Vegan -> Eier...

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24 Antworten

Vegan heißt, dass Du garkeine tierischen Produkte verwendest (bzw. es zumindest versuchst).

Da gibt es in der Definition keine Einschränkung auf brutal, industriell o.ä.

was ich jedoch auch in einem anderen Thread schonkal gesagt habe:

Für mich ist es der falsche Weg, wenn man überlegt, was man machen muss, um sich vegan zu nennen (dürfen).

Du solltest Dir eher überlegen, was Du selbst für vertretbar hälst und dann danach leben.

Ja aber es gibt ja einen GRUND warum ich es nicht tue. Den Tieren zu liebe. Und wenn ich es selber mache, tue ich ihnen ja nicht weh?

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@dasdasd432324

ich sag ja nicht, das es "falsch" ist, aber es trifft halt nicht die Definition "vegan" That's it. Wird evtl. auch durch die Ergänzungen deutlicher, die ich hinzu gefügt habe.

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@HeinDaddl

Aber ich kann Hühnern ein schönes Heim bieten. Und wie Ecabaos sagte, ihr Leben retten. Dann bin ich halt kein veganer mehr wenn es soweit ist :)) aber dankeschön für die Antwort :)

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@dasdasd432324

richtig. Sonder (Ovo-)Vegetarier, wenn es denn unbedingt einen Stempel braucht. ;)

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@HeinDaddl

Sagen wir einfach ein normaler Mensch der sich um das wohlergehen der Tierchen sorgt :-)

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@dasdasd432324

Und wenn die Hühner irgendwann sterben, kannst du sie vielleicht sogar noch guten Gewissens essen.

Find ich gut, aber informier dich gründlich über Hühnerhaltung, das sind recht anspruchsvolle Tiere, damit es ihnen auch wirklich gut geht. Was man selbst produziert, weiß man viel mehr zu schätzen.

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Wenn du Eier isst, bist du eben kein Veganer im Sinne der Definition, sondern ein Ovo-Vegetarier. Aber das ist durchaus legitim und es ist nichts dagegen einzuwenden.

Gedenkst du denn, die Hühner zu halten, bis sie eines natürlichen Todes sterben, und dann zu begraben?

Nebenbei: Die Weigerung von Veganern, Honig zu essen, finde ich nicht vernünftig - Ist doch die Imkerei eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Obstbäume und andere Nutzpflanzen bestäubt werden können, um so Lebensmittel - auch für Veganer - gewinnen zu können. Bienen sind für die Landwirtschaft unverzichtbar.

Natürlich würde ich die Hühner halten bis sie ein natürlichen Tod sterben!! Ich würde NIEMALS ein Tier von mir töten oder töten lassen! Ist ein Tier einmal in meinen Händen ist es ein Familienmitglied. Und wird auch dementsprechend behandelt... Aber danke!!

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@dasdasd432324

Die allermeisten Menschen auf der Welt, die sich im Haushaltsmaßstab Hühner halten, die glücklich auf dem Hof herumlaufen, können sich einen solchen Luxus allerdings nicht leisten, sondern sind auf das Hühnerfleisch oder den wirtschaftlichen Erlös daraus angewiesen.

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@Paguangare

Ja leider :( Aber ich könnte sowas alleine schon nicht mit mein Gewissen vereinbaren...

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@dasdasd432324

Ein Glück, dass nur Menschen ein Gewissen haben können, und nicht die Tiere. Sonst hätten sich auf der Erde erst gar keine Ökosysteme gebildet, wenn kein Tier ein anderes hätte fressen wollen.

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"Veganer sein" bedeutet, dass man keine tierischen Produkte verwendet. Wie die Tiere gehalten wurden, was für Tiere es sind/waren, ob sie bei der Erzeugung des Produktes sterben oder nicht etc. ist für die Definition des Begriffs "vegan" völlig irrelevant.

Meiner Meinung nach solltest du dich aber nicht nach einer Begriffsdefinition richten, sondern danach, was dein Gewissen und dein Verstand dir sagen.

