Vegane Ernährung bei Kind mit Mukoviszidose - sollte man vorsorglich das Jugendamt informieren?

... komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Bei Muskoviszidose ist eine sehr erhöhte Energiezufuhr (50% mehr) notwendig.

Das ist meist an sich schon sehr schwer und bei einer veganen Ernährung, die idr energieärmer ist erklären sich die Probleme von selbst.

Für ein Kind, das ja an sich schon einen relativ hohen Energiebedarf hat, ist das nicht machbar; von einigen wenigen Erwachsenen habe ich schon gehört aber die Diät die man dort halten muss ist ein sehr sehr großer Aufwand und sicher auch kaum für jeden machbar.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von FlyingCarpet
10.02.2016, 20:52

Eigentlich ist die vegane Ernährung mehr kalorienhaltig, als eine normale Mischkost. Auch den Fettgehalt kann man gut steuern.

3
Kommentar von Philipp342
10.02.2016, 23:10

Bist du zufällig Arzt?? Wenn nicht würde ich empfehlen das auch zu sagen (Nein, Vegane Ernährung ist nicht energieärmer. Natürlich kann Mann auch so argumentieren das Luft Vegan ist und Leute die sich nur von "Veganer" Luft ernähren kaum Energie kriegen)

4

Es wird seine Gründe haben, warum es keine Erfahrungsberichte veganer Eltern hinsichtlich ihrer Mukoviszidose-Kinder im Netz zu finden gibt.

Es ist bezeichnend, dass es hier so viele Befürworter gibt. Interessant daran ist, dass sie mit höhster Wahrscheinlichkeit keine Schnittmenge mit Kindern mit dieser Erkrankung haben.

Mich würde mal interessieren, wie diese Vegan-Eltern mit der Medikation verfahren. Bekommt das Kind seine einzunehmenden Verdauungsenzyme (sind tierischer Herkunft) ?

Hinzu kommt, Kinder mit dieser Krankheit neigen zur Unterernährung. Dann wird u.a. zu professionell hergestellten  Trinknahrungen ( aus Apotheke) geraten. Die sind unvegan. Wie gehen die Eltern damit um?

Ich denke mal, lieber einmal öfter das Jugendamt informieren, als wenn es zu spät ist und es heißt, dass alle weggeschaut haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AppleTea
11.02.2016, 13:27

Es gibt deshalb keine Erfahrungsberichte, weil es ohnehin noch nicht viele veganer gibt. Geschweige denn mit gerade dieser erkrankung.. Und was haben jetzt Medikamente mit der Ernährung an sich zu tun? Das eine ist medizinisch notwendig und wenn es das Medikament nur aus tierischer herkunft gibt, dann nimmt man das eben. Unabhängig von der Ernährung

1

Der Bundesgerichtshof hat zur Mukoviszidose gerade entschieden, dass Eltern Kindesmisshandlung begehen, wenn sie ihr Kind mit Mukoviszidose nicht schulmedizinisch behandeln und regelmäßig die Therapie durchführen: http://www.kruip.net/?Mukoviszidose:BGH%3A_Quaelen_durch_Unterlassen

Wie vegane Ernährung für Kinder mit Mukoviszidose in diesem Sinne einzuschätzen ist, hängt sicher dann vom Gesundheitszustand des Kindes ab. Wenn ich für das Kind verantwortlich wäre, würde ich das Risiko veganer Ernährung bei Mukoviszidose aber nicht eingehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du dir ernsthaft Sorgen um dieses Kind machst, dann solltest du es tun.

Lieber dem Jugendamt einen Hinweis gegeben, als sich später Vorwürfe machen. Das Kind ist zwar unheilbar krank, aber es schadet sicher nicht, wenn ein Experte die Situation aus ärztlicher Sicht einschätzt.

Sollte das Jugendamt hier Handlungsbedarf sehen, wird es einschreiten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was "man" tut oder nicht - keine Ahnung .

