vegan leben (kosten,risiken usw)

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5 Antworten

Da die Gesamt-Kosten und -Risiken bei unveganem Leben deutlich höher sind, kommt es nicht darauf an, ob man etwas vermisst. Oder anders ausgedrückt: die meisten Menschen haben als Kinder Fleisch gegessen, auch in für sie schönen Momenten - und sie haben denen vertraut, die es ihnen gegeben haben. Glücklicherweise gibt es ja "ein paar" pflanzliche Lebensmittel :)

Da durch übertriebene Hygiene und Industrialisierte Produktion kaum noch B12 auf Obst und Gemüse ist (B12 wird von Bakterien produziert, ist also immer auf eine Verunreinigung zurückzuführen, auch bei "Nutz"-Tieren) bzw man es waschen sollte, wenn es gespritzt ist o.ä., solltest Du sicherheitshalber B12 supplementieren. Gibts zB bei veganwonderland.

Vitamin D macht wohl auch Sinn - die meisten Menschen in Deutschland haben Vitamin-D-Mangel, unabhängig von der Ernährung. Ist halt ein lebensfeindliches Klima hier. Durch Essen allein ist das auch schwer aufzufüllen - allenfalls durch Sonne in den Sommermonaten (soweit ich weiß, wäre das Optimum: 1 Stunde Mittagssonne, Ganzkörper). Vitamin D2 ist pflanzlich, D3 kommt meist von Schafen, mittlerweile gibts aber auch veganes D3 aus Flechten.

Eisenmangel ist als Veganer unwahrscheinlich, da Milchprodukte die Eisenaufnahme hemmen, Vitamin C die Aufnahme begünstigt. Viele Veganer haben darum einen viel höheren Eisenwert als Fleischesser. Ich hatte mal einen Eisenmangel, als ich noch Fleisch gegessen habe - nachdem ich Vegetarier wurde, war ich knapp im Normalbereich. Das beweist zwar alleine noch nix, aber sicher auch nicht das Gegenteil :)

Info-Seiten gibts unendlich viele. Evtl. bei provegan.info schauen oder bei Zentrum der Gesundheit. Aber nagel mich nich auf die beiden fest, fallen mir nur grad als erstes ein.

Peta hat irgendwo vegane Rezepte veröffentlicht, die man mit Hartz-4 bezahlen kann. Teurer wird das Ganze dann, wenn man Bio kauft - was ja auch Sinn macht, um Pflanzenschutzmittel in der Umwelt zu vermeiden, ganz abgesehen davon dass man sie auch selbst nicht essen will.

Wenn das am Geld scheitert, hilft Containern oder beim (Bio-)Bauern auf dem Markt nach Resten fragen. Krumme Gurken sind hässlich, aber nahrhaft :)

Wenn alle Menschen Veganer würden, würden wohl noch mehr Tiere aussterben, als heutzutage. Um 7 Milliarden Menschen fleischlos mangelfrei zu ernähren, sowie mit Produkten, die nicht tierischen Ursprungs sind und auch noch mit nicht fossilen Treibstoffen zu versorgen, müssten wir so viel Natur in Plantagen umwandeln und der verbliebenen Natur zusätzlich so viele weitere Pflanzen entnehmen, dass für die Pflanzenfresser kaum noch etwas übrig bliebe.

Mit der Reduktion der Pflanzenfresser würde auch eine entsprechende Reduktion der Fleischfresser einhergehen, Gewinner wären wohl ausschließlich Nutzpflanzenschädlinge aller Art und Bestäuberinsekten, sofern wir sie nicht gewollt oder ungewollt durch Pflanzenschutzmittel und Schädlingsbekämpfung mit vernichten würden, so wie es Bienen und Vögel in der Vergangenheit bereits beinahe ergangen wäre.

Auch heute ist noch nicht sicher, ob alle Vögel und die Bienen die Belastung durch Pestizide überleben werden, bereits der Umgang mit DDT hat in der Vergangenheit viele Vogelarten an den Rand des Aussterbens gebracht, während heutzutage einige Pflanzenschutzmittel das Immunsystem der Bienen derart schädigen, das sie von Krankheiten und Parasitenbefall massenhaft befallen werden.

Die größten Flächen unberührter Natur finden wir zudem letztlich dort, wo Menschen ohnehin schon aus Mangel vegetarisch leben müssen und hauptsächlich deswegen unter Eiweißmangel leiden, weil wir einerseits deren Fische vor der Nase wegfangen und andererseits mit unserer bequemen Ethik dafür sorgen, dass die Versorgung mit Wildfleisch geächtet wird, so das nur noch die Mutigen ihr Fleisch aus dem Busch "wildern" und von uns dafür kriminalisiert werden!