Wenn du aus dem einen Grund keine Eier isst, dass du die Haltungsbedingungen und das Töten der Tiere ablehnst, es gleichzeitig aber völlig vertretbar findest, selbst Hühner zu halten und deren Eier zu essen, dann tu das doch. Genau genommen kannst du dich danach nicht mehr Veganer nennen, aber spielt das eine Rolle? Wenn du zufrieden bist und mit gutem Gewissen vertreten kannst, wie du handelst, hast du dein Ziel doch erreicht.

Die Frage ist nicht, ob Veganer Eier essen dürfen, sondern, ob du selbst Eier essen willst. Und wenn ja, welche. Manche Menschen werden auch Eier ablehnen, die von deinen eigenen liebevoll umsorgten Hühnern stammen. Wieder andere Essen Eier von Hühnern aus Legebatterien. Weder die einen noch die anderen haben "Recht" oder dürfen dir vorschreiben, was du tun "darfst". Du bist nur dir selbst und deinem Gewissen verpflichtet.

Wenn man genug Platz hat, z. B. in einer ländlichen Gegend mit genügend Platz für die Hühner, könnte man sich auch selbst Hühner halten, würde ich sagen. Man sollte sich aber auch um diese kümmern. Das ist sicher besser, als sich Eier aus dem Supermarkt zu kaufen. Wenn es den Hühnern bei dir dann gut geht, ist es doch schön für sie.

Das Schlimme bei den "industriellen" Hühnerhöfen und der Massentierhaltung sind ja außerdem nicht nur i. d. R. die Haltungsbedingungen, sondern es gibt da noch so eine Sache, die man bei Eiern aus Massentierhaltung auch dann nicht umgehen kann, indem man Bio- oder Freilanghaltungseier kauft:

das SCHREDDERN von männlichen Küken in den "Legebetrieben". Die ganzen Hühnerhöfe der Massentierhaltung (zu denen i. d. R. übrigens auch Freiland- und Biobetriebe gehören) kaufen ihre Junghühner von einigen der wenigen riesigen Konzerne, die es gibt (zumindest für den europäischen Markt), die Hühner aus Eiern schlüpfen lassen und die dann verkaufen. Es werden dabei spezielle Hühnerarten, speziell für das Eierlegen "gezüchtet". Da aber nur die weiblichen davon Eier legen können, werden die männlichen Küken kurz nach der Geburt BEI LEBENDIGEM LEIB in den Schredder geworfen (vom Fließband aus)!

Kleiner Zusatz dazu: Manchmal werden sie auch als "Eintagsküken" tiefgefroren oder lebendig in Zoofachhandeln als Futter verkauft. Das ist zwar nur ein klein bisschen weniger grausam, aber wenigstens etwas sinnvoller.

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Deshalb sollte man, wenn man denn eigene Hühner halten will, diese am besten auch nicht bei einem herkömmlichen Bauern kaufen, da man diese Tierquälerei im Endeffekt wieder unterstützt.

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Meinung? Ich finde Massentierhaltung und die modernen Fischfangmethoden widerwärtig, deswegen esse ich kein Fleisch und kein Fisch. Allerdings stimmt das nur bedingt, denn Vegetarier bin ich nicht - wenn ich vom Jäger etwas Wild bekomme, esse ich das auch, weil ich weiß, dass es artgerecht gelebt hat. Wenn ich mal selbst eine Forelle angele, weiß ich, dass dabei keine Unmengen von Tieren sinnlos starben ("Beifang") und ich die Fischpopulation nicht gefährde, also esse ich auch die.

Das, was mir nicht gefällt, boykottiere ich bzw. unterstütze es nicht². Dafür muss ich mich doch in keine Schublade mit der Aufschrift "Vegetarier" oder "Veganer" stecken lassen... genau so wenig wie du.

