Vegane Ernährung gegenüber der normalen Ernährung, was gehört dazu (hausarbeit)?

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5 Antworten

erstmal solltest du definieren WAS eine "Normale" ernährung darstellt?

die der DGE?

https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/ernaehrungskreis/

die "Allesohnesichgedankenmacheninsichreinstopfende" Ernährung? was ist normal? du musst also erstmal beschreiben WAS du gegen WAS gegenüberstellst.

DANN ist genauso wichtig dass du definierst was genau du betrachten willst. z.b. gesundheit, ökologie...usw. oder ist "'Ist vegane Ernährung gesunder/besser als normale?'" das der einzige punkt unter "'Vegane Ernährung gegenüber der normalen Ernährung'"? dann kannst du den ersten Punkt aber auch weg lassen wenn darunter nur diese Punkt kommt...

Vegan ist gegenüber einer gesunden Mischkost nicht gesünder sondern eine Mangelernährung die ohne Supplemente nicht auskommt. Vegan hat keinerlei vorteile gegenüber einer gesunden Mischkost bei der man auf die Produktionsmethoden achtet.

Umwelt:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.


Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer,
wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden
halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler
zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem
Ackerland ist geringer als bei Vegetariern

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

("streng Vegetarisch" war früher "Vegan")

Problematisch bei Veganer ernährung

Vitamin B12, Eisen, Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Vitamin B2 Vitamin D und Eiweiss

Bei einer veganen Ernährung stellen außerdem die Energie und Fettaufnahme aufgrund der geringen Energiedichte einer rein pflanzlichen Nahrung, die Versorgung mit Proteinen, Vitamin D,Vitamin B12 und Zink ein Problem dar.(Leitzmann & Keller & Hahn, 2005, S. 30-33)

Die Proteinversorgung kann vor allem im Hinblick auf die niedrige Energieversorgung ein Problem darstellen, da der Körper die Proteine primär zur Deckung des Energiebedarfs nutzen wird, weniger zum Aufbau körpereigener Proteine. (Hahn, 2001, S. 99). Zusätzlich hat pflanzlichesEiweiß eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß. (Leitzmann, S. 165).

In Hülsenfrüchten ist beispielsweise Methionin die
limitierende Aminosäure und in Mais und Weizen Lysin oder Methionin.
(Koolmann & Röhm, S. 360). Einzeln betrachtet haben Hülsenfrüchte
und Mais eine biologische Wertigkeit von jeweils 71. In Kombination
erhöht sich ihre Wertigkeit auf 99. Gute Kombinationen sind
Hülsenfrüchte mit Getreide bzw. Hülsenfrüchte mit Nüssen/Samen. Ferner fällt die Digestibilität pflanzlicher Proteine im Vergleich zu tierischen Proteinen ab. Es ist demnach schwieriger, innerhalb der DGE-Empfehlungen für die tägliche Proteinaufnahme zu bleiben. Die komplementären Proteinquellen sollten möglichst während einer Mahlzeit kombiniert werden, zumindest jedoch innerhalb von 4Stunden. (Suter, S. 72)

Ballaststoffe können die Bioverfügbarkeit von Proteinen herabsetzen,
indem sie das Stuhlvolumen steigern und die Stuhlfrequenz erhöhen.
Dadurch werden die Proteine vermehrt wieder ausgeschieden. Hülsenfrüchte können zusätzlich für die Hemmung verschiedener Verdauungsenzyme verantwortlich sein. (Leitzmann & Hahn, S. 107–108)

Eisen ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln weit
verbreitet. Jedoch kann aufgrund des Eisengehalts eines Nahrungsmittels
noch keine Aussage über die Deckung des Eisenbedarfs gemacht werden. Denn das hauptsächlich in Pflanzen vorkommende dreiwertige Eisen hat für den Menschen eine schlechtere Bioverfügbarkeit als dasjenige aus tierischen Nahrungsmitteln, da es zur Komplexbildung neigt. So können nur etwa 1,0–10,0% des Eisens aus Pflanzen absorbiert werden. (Leitzmann, S. 68).

Tierisches Eisen wird zu etwa 60-70 Prozent resorbiert, pflanzliches dagegen nur zu 3-8 Prozent. Tierische Lebensmittel, insbesondere Innereien wie Leber, aber auch rotes Muskelfleisch enthalten Eisen in der zweiwertigen Form (zweifach positiv geladene Eisenionen), welches leichter zu resorbieren ist (sog. Häm-Eisen). Pflanzliche Lebensmittel können zwar teilweise ebenfalls eisenreich sein (Hülsenfrüchte, Petersilie), jedoch liegt hier das Eisen in oxidierter Form (dreiwertiges Eisen) vor und muss vor der Resorption erst reduziert werden. Nachteilig ist bei pflanzlichen Lebensmitteln zudem, dass sie oftmals Hemmstoffe der Eisenresorption enthalten, beispielsweise Phytinsäure oder Oxalsäure.

Es ist daher wenig ratsam, Lebensmitteltabellen nach dem bloßen
Eisengehalt zu studieren, da die Verfügbarkeit wesentlich von der Art
des Eisens (tierisch vs. pflanzlich) und der gesamten Lebensmittelmatrix
(Hemmstoffe und resorptionsfördernde Stoffe) abhängt wie auch von der
Bodenquälität.

Die besten Infos bekommst du aus Fachbüchern oder von unabhängigen Informationsqullen. Seiten die z.b. "Vegan" im Namen Tragen sind i.d.R. nicht objektiv. Also am besten immer aufs Impressum schauen wer sich hinter einer Seite verbirgt.

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Dafür müsste man die Definition von "normale Ernährung" kennen. Bei den vielen Millionen Übergewichtigen, Diabetikern, Gicht -und Gallensteingeplagten, Herzkranken und Menschen mit Vitaminmangel scheint "gesunde Ernährung" nicht mit "normaler Ernährung" konform zu gehen. 

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Schon alleine der Punkt "Milch und Milchprodukte" ist ein wichtiges Thema. Wer diese Produkte vermeidet, lebt auf jeden Fall gesünder. Dazu gibts im Netz auch haufenweise Info zu finden. :)

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Kommentar von Omnivore13
02.11.2016, 15:41

So ein Unsinn! Was soll am Verzicht auf gesunde Milchprodukte gesünder sein? Dogmatischer Milchverzicht ist einfach nur ungesund!

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Kommentar von ApfelTea
02.11.2016, 16:58

Lies den Beitrag von eostre, dann weißt du, warum man Milch vermeiden sollte.

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Kommentar von ApfelTea
02.11.2016, 20:54

Was du glaubst oder nicht, spielt hier aber keine Rolle. Und wenns dir so egal ist, wer welches "Ding" macht, dann misch dich doch nicht ständig ein!

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Kommentar von ApfelTea
03.11.2016, 04:17

Jaaa genau ;) wer von uns hat noch gleich die medizinische Ausbildung gemacht? Du nicht.

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