Ein Kind mit einer solchen Erkrankung wird sicherlich regelmäßig fachärztlich überwacht. Es werden entsprechend die Blutwerte kontrolliert. Sollte also das eine oder andere Ernährungsdefizit entstehen wird es festgestellt werden. 

Wie ich kayo schon in meiner Antwort zu erläutern versuchte ist es durchaus möglich auf die Erkrankung des Kindes positiv einzuwirken. Vegan. 

Wobei schlicht zu beachten ist:

Es gibt nicht DIE Muscovizidose sondern es gibt einen Formenkreis dieser Erkrankung der viele verschiedene Ausprägungsformen beinhaltet. 

Zur üblichen Behandlung dieser Erkrankung gehören schon sehr früh Medikamente wie Cortison die langfristig zu massiven Schäden z.B. der Leber führen. Und vor zu häufiger Verwendung von Antibiotika warnt die Kassenärztliche Vereinigung Bund nun auch schon einige Jahre da infolge dieser übermäßigen Verordnung mittlerweile mehr Menschen an ihren angezüchteten Resistenzen sterben in diesem Staat als in allen Verkehrssystemen zusammen. - Zwei Medikamtengruppen die bei dieser Erkrankung zur üblichen Behandlung gehören wenn die Ernährung keine natürliche Alternative darstellt. Wobei im Grunde beide, Antibiotika und Cortison, die künstliche Alternative darstellen und nicht umgekehrt. 

Vegan und Vegan ist Vielerlei. 

Und die Qualität unserer tierischen Produkte ist weit unterhalb von Kellerniveau anzusiedeln in der Regel. Es sei denn ein Mensch hat sehr gute Beziehungen oder macht sich die Mühe von weit her noch gesund aufgewachsenes Fleisch zu beziehen. Was aber immer schwerer wird.

Noch mal: Was "man" für richtig hält oder nicht kann ich nicht beurteilen. Ein neutrales persönliches Fürwort ist für mich Ausdruck von Schizophrenie. 

Ich persönlich würde sie in seinem solchen Fall tatsächlich vorziehen und wenn ich dann doch mal Fleisch anbieten wollte würde ich nicht den weiten Weg scheuen um auch wirklich gesund aufgewachsenes und angstfrei geschlachtetes zu bekommen. 

Mir geht der Aufwand durch den Kopf der nötig ist in einem solchen Fall. 

http://forum.muko.info/viewtopic.php?f=5&t=5492&sid=c66193d8dcfcaaf277b1f02892dd38a3

Hier kannst Du nachlesen dass es mit den Studierten nicht immer weit her ist. Differentialdiagnose und danach umfangreiche Beratung und regelmäßige begleitende Kontrolle scheinen immer mehr eine Zumutung zu werden. 

Auf vegan.eu kannst Du dann erfahren welche Nährstoffe wo drin sind, welche wissenschaftlichen neuen Erkenntnisse es gibt und erleben dass diese zeitnah ins Deutsche übersetzt werden. 

Wenn Du persönlich der Meinung bist die Eltern schaden dem Kind hast Du mit den beiden Seiten reichlich Möglichkeit ihnen hilfreich zur Seite zu stehen es besser machen zu lernen. Ob Mitarbeiter eines JA so viel Zeit von uns als Gesellschaft zugestanden bekommen sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen darf angezweifelt werden. Sicher ist aber dass in einem solchen Fall wirklich jede Hilfe dienlicher ist als eine Anzeige. Denn eine solche Erkrankung fordert eine ganze Familie massivst heraus. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ASmellOfRoses
12.02.2016, 09:28

Danke für diese hervorragende Antwort - DH !

0

Um welche Kinder geht es konkret? Deine, die von verwandten? Welche Probleme gibt es denn in diesem Fall? Warum hast du das Bedürfnis einzugreifen? Ist Gefahr im Verzug?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ASmellOfRoses
12.02.2016, 09:20

Fragen über Fragen, die nie beantwortet werden...

1

Nein - auch da ist vegane Ernährung möglich.

Außerdem geht es dir (wie mir scheint) doch nur darum, deine Meinung "vegan ist schlecht" übers Hintertürchen kundzutun.