(² Wobei ich auch hier inkonsequent bin, denn für meine Kater wäre Wildfleisch als Futter einfach zu teuer)

Gute Einstellung! Aber bedenke auch, dass Wilditere selten beim ersten Schuss sterben, normalerweise muss das angeschossene Tier nachgesucht werden, d.h. es läuft verwundet weg und bleibt irgendwo verletzt liegen, der Jäger muss es wiederfinden. In Jägerliteratur selber steht, dass die Nachsuche ohne Hund meistens unerfolgreich ist bzw sehr lange dauert. Ein schöner Tod für die Tiere ist das nciht.

Dennoch ist das natürlich im Vergleich zu normalem Fleisch die bessere Variante.

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Und wieder kommen die ganzen Leute, denen es anscheinend nicht um den Inhalt von vegan oder vegetarisch geht, sondern nur um den Titel. Ich sage dir: scheiiß drauf! ob man das danach ncoh vegan nennen kann oder nicht ist doch vollkommen egal, es geht um die Konsequenzen für die Tiere! alle Leute, die dir sagen, du bist dann kein Veganer mehr, haben nciht verstanden, warum man vegan lebt, sondern halten es für eine Modeerscheinung (oder sind es selber nur wegen dem Namen).

Fakt ist: Man lebt nicht vegan, weil es so furchtbar lustig ist, auf Tierprodukte zu verzichten. Man lebt vegan, weil wenn man Tierprodukte isst, negative Konsequenzen für die Tiere entstehen. Wenn sich die Verhältnisse aber ändern und die Tiere nicht leiden (wir gehen einfach mal utopisch davon aus, dass das bei deiner eigenen Haltung der Fall wäre), so what? Warum sollte man jetzt darauf verzichten? Ab diesem Punkt gibt es keine sachlichen Argumente mehr, nur noch Dogmatismus. Angenommen, ein Tier leidet wirklich nicht darunter, so gibt es auch keinen Grund, darauf zu verzichten. Leider offenbaren sich hier viele Veganer als doch nicht so sachlich, wie sie sonst gerne behaupten.

Ich empfehle dir, dann aber auch die Eier wirklich nur für dich zu nutzen und nicht zu verkaufen! Denn wenn man sie verkauft, ist man schnell dazu verlockt, mehr Geld verdienen zu wollen und die Leistung zu verbessern. Übrigens noch ein kleiner Denkansatz: angenommen du hälst Hühner auf einer Art Gnadenhof (hast sie vor der Schlachtung gerettet, dem Bauer aber hoffentlich nciht abgekauft). Die Hühner legen nun Eier; wem ist es geholfen, diese wegzuschmeißen, wenn sie nuneinmal da sind? Andersherum; wenn du sie wegschmeißt, musst du diese verloernen Kalorien anders ausgleichen, musst mehr konsumieren, und Konsum bedeutet auch bei Landwirtschaft immer Tierleid.

Hey, das wäre eine Option! Aber um das Sexen nicht zu unterstützen bietet sich auch kein Freikauf aus der Massenanstalt an da man diese eben nicht unterstützen sollte. Du müsstest also dir selber Hühner eines seriösen Züchters beschaffen die nicht für die Legebatterie gezüchtet sind. Und solche Hühner legen in der Regel selten Eier, dass heißt du hättest jährlich vielleicht gerade mal eine Packung Eier das weiß ich jetzt nicht so genau. Aber du bist trotzdem nicht vegan, dass ist dann nun mal so.

Hühner welche noch ursprünglicheren Rassen angehören also nicht den sogenannten Legehybriden legen trotzdem nicht wenig Eier! Quoten von rund 200 Eiern /Jahr sind nicht ungewöhnlich aber auch 135 Eier / Jahr sind nicht ohne ;o) wie zum Bsp bei einem Appenzeller Spitzhauben Huhn. Das Problem dieser Rassen ist oftmals das sie sich nicht für Massenhaltung eignen und da hilft auch nicht die Augenwischerrei mit der neuen "Kleingruppenhaltung" was absolut keine Verbesserung zur Käfig/Batteriehaltung ist. Auch braucht es oftmals länger bis solche Rassen anfangen zu legen alles in allem sind sie nicht geeignet für Industriehaltung. Um diese alten Hühnerrassen zu erhalten braucht es Liebhaber die in Hobbyhaltung diese ursprünglichen Rassen vor dem Aussterben retten.

