu praktizieren, sondern bloß
leicht zu fordern. Der Hype um Vegetarismus und Veganismus beruht seit
jeher nur darauf, dass Letzteres mit Ersterem verwechselt wird.

100 Prozent veganes Leben ist hundertprozentige Nichtexistenz, sofern
„veganes Leben“ bedeutet, durch seine Aktivität keinerlei Tierleid und
-tod zu verursachen. Echte Veganer kann es also nicht geben. Aufgrund
dieser Kalamität versteht die Vegan Society unter „vegan“ eine
Lebensweise, welche dadurch gekennzeichnet ist, „soweit wie möglich und
praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an
Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden“.

Logisch gesehen lässt sich dies nicht auf 100 Prozent skalieren. Man
kann nicht sinnvoll sagen: „Ich lebe zu 100 Prozent so weit wie möglich
und praktisch durchführbar so, dass ich jegliche Form der Ausbeutung von
Tieren vermeide.“ Daher ist die vom Bund für vegane Lebensweise
getroffene Aussage purer Nonsens. Jede Lebensweise könnte als irgendwie
vegan gelten, weil in der Floskel „soweit wie möglich und praktisch
durchführbar“ ein ganzes Universum definitorischer Willkür Platz findet.

Wenn jemand einen Eintopf aus 800 Gramm Wasser und Gemüse kocht, in
dem 100 Gramm Speck und 100 Gramm Knackwurst enthalten sind, kann er
seine Suppe als zu 80 Prozent Prozent vegane Mahlzeit ausgeben, sofern
er beteuert, dass es ihm beim besten Willen nicht möglich war, auf die
läppischen 200 Gramm tierischer Produkte zu verzichten. Warum sollte ein
solcher Mensch moralisch schlechter dastehen als ein Tierrechtler, der
zwei Handys und drei Laptops hat, Biosprit tankt und in der
Weltgeschichte herumjettet?

Es gibt nicht nur keine zu 100 Prozent vegane Lebensweise. Die vegane Lebensweise ist als solche hundertprozentig ein Phantom.

Das Ringen um Konsequenz ist vielmehr schon immer ein beliebter Volkssport gewesen. In religiösen Gemeinschaften wird stets umso erbitterter gerungen, je schwieriger die Gebote zu erfüllen sind. Der Veganismus eignet sich deshalb hervorragend dazu, den religiösen Phantomschmerz der Säkularisierten zu lindern. Gott spielt zwar nicht mehr die Hauptrolle, dafür wird um das Tier als „Mitgeschöpf“ ein Tanz aufgeführt wie ums Goldene Kalb.

Unerfüllbare Gebote fördern den Fanatismus, weil jeder jeden mit
Recht der Inkonsequenz und Häresie beschuldigen kann. Wer dabei am
lautesten den Inquisitor gibt, hat gewonnen. Das hat schon im
Christentum prima funktioniert. Dessen Gebot, Hinz und Kunz zu lieben,
hat die Lieblosigkeit in der Welt möglicherweise mehr vorangebracht als
der Vorschlag, Hinz und Kunz lediglich zu achten.

www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-unsinn-ist-22396672

Der Fanatiker - Eine Persönlichkeitsanalyse

Charakteristisch für den Fanatiker ist eine eigentümliche Enge des Wertblicks.
Mit extremer Einseitigkeit ist sein Denken und Handeln auf die eine Idee
gerichtet, die ihm eben sein Fanum bedeutet. Er ist der Mensch des rigorosen
Entweder-Oder, des Alles oder Nichts. Er kennt keine Kompromisse und in
der Sphäre dessen, was er als das Wertwidrige ansehen muß, keine
Abstufungen. In eigentümlicher Blindheit geht er an der Fülle
der Werte vorbei. Um einer abstrakten Idee willen wird die Wirklichkeit
im Denken vergewaltigt, im Handeln zerstört. "Begeisterung für
ein Abstraktes, für einen abstrakten Gedanken, der negierend sich
zum Bestehenden verhält", so definiert Hegel den Fanatismus(4).
Der Idealismus des Fanatikers läßt keine Erweiterung, keine
Erfassung von etwas Neuem, keine Angleichung an eine lebendige Situation
zu, er fährt sich fest in einer "fixen Idee", die er ernst, düster,
humorlos vertritt. Ein großartig geradliniger Dualismus bestimmt
sein Weltbild: hier Gott, das Gute, dort der Teufel, das Böse, und
der leidenschaftliche, bis zur Entflammung gesteigerten Bejahung des einen entspricht die ebenso leidenschaftliche, bis zum Haß gehende Verneinung und Verwerfung des anderen, das mit Stumpf und Stiel, mit Feuer und Schwert ausgerottet werden muß.
Denn mag sich der Fanatiker an manchen Stellen noch so eng mit dem grundsätz- [82 Ende] lichen Menschen berühren(5): während dieser sich unter Umständen damit begnügt, das Leben nach Grundsätzen zu betrachten oder es zu führen, um allgemeine
Regeln daraus zu gewinnen, drängt jener leidenschaftlich nach Tat
und Verwirklichung. Selbst wenn ihn das Schicksal ein Leben lang zur Untätigkeit verurteilte, nie wird er in der Theorie, in der bloßen Schau seine
Bestimmung und Erfüllung finden, und wenn ihn die historische Stunde
ruft, so wird die Unbedingtheit seines Tatwillens eruptiv aus ihm herausbrechen und ihn zum fraglosen Lebenseinsatz führen, mag auch seine kleine Persönlichkeit im Rausch einer Massenbewegung verschwinden.