Wenn du schon wegen der Ernährung eines Kindes das JA informieren möchtest, vergiss bitte nicht die jenigen, die Fastfood mampfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ASmellOfRoses
12.02.2016, 09:21

Gut erkannt ! :)

1

Vegan an sich ist ja schon eine Mangelernährung und für GESUNDE Kinder NICHT geeignet. Da grenz schon an Körperverlezung...

Prof. Dr. Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) in Dortmund

Vegan und gesund geht nicht

Vegan an sich ist ja schon eine Mangelernährung und für GESUNDE Kinder NICHT geeignet. Da grenz schon an Körperverlezung dies bei Mukoviszidose zu tun.

Insbesondere Kindern droht eine Entwicklungsstörung bei
einer Unterversorgung. Sie brauchen eine sehr energiedichte Nahrung aufgrund ihres Wachstums und auch einen größeren Prozentanteil Fett an der  Energieversorgung als Erwachsene (Leitzmann et al., 2005, S. 134,165)


http://www.wochenblatt.com/landleben/nachrichten/vegan-und-gesund-geht-nicht-3737.html

Insbesondere Kindern droht eine Entwicklungsstörung bei
einer Unterversorgung. Sie brauchen eine sehr energiedichte Nahrung aufgrund ihres Wachstums und auch einen größeren Prozentanteil Fett an der Energieversorgung als Erwachsene (Leitzmann et al., 2005, S. 134,165)

Bei einer veganen Ernährung stellen außerdem die Energie und Fettaufnahme aufgrund der geringen Energiedichte einer rein pflanzlichen Nahrung, die Versorgung mit Proteinen, Vitamin D,Vitamin B12 und Zink ein Problem dar.


(Leitzmann & Keller & Hahn, 2005, S. 30-33)

Die Proteinversorgung kann vor allem im Hinblick auf die niedrige Energieversorgung ein Problem darstellen, da der Körper die Proteine primär zur Deckung des Energiebedarfs nutzen wird, weniger zum Aufbau körpereigener Proteine. (Hahn, 2001, S. 99). Zusätzlich hat pflanzlichesEiweiß eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß. (Leitzmann, S. 165).


In einer Studie über 21 Jahre vom DKFZ zeigte sich nach 15 Jahren haben Veganer eine erhöhte Sterblichkeit. 90% der Veganer leiden am B12 Mangel. 30% haben eine zu geringe Knochendichte usw.

Lieber ein schnelles Ende mit schrecken als ein Schrecken ohne Ende...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Andretta
13.02.2016, 13:43

Niedrige Energieversorgung? Guckst Du Patrick Baboumian, den stärksten Mann Deutschlands. 

Probleme gibt es eigentlich nur dann, wenn Allesfresser-Junkfood einfach nur durch veganes Junkfood ersetzt wird. Man wechselt dann  nämlich schlicht von einer ungesunden Ernährungsform zu einer anderen. 

Meiner Erfahrung nach setzen sich aber gerade Eltern in der Regel besonders gründlich mit ernährungsphysiologischen Aspekten auseinander. Besonders die, die mit der Ernährungsform auf gesundheitliche Mankos ihrer Kinder reagieren. Mit gutem Erfolg! 

1

Ich fände es ja nett, wenn du deine fiktiven Fragen ein wenig ausschmücken würdest, anstatt uns ständig mit dürren Worten abzuspeisen...:)

Hätte ich ein Kind mit Mucoviszidose, würde ich es erst recht vegan ernähren, denn warum sollte ich es zusätzlich noch quälen und belasten, indem ich es ernähre mit in der Verwesung begriffenen Teilen geschundener und getöteter Tiere,

artfremder Muttermilch, die es noch mehr verschleimen würde,

Eiern, die randvoll sind mit gefäßschädigendem Cholesterin und all dies zusätzlich belastet mit gesättigten Fetten, artfremden Wachsturmshormonen, Medikamenten- und Antibiotikarückständen, dazu der Todesangst der Tiere etc...?

Weil unser "Gesundheitswesen" und die Pharmalobby uns das so vorgibt ?