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Wenn du Eier isst, bist du erstmal nicht vegan, egal aus welcher Haltung diese kommen. Veganer essen keine tierischen Produkte. Du wärst dann Vegetarier.

Bei Veganer/Vegetarier geht es darum was gegessen wird und nicht um den Grund. Man kann aus unterschiedlichsten Gründen Veganer sein, was alle aber eben gemeinsam haben ist, dass sie keine tierischen Produkte essen.

Aber natürlich ist der Gedankengang gut und richtig die Massentierhaltung nicht zu unterstützen. Und an so ein paar Hühnchen im Garten ist auch nichts auszusetzen. Also wenn du sowas vor hast, dann viel Spaß und gutes Gelingen :)

Kommt immer drauf an ob Du dich einfach ohne zu Hinterfragen an ein gewisses Schema halten willst oder nicht. Wenn ersteres zutrifft dann darfst Du keine Eier essen. Wenn Du dein Essverhalten individualisierts und nach deinem Gewissen richtest und nicht nach irgendwelchen Vorgaben und Definitionen dann darfst Du sicher Eier essen wenn die Hühner welche diese legen auch gut gehalten werden also einen Lebensplatz haben auch wenn ihre Legeleistung nachlässt, genügend Platz, gutes Futter etc.... Lass dich doch nicht bevormunden sondern entscheide selber was für dich richtig ist!

Das Problem ist nur: wo bekommst du die Hennen her? Wenn du die kaufst, dann wird trotzdem irgendwo für jede Henne auch ein Hahn getötet, schließlich schlüpfen von jedem Geschlecht in etwa gleich viele Tiere.

Wenn du dir einen Hahn und eine Henne holst und die Hühner selber vermehrst, dann stehst du auch hier vor dem Problem, dass sich geschlechtsreife Hähne nicht miteinander vertragen (und Einzelhaltung wäre für ein soziales Tier auch keine Lösung). Eine Kastration kann zwar meines Wissens nach Abhilfe schaffen, ist aber ein schwieriger Eingriff und ich weiß auch nicht, ob du einen Tierarzt finden würdest, der das macht.

Abgesehen davon, bleiben auch Tiere die (nach menschlicher Definition) toll gehalten werden, am Ende Gefangene, die wir zu unserer Belustigung oder zu unserem Nutzen einsperren. Klar hat ein Huhn in Gefangenschaft weniger "Sorgen" als eines in freier Wildbahn, aber ob für das Huhn Sicherheit mehr bedeutet als Freiheit? Ich möchte mir nicht anmaßen, für ein anderes Lebewesen darüber zu entscheiden...

Wenn man dann noch bedenkt, dass man Eier in keiner Weise braucht, gibt es keinen Grund, Hühner als Eierproduzenten zu halten.

Das wäre nicht vegan, ich würde es aber als ethisch vertretbar betrachten. Du bietest den Hühnern ein sicheres Heim, stellst ihre Versorgung sicher und schützt ihr Leben. Damit wäre es nicht "flasch", ihre (sowieso unbefruchteten) Eier zu nutzen.

Daneben könntest du ältere Legehennen von größeren "Eierproduzenten" abkaufen. Die schicken die Hühner sehr schnell zur Schlachtung, obwohl sie noch immer legen (wenn auch nicht so viel wie junge Hühner). Somit rettest du auch noch ihr Leben.

Stimmt. Da würde ich sogar noch Leben retten. :) Wer will das nicht! Danke :))

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Ich würde auf keinen Fall Mitleidskauf machen! Damit unterstützt man dieses Grauen ebenfalls somit ist das nicht empfehlenswert!

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@Sesshomarux33

Stimmt. Tierschutzaktivisten suchen häufig nach Unterkunft für gerettete Tiere, da könntest du dich ja anbieten.

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@Sesshomarux33

Das ist Quatsch. Dem Eierproduzenten ist es egal, ob er die Tiere an den Schlachthof oder an jemand anderes verkauft. Verkauft wird die Legehenne so oder so und einen abnehmer hat es so oder so. Aber entweder das Tier kommt unters Messer, oder zum freundlichen Fragesteller.

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recht so ! wenn du die Möglichkeit hast und eine artgerechte Haltung den Tieren bieten kannst , dann kannst du auch gutem Gewissen die Eier deiner Hühner essen . man muß nicht gleich extrem vegan leben . ich wollte es immer , aber so wirklich hab ich das nicht hingekriegt . ABER ich esse KEIN Fleisch !!! besser als anders ! ps. nur , wenn du den Stall bauen solltest ... hol dir einen Profi dazu ... es ist nicht damit getan einen Hühnerstall mit Maschendraht umzäunt hinzusetzen ... du mußt auch vorher den Boden abtragen und erst engmaschigen Draht verlegen , dann kommt erst die Erde wieder drauf ... sonst wirst du nicht glücklich mit deinen Hühnern . Der Fuchs und Marder sind schlau und einfallsreich , wenn sie einen leckeren Hühnerhappen wittern ! und wenn du besonders gutes tun willst , dann hol dir ein paar Hühner aus der "Käfigbefreiung" dazu! .. die legen zwar wenig bis garkeine Eier mehr , aber sie können noch bei dir nach all ihren Qualen 1-2 Jahre eine Sonne sehn , im Gras rumpicken , ein Sandbad nehmen ... kurz um ....ein glückliches Huhn werden . !!!! schau dir die Web an .

http://www.herta-huhn.de/

die HP ist aber schön , aber auch traurig.wenn man sowas sieht , kann man nur noch wut kriegen . ich hab geheult.

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Der Fuchs und Marder sind schlau und einfallsreich , wenn sie einen leckeren Hühnerhappen wittern !

Und Raubvögel sind auch eine Plage. Eine Bekannte von mir, die auch einen eierlegenden "Streichelzoo" hat, hat durch Raubvögel dieses Jahr große Verluste gehabt. Ein betroffenes Huhn konnte nach einer teuren Brust-OP noch gerettet werden.

Sie tut gewiss viel, um ihre Hühner zu schützen, aber unnötig einsperren will sie die Hübschen ja auch nicht.

Vor ein paar Jahren war auch ein Fuchs regelmäßiger Gast. Der hat sich aber, soweit ich weiß, nur am Katzenfutter delektiert.

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@Octopamin

ja -bei uns sind auch die Bussarde und der rote Milan .!!! aber als Plage würd ich die nicht bezeichnen ! .. aber ich weiß , was du meinst ! man sollte nicht unbedingt den schönen Räubern den Hühnerbraten auf dem Silber-Tablett servieren . naja , man kann ein Netz spannen .nur bei Laufenten kann man schlecht den kompletten Garten (3000qm) abschotten . die Enten wollte ich mir zulegen .aber ich hab das jetzt gelassen .täte mir sehr leid , wenn die dann von so einem Raubvogel erwischt würden .. nicht zuletzt vom Fuchs und Konsorten. aber ich würde niemals diese Tiere verfluchen .. das ist nunmal die Natur . .. und ich habe Achtung davor ! LG

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@Cindylisa

Nein verfluchen will ich die Raubtiere auch nicht. Aber es ist schon schade für meine Bekannte, die es sogar geschafft hat, ihre Katzen so zu erziehen, dass sie nicht an die Küken gehen. Das zu schaffen ist schon ein Kunststück und ganz, ganz viel Arbeit und dann das...!

Also mit dem Wort "Plage" wollte ich eher mein Mitgefühl für meine Bekannte als irgendeine Haltung gegenüber räuberischen Wildtieren zum Ausdruck bringen. Ich habe mich ja auch gefreut, als mich vor ein paar Jahren in nur geringer Höhe ein Uhu mit typischen Ruf überflog. Das war ein unglaubliches Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Und Uhus fressen ja noch ganz andere Tiere.