Mehr Veganer würde auch mehr Pestizide, Biotechnologie und Gentechnik auf den Plan rufen, mit all ihren verheerenden Folgen. Besser wäre, wir würden unseren Eiweißbedarf aus Insekten beziehen, die sich sowohl einfacher als auch artgerechter in Massen züchten lassen würden als unser normales Nutzvieh heutzutage.

Auf jeden Fall sollten wir unseren Fleischkonsum aber auf eine Größenordnung reduzieren, die dem von der Medizin vorgeschlagenen Maximalkonsum entspricht oder noch besser so weit, das die hierfür benötigten Tiere entweder artgerecht gehalten oder verlustfrei dem Wildtierbestand entnommen werden können, egal ob Fisch oder Fleisch!

Meines Erachtens würden 75 % der Menschheit, die maximal die medizinisch empfohlene Fleischmenge verzehren, den Nutztieren mehr Leid ersparen, als 5 % überzeugte Veganer. Wobei 5 % schon ein fast unerreichbares Ziel bedeuten, wenn man bedenkt, dass sie es bis heute nicht einmal auf 1 % gebracht haben; eher werden 75 % von einer gesunden Fleischernährung zu überzeugen sein!

Hallo, also ich war auch mal 1 Monat vegan (fastenzeit) und habe eigentlich auf nichts besonderes geachtet, nur darauf ob es vegan ist natürlich. Mir ging es dabei so wie sonst, also nicht schlechter oder besser. Vermisst habe ich auch nichts, ich habe aber nicht damit weitergemacht weil ich einfach nicht eingeschränkt sein wollte (vom Essen her). Viele veganer sagen, dass es "tolle Ersatzprodukte" gibt, aber ich finde das nicht (Tofu, sojamilch, "veggienuggets" schmecken einfach nicht wie Fleisch oder Milch). Es ist einfach Geschmackssache. Vitamin B12 ist bei einem Monat auch kein Problem und es gibt auch Produkte die mit B12 angereichert sind. Trotzdem glaube ich, dass ich, wenn ich mal alleine wohne (bin erst 14), eine Zeit vegan sein werde,da es irgendwie interessant ist und ich dann auch Sachen ausprobieren kann (in der fastenzeit hat meine Mutter gekocht, da konnte ich nicht viel machen). Oh und man kann mehr essen als man denkt und lernt auch neue Sachen kennen! Viel Erfolg :)

http://www.t-online.de/ratgeber/gesundheit/ernaehrung/id_47927478/vegan-werden-tipps-fuer-einsteiger.html

Vegan werden: Tipps für Einsteiger

Wer vegan werden und von nun an komplett auf tierische Produkte verzichten möchte, hat diese Entscheidung meist gut durchdacht. Viele Einsteiger in die vegane Ernährung möchten nicht nur gesund essen, sondern auch dazu beitragen, dass sich der Umgang mit Tieren und der Umwelt verbessert. Mit einigen Tipps gelingt der Einstieg in die komplett pflanzliche Ernährung leichter.

Vegan werden im Alltag

Jeder hat bestimmt schon einmal vegan gekocht, ohne es zu wissen – also bei einem Gericht auf Fleisch und sämtliche andere tierische Produkte wie Milch und Sahne verzichtet. Wer dauerhaft vegan leben möchte, muss seine Ernährung aber natürlich ein wenig genauer planen. Neueinsteiger sollten die Umstellung gut vorbereiten.

Vegan muss nicht teuer sein

Der Einstieg in die vegane Ernährung ist die ideale Gelegenheit, um neue Gemüse- und Getreidesorten auszuprobieren. Wer vegan werden möchte, kann dabei sogar oft Geld sparen – denn Gemüse ist schließlich preisgünstiger als Fleisch. (Vegane Gerichte: So zaubern Sie leckere Speisen)

Das einzige was im Fleisch ist, dass in pflanzlicher Nahrung nicht ist, oder duch planzliche Nahrung nicht gebildet werden kann ist Vitamin b12, das braucht Mann aber nur zwei mal im jähr. Bei Veganer Ernährung solltet's du jedoch darauf achten das du genügend eisen und Eiweiß zu dir nimmst, eventuell auch als ergänzungsmittel.

Die Kosten sind so ne Sache. Du kannst dich viel billiger vegan ernähren als mit Fleisch, aber wenn du entsprechende Produkte kaufst, kann es auch teurer sein.

jaezmen 07.06.2014, 18:20

ich esse sowieso kein fleisch.

weißt du in welchen pflanzlichen produkten eiweiße und eisen enthalten sind?

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desion 07.06.2014, 18:26
@jaezmen

Nein, kann man aber googlen. Kuh bin Vegetarier, nehme eisen als ergängzungsmittel. Ist das einfachste.

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jaezmen 07.06.2014, 18:20

ich esse sowieso kein fleisch.

weißt du in welchen pflanzlichen produkten eiweiße und eisen enthalten sind?

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