Ich tue das schon gesunden Kindern nicht an - erst recht würde ich alles daransetzen, um einem kranken Kind sein Leben und Leiden zu erleichtern, egal, wie andere dies sehen mögen !

Ob dieses von dir angeführte Kind nun existent ist oder nicht: Es steht dir frei, Veganer beim JA anzuschwärzen, warum und wann immer es dir beliebt !

"Man" darf insofern gespannt sein auf deine nächste "Frage"...:)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von kayo1548
13.02.2016, 17:02

"indem ich es ernähre mit in der Verwesung begriffenen Teilen geschundener und getöteter Tiere,"

ist ja schön und gut, nur wo ist der Beleg das das generell gesundheitsschädigend ist?

du gehst da ja sehr auf die emotionale Ebene, was du ja auch gerne tun kannst nur sollte man bei so einer Problematik dann auch auf der objektiven Ebene analysieren.

"artfremder Muttermilch, die es noch mehr verschleimen würde,"

das wurde in Versuchen widerlegt:

Weder konnte eine erhöhte Schleimproduktion festgestellt werden und gleichzeitig konnte das subjektive Gefühl bei einer Blindstudie auch mit ähnlichen Produkten (u.a. auch pflanzliche Milchersatzprodukten) nachgestellt werden.

D.h. es ist einzig und alleine eine subjektive Wahrnehmung aufgrund der Konsistenz - eine erhöhte Schleimproduktion gibt es nicht, daher wird da auch nichts "verschleimt"

"mit gefäßschädigendem Cholesterin"

richtig sehr schädigend - deshalb ist es für den Menschen auch lebensnotwendig.

Cholesterin ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Zellmembran.

Der Körper kann jedoch das Cholesterin größtenteils selbst bilden, im Gegenzug wird das durch die Nahrung aufgenommene einfach ausgeschieden.

Der Körper ist da also in gewissen Grenzen durchaus zur Regulation fähig.

Jahrelang glaubte man an einen kausalen Zusammenhang zwischen Cholesterin und z.b. einer kornoaren Herzkrankheit;

in der Zwischenzeit ist das nicht mehr so ganz umumstritten, schon alleine deshalb weil die Erkentnisse nur empirisch gewonnen wurden (was ja ein bisschen was offen lässt) und daher sieht man das nicht mehr ganz so kausal.

Das wir natürlich keine Unmengen an Cholesterin brauchen ist klar - nichts desto trotz ist Cholesterin lebensnotwendig.

Man kann ja auch nicht sagen Fett ist schädlich, denn auch dieses ist lebensnotwendig.

Wie so oft: die Menge machts

"artfremden Wachsturmshormonen, "

und wie genau soll sich das schädlich auswirken?

"Medikamenten- und Antibiotikarückständen,"

Schau dir mal  die Statistiken vom Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft an;

da wirst du sehen, dass das mit den Rückständen so nicht stimmt.

"dazu der Todesangst der Tiere etc...?"

Selbst wenn das im Einzelfall vorkommt - was genau hast das mit gesundheitlichen Konsequenzen zu tun?

Wäre das so, wie könnte jedes andere fleischfressende Tier überleben? Ich meine bei der Jagd ist die Todesangst ja kaum weniger gering?

"Weil unser "Gesundheitswesen" und die Pharmalobby uns das so vorgibt ? "

Ich finde, dass man sich das mit den "Lobbys" immer sehr einfach macht;

viele (ob du dazu gehörst will und kann ich nicht beurteilen) gehen hin und schreiben alles, was ihrer Meinung widerspricht einer Lobby zu.

Damit setzt man sich ja in eine Position in der man immer Recht hat und unfehlbar ist.

3

Um dem Jugendamt zu sagen wie viel Mühe sich die Eltern geben, das Kind gesund zu ernähren? Wenn du das Bedürfnis hast..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Undsonstso
11.02.2016, 08:31

Ich sage nur, Kreon.....

0
Kommentar von AppleTea
11.02.2016, 13:22

Okay..?

1

Warum?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?