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@Octopamin

jepp ;) aus dem Grund hab ich auch solche Tiere nicht , weil ich nicht das erleben möchte wie deine bedauernswerte Bekannte. ich erlebe schon genug Tragödien hier . die Natur ist wunderschön , aber auch grausam. ich bin da ziemlich dünnhäutig veranlagt. :))

. oh ja , der UHU würde auch eine ausgewachsene Katze (wenn sie auf seinem Speiseplan steht) schlagen , wenn er sie denn erwischen sollte . der Bursche kann bis zu 5Kilo wegtragen. das ist der Wahnsinn. aber dennoch .. das ist wirklich ein Erlebnis , diesen tollen Vogel live sehen zu dürfen! .. ich hatte noch nicht das Glück !... aber wenn laue Sommernächte sind (die ich momentan sehr vermisse) , dann sitz ich lange draussen (mit einem Bierchen) und erfreu mich über "meine" Fledermäuse , wie sie am jagen sind ... dann geht mir das Herz auf .das Käuzchen hör ich oft .. und wenn es dann im Gebüsch raschelt , kommt der Igel anmaschiert .... ach herrje .. jetzt werd ich gelöscht ... hat jetzt nichts mehr mit der Frage zu tun .. sei`s drum ... LG

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nö, solltest Du vegan leben wollen verträgt sich die Ausbeutung von anderen Lebewesen nicht mit der veganen humanen Lebenseinstellung ...

bleibe dann lieber ehrlich Du bist dann weder wirklich :) Vegetarier, denn das ist in Wirklichkeit nämlich vegan :) noch weniger bist Du selbst vegan :))sondern Du bist dann ein echter Flüssigfleischesser...

So würde ich deren Arbeit ja trotzdem NICHT unterstützen..Quatsch ..Du unterstützt dann direkt die Ausbeutung von Tieren :(

Ich verstehe irgendwie den mittleren Teil von der Sprache her nicht so richtig.

Es nerven diese ständigen Begriffskriege. Hätte der Fragesteller seine Frage richtig gestellt, hätte sie gehießen: "Ist es ethisch verwerflich, Eier aus guter eigener Haltung zu essen?". Das wisst ihr, trotzdem kommt ihr wieder mit diesen dämlichen Vegan-Definitionen. Wer vegan pauschal als ethisch und vegetarisch als unethisch darstellt (ohne eben möglich Umstände wie die in der Frage zu beachten), der ist nicht wegen der Tiere Veganer, sondern dem Titel.

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@MysterioserMann

himmel .. was seid ihr verbissen. Veganer hin ---Vegetarier her ....meine Güte ... was ist jetzt so verwerflich daran die Eier von seinen eigenen glücklichen Hühnern zu essen ? .. es geht letztendlich darum , dass Tiere nicht leiden dürfen und so gut es geht argerecht leben können.... die Hühner leiden nicht , wenn man ihre Eier ißt ! und wenn einer wirklich VEGANER mit allen Konsequenzen ist , dann zieh ich meinen Hut . aber bitte nicht die anderen maßregeln und verurteilen , die es gerne wären , aber nicht schaffen . ich habs auch versucht , aber hat nicht geklappt . deshalb bin ich aber immer noch kein Tierquäler und , lebe bewußt , esse kein Fleisch ,achte die Natur und meine Mitgeschöpfe !

regt euch lieber über die auf , die in die Supermärkte rennen und sich für ein lustiges Grillwochenende Schweinenacken für 3,99€ das kilo holen , Eier von Aldi essen, sich einen Dreck um die Umwelt scheren , ihre Gärten mit Pestizide "behandeln" , sich über krähende Hähne des Nachbarn beschweren und Katzen vergiften , weil sie in ihrem Garten rumlaufen ....

hier noch ein schönes Zitat , dass ich immer im Herzen trage :

Erst wenn der letzte Baum gerodet , der letzte Fluss vergiftet , der letzte Fisch gefangen, werdet ihr erkennen , dass man Geld nicht essen kann.

