Vegan leben; aber nur unter militanter Aufsicht?

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3 Antworten

Hey.
Ich habe nichts gegen alles esser, nichts gegen veganer, nichts gegen Vegetarier.
Ich habe auch nichts gegen schwarze, homosexuelle oder dicke, dünne, kleine oder große Menschen.
Mir ist vollkommen egal wie er oder sie sich Ernährt solange er glücklich ist & meine Lebensart auch akzeptiert. Ich habe nur was "gegen" die leute, die meinen, alles besser zu wissen aber sich NULL auskennen.

Vegan hat für mich keine Grenzen, Grenzem setzt man sich selber.
Ich lebe vegan & esse keine tierischen Produkte. Ich trage keinen Pelz und nehme keine Kosmetik her, bei der Tierversuche stattfanden.
Ich tue das alles für die Tiere & unterstütze auch die Bio-Läden oder Märkte :) ich mag's einfach.
Das Heisst aber nicht, dass ich hinter dem Mond lebe!  Ich besitze durchaus ein Auto, ein Fahrrad, Laptop, smartphone usw.

Eine Freundin von mir isst Roh-Vegan,
Eine andere isst ebenso vegan, aber achtet nicht auf tierversuche bei kosmetik.
Andere sind vegan, kaufen sich aber nen sportwagen mit echtleder sitzen.

Wie die Leute, so deren Leben & Einstellung... aber ich sag nichts mehr, weil dieses Thema eh meist nur streit auslöst. Ich lebe mein Leben ... leben & leben lassen. Hey , ich bin glücklich :-)

Neee Vegan ist die Bezeichnung, subjekitv, wie du festgestellt hast. Lebe also so, wie es dir passt. Wenn dich etwas überzeugt, Lebensmittel zu meiden, dann mache es, aber nur, wenn du innerlich dazu motiviert bist. Alles andere ist Heuchelei. Für deine Meinung musst du dich nicht rechrfertigen (slltest es nicht müssen)

Ein Veganer darf etwas dann essen, wenn es in seine Definition passt. Also definiere einfach für dich, was du nicht essen willst. Dazu musst du dich natüröich informieren.

By the way versuchen die anstrengenden Veaganer nur, dich ebend aufzuklären. Die Wahrheit tut weh, also nimmt man sie meist als anstrengend und so weiter wahr. Aber lass dich nicht stressen, sie meinen es nur gut.

Ich sagte mal zu einem, es nervt mich, wenn er ständig denkt, er ist ein besserer Mensch. Darauf hin meinte er, das würde ich nur aus seinem Gesagten schließen, hätte er aber so nicht gesagt. Ich empfinde es so, weil ich ein schlechtes Gewissen bekomme und ihn von mir aus auf ein Podest stelle ;) Ich kann dich verstehen, man kann von ihnen halten, was man möchte. Aber man muss sich nicht gleich an die Gurgel gehen. Meinungsfreiheit und so.

Hallo Phantomadora

Wirklich gut argumentiert! Mit deiner Definition der verschiedenen Ernährungsarten bin ich absolut einverstanden!

Nur stelle ich "die Veganer" auf kein Podest. Es sind Menschen, egal, wie sie sich ernähren.

Meinungsfreiheit,  für alle Lebewesen?

Sorry, ich bin gerade so in einem Gedankengang; stell dir vor:

Ein Schweinchen lebt auf einem Bauernhof, von klein auf. Es hat seine ersten Monate des Lebens NIE Fleisch(-Reste) zu futtern bekommen. Eines Tages kommt jemand und setzt dem Schweinchen einen grossen Napf mit pflanzlichem Futter (wie üblich) vor und einen zweiten Napf mit Fleisch. Kostet das Schweinchen auch Fleisch oder futtert es sich ausschiesslich mit pflanzlicher Nahrung satt?

Ich habe keine Ahnung!

Kennst du jemanden, der es ausprobiert hat? Evtl. du selbst?

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@2hexlis

Danke.

Naja mit dem Podest wollte ich andeuten, dass sie eventuell nerven, weil man ihnen zuschreibt, sich besser zu halten und nerven evtl deshalb so viel. Aber muss nicht sein...

Menungsfreiheit bzgl. Essensgewöhnheiten, aber du denkst schon in die richtige richtung. Wichtig ist, dass du dein Handeln deinen Gedanken anpasst, sonst ists für die Katz.

Nein ich hab kein SChweinchen, und weiß nicht, wie das Experiment ausgehen würde ;) Falls du auf Konditionierung anspielen willst, geb ich dir recht, für mich ist Fleischessen hauptsächlich eine Gewohnheitssache.

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Wer schiesst denn da gegen wen? Konnte ich nicht rauslesen und mir geht mehr auf den Nerv, dass ständig behauptet wird, Veganer wären militant und Dauermissionarisch drauf. Mag es geben, aber nicht in der Masse, dafür gibt es viele die ständig darauf rumreiten und dies allen unterstellen.

Mir ist in der Richtung noch nie jemand über den Weg gelaufen, habe schon etliche Winter auf dem Buckel, und wenn man darüber redet, interessiert mich immer die Motivation und man unterhält sich einfach. Vieles kann ich auch nachvollziehen. Einmal habe ich sogar nebenher einen Burger gegrillt, hat die Veganerin nicht interessiert, durfte sogar auf dem gleichen Rost ihren Vegi-Burger grillen.

Zur Frage: Natürlich zum Suppenhuhn verwerten, ist doch klar ;)


In dem Augenblick, als ich deine Antwort gelesen habe, fiel mir auf, dass ich genauso bescheiden verallgemeinere wie z.B. "alle Hundebesitzer" o.ä. - Das tut mir Leid und hoffe, dass ich mich zukünftig besser verhalte!

Wie ich erwähnt habe, war ich hier und heute bei einer Frage, wo Veganer einem "eventuell zukünftigen Veganer" das Essen eines "glücklichen" Ei's verboten haben; dann dürfe die Person sich niemals Veganer nennen.

Wenn es bei euch klappt, dass "Normal-Esser", Veganer und Vegetarier beieinander zufrieden einen Grillabend verbringen, dann ist es genau das, was ich als wünschenswert empfinde!!!

So sollte es sein!   :-D

Aber wir warten noch ein bisschen, bis wir Suppenhuhn werden ;-)

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@2hexlis

Mit vernünftiger Toleranz geht alles. Ich kann auch stark auftretender Tierschützer sein und trotzdem Fleisch essen. Es muss kein Widerspruch sein.

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