Darin liegt zugleich seine Stärke und Schwäche, daß er in dem Einen
unbedingten Halt findet, daß er aber innerlich zerbrechen würde,
wenn er einmal die Fülle der Werte zu Gesicht bekäme. So wenig
wie er Kompromisse kennt, so wenig kennt er eigentlich eine innere Wandlung
und Entwicklung, es sei denn, daß eine Bekehrung im Stile des
Damaskus-Erlebnisses ihn von einem Extrem zum anderen führt; fremd aber
bleibt er jener Sphäre, in der sich die Vermittlung und Versöhnung der Gegensätze vollzieht; eher endet er im Nihilismus.

Man kämpft für Gewissensfreiheit und knechtet zugleich das
Gewissen der Andersdenkenden, und oft sind die weltbeglückenden Träume und Utopien der Fanatiker in dem Strom von Blut erstickt, das sie selbst vergossen haben.

http://www.sgipt.org/politpsy/fanat0.htm

du musst also herausfinden ob sie fanatisch sind dann solltest du eine diskussion vermeiden und sie ignorieren was sie aber teils auch anstacheln kann weiter zu machen denn dann greifst du sie an ihrem moralsichen Podest auf den sie sich erhoben haben an. oder du informierst dich SEHR gut und gehst auf angriff über was aber nicht zu empfehlen ist da das die stimmung noch weiter trübt...

wenn das thema Veganismus angesprochen wird kannst du auch einfach ablenken mit Themen die sehr wichtig sind z.b. über die Arbeit. dann sind sie abgelenkt und welchseln das thema

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Kommentar von Omnivore10
05.05.2016, 00:07

Das Problem Veganismus und Fanatismus gehen nicht immer aber meist Hand in Hand

das größte Problem beim Veganismus ist jedoch, dass Kritiker immer gleich Mitglieder der "Fleischindustrie" sind und wenn zu harte Wahrheit angesprochen wird, dass dann die Texte einfach zensiert werden. Als Grund sucht man sich dann irgendein Scheingrund!

1

Ihnen klar sagen das Du es nicht ändern willst. Du akzeptierst ihre Einstellung also sollen sie Deine mindestens tolerieren. Sage ihnen einfach klar Deine Meinung und lass Dich nicht auf weitere Diskussionen ein. Lg :)

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Kommentar von Pangaea
04.05.2016, 17:53

Solche Leute interpretieren das "Meinung sagen" als Einladung, man möge doch versuchen, diese Meinung zu ändern.

Einfach ignorieren.

2

Ja, unerträglich, oder? Aber lass sie einfach reden. Links rein, rechts raus. Nicht diskutieren, bringt nix.

Sag "Jedem das Seine" und ignoriere sie. Und bestell dir noch eine Currywurst. Guten Appetit!

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Für solche Situationen solltest Du immer eine Bifi oder so etwas dabeihaben und anbieten: "Du siehst heute schlecht aus, iss erstmal etwas Ordentliches"

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Kommentar von Omnivore10
04.05.2016, 19:34

LOL....das ist geil! xD

Kennst du den "Artgenossen"? Da hilft glaube keine Bifi mehr....da brauchts stärkeres :-)

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Leider kannst Du da nicht viel gegen unternehmen, außer Du verbittest Dir massiv die Belehrungen. Das wiederum würde dann die Leutchen brüskieren.

Insbesondere Veganer reden sich ständig ein, besser zu leben als alle anderen. Ihr Missionsdrang grenzt an Militanz, ähnlich wie die Sorte Nichtraucher, die sich gegenüber Rauchern frech und abfällig äußern.

Vegetarier sind ähnlich gestrickt.

Übrigens war Hilter Vegetarier.

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Kommentar von Fielkeinnameein
04.05.2016, 17:21
Übrigens war Hilter Vegetarier.

Welchen Sinn soll diese Erwähnung haben? 

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Kommentar von uniformhumor
05.05.2016, 01:41

Hitler war kein 100%iger Vegetarier. Er aß ab und zu Fleisch. Achja, wenn du schon Hitler als Vegetarier erwähnst - Josef Stalin, Heinrich Himmler, Mengele, Goebbels, Hillary Clinton, Saddam Hussein, Erdogan, Bin Laden, Al-Baghdadi... Alles Fleischesser. Was dies über Fleischesser aussagt? Nix. Also ist es auch irrelevant welche Person Vegetarier war.

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Einfach beim essen sagen : boar schmeckt dieses Wunderschöne süße Pinke gut gequälte Schweinchen lecker mmhh. Nach diesem Satz haben meine Freunde Aufgehört mich mit ihren Veganismus zu nerven. :) natürlich denen noch vom Fleisch anbieten :)

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Hi,

druck dir deine Frage aus und verteile sie an die Veganer. Und im übrigen würde ich mich über die Sticheleien nicht besonders aufregen. Immer getreu dem Motto: was juckt es eine deutsche Eiche, wenn ein Schwein sich an ihr kratzt.

Nix für ungut und lass dich nicht ärgern

Liebe Grüße

Bernd

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Hey,

einfach ignorieren und gut ist.

Mfg

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Ich würde immer mehr und immer weiter Fleisch essen. Ich würde die richtig zur weißglut bringen! Und ich würde mit denen Diskutieren, bis sie nicht mehr können!

Wenn du nicht so streitsüchtig bist, dann gehste halt irgendwo anders dein Essen essen! Ansonsten hilft nur noch eine Beschwerde beim Chef!

Oder du konterst einfach mal: "Wie kann man nur sich widernatürlich vegan ernähren?"

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

Schön Abend noch :-)

Liebe mischköstliche Grüße
Omni


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Drück ne en Mettweck ins Gesicht!

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