Cree-Indianer

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@MysterioserMann

Hallo M..M...,* *danke** Du hast meine mittleren Ausführung ergänzt,klar gestellt, berichtigt :)...

ich finde die Überschrift ---Vegan -> Eier... halt schon unpassend, da es doch um die Haltung eines Legevogels geht, welches in der Natur ca. 13 Eier pro Jahr legen.

Drum nun schlicht ......Ja es ist ethisch verwerflich, Eier auch aus guter eigener Haltung zu essen.

& ein schönes WE m.l.G.h

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@Cindylisa

was ist jetzt so verwerflich daran die Eier von seinen eigenen glücklichen Hühnern zu essen ? ..

.man unterstützt & nutzt die Züchtung von Hühnern, die domestiziert sind :(,

zum Verständnis.. Legehühner in Vergleich zu Frauen..

würde man Frauen auch auf Höchstleistung züchten, würden diese alle 15 Stunden menstruieren :(

dann läßt Fragestelle offen, was denn mit den Hühnchen geschehen soll, wenn sie nicht mehr legen... Hühner können gut 10 Jahre alt werden... sollen die dann in der Tierkörperverwertungsanlage oder ??? doch aufgefuttert werden...

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@himako333

Aber die einzige Alternative für diese Tiere wäre der Tod. Lieber ein Leben als überzüchtetes huhn, als garkein Leben. Zumal man die Tiere auch wieder gesundpflegen kann, seh ich ja selber bei den Hühner auf einem Gnadenhof einer Freundin.

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@MysterioserMann

das stimmt, man kann die Tiere gesund pflegen... allerdings bedingt das auslagern von Tieren auch immer den Nachschub, wird somit ein Kreislauf ohne Ende ..leider, trotzdem mit einem sehr freundlichem Gruß zu Dir ;)himako

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Das wäre wunderbar. Allerdings nennt sich das dann nicht vegan, sonder vegetarisch. Vegan bedeutet kein Fleisch/Fisch essen und keine Erzeugnisse von Tieren essen oder benutzen.

Ich finde, das ist Deine Sache. Wenn es Deinen Hühnern gut geht, spricht für mich nichts dagegen, die Eier zu essen.

LG

Gibt auch genauso Bauernhöfe die eine adäquate Hühnerhaltung bieten, mit viel Freilauf draußen auf einer Wiese etc.

Kann man so nicht alles über einen Kam scheren ;)

Und ja Vegan & Eier passt nicht zusammen :D Vegetarisch wäre das dann! :)

Vertrau solchen Produkten nicht. Lieber selber machen und sicher sein.... Aber danke :)

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@dasdasd432324

Bitteschön! :)

Aber ein kleiner Gedanke noch dazu:

Gibst du damit dem Markt nicht das falsche Signal? Ich meine da reagiert dieser nun auf die Bedürfnisse von "Tierlieben" Konsumenten & bringt entsprechend produzierte Produkte! Aber was macht der "Tierliebe" Konsument? Dieser kauft es dennoch nicht^^

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@Jacquiline

Ich bin da einfach nicht sicher. Habe früher immer ''Freilandhaltung'' geholt. Aber dann habe ich mal gelesen und gesehen, dass auch diese Haltung nicht so ist wie beschrieben. Die Leute verarschen einen doch meistens. Ich will einfach sicher gehen dass alles was ich esse, trinke und unterstütze etc. nicht mit leid verbunden ist....

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@dasdasd432324

Einfach nicht im Supermarkt kaufen. In vielen Städten, Dörfern etc. gibt es kleine Läden, die von den Bauern der Umgebung betrieben werden. Wenn du ganz sicher gehen willst, wie die ihre Tiere halten, dann besuch den Hof doch einfach.

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@TalkingMoose

...oder, wie in der Anfangsfrage beschrieben, selbst welche halten. Warum alles kaufen, was man auch selbst machen kann?

Der "Markt" reagiert auf Tierliebe damit, dass alle gesetzlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um weiterhin ohne Rücksicht auf die Tiere zu produzieren... Die Rücksichtnahme geht genau so weit, dass man das Bio-Siegel bekommt.

Wenn in der Umgebung ein Bauer noch Hühner hält, kann man auch bei ihm direkt kaufen und sich auch gleich etwas frische Milch mitnehmen ;) Die meisten Läden kriegen nämlich nichts mehr aus der Umgebung sondern von Großhändlern (selbst der kleine Bioladen hier im Ort).

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Wenn du das so möchtest dann mach das so. Meiner Meinung nach sollte jeder selbst entscheiden auf was er als Vegetarier/Veganer verzichten möchte und wissen warum er dies tu!

Das kannst Du machen - dann bist Du aber kein Weganer mehr.

Wenn du wirklich vegan leben willst dann darfst du keine Eier essen. Entweder ganz oder garnicht. Solche Pseudo-Veganer oder auch - Vegetarier kann ich garnicht ab...

Ich lebe vegan...... Aber wenn ich Hühner halte, den ein gutes Zu Hause gebe, wo ist das Problem?

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@Kleinalrik

Veganer hin oder her. Ich will einfach TIERLIEB leben. Und zur zeit ist meine einzige Chance das zu tun, vegan zu leben. Habe noch keine Hühner etc.

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@dasdasd432324

Das ist alles toll was du vorhast, Rspekt! Aber du lebst nicht vegan wenn du tierisch isst. Ist ja kein Angriff.

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"Pseudo-Veganer" :D

Ich persönlich möchte garkein Veganer sein, weil die meisten, die ich kennengelernt hab, sich für etwas besseres halten, und das kann ICH garnicht nicht ab. Vor allem blenden Veganer auch gern die unangenehmen Seiten ihres Konsums aus, z.B. sagen die Meisten "Für mich wird kein Tier getötet". Das stimmt so aber garnicht, schließlich sterben beispielsweise bei der Salatproduktion auch zig Insekten, Arachnoiden und Schnecken an den Pestiziden und Funghiziden. Durch massive Monokulturen werden nährstoffreiche Böden zerstört usw., ganz zu schweigen von den Arbeitsplätzen, die an der landwirtschaftlichen Tierhaltung hängen.

Klar, es sterben weniger Tiere und es gibt auch weniger Leid als durch Menschen, die Fleisch aus Massentierhaltung essen, aber die meisten Argumente bzw. Rechtfertigungen sind doch recht blauäugig. Wirklich bewusst und umweltschonend kann man sich nur ernähren, wenn man seine Nahrung regional bei den Produzenten bezieht (oder selbst produziert) und dort zu Fuß oder mit dem Rad hinreist. Dank unserer Politik und der Wirtschaft ist das aber nahezu unmöglich geworden.

Deswegen denke ich "ganz oder garnicht" ist ein blöder Spruch, denn jemand, der bewusst lebt und dabei unnötiges Leid vermeidet lebt moralischer als jemand, der garnicht drauf achtet oder jemand, der nur auf einen Teil des Ganzen achtet (wie es viele Veganer tun, was dich nicht einschließen aber auch nicht ausschließen muss - ich kenn dich ja nicht persönlich).

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@73ZVZV

, weil die meisten, die ich kennengelernt hab, sich für etwas besseres halten,

ich kenne aber Veganer , die toleranter sind als manch andere . sie leben ihr leben nach ihren moralischen und ethischen empfinden , haben aber nie versucht , mich zu bekehren oder umzukrempeln. das sind total nette menschen , die ich sehr schätze .

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Meiner Meinung nach geht es darum keine tierischen Produkte zu essen. Egal wo die her kommen. Oder hast du schonmal nen Veganer Fleisch beim Biobauernhof kaufen sehen? ;)

Ich bin Veganerin. Und wenn ich selber Hühner hätte, würde ich um die Eier zu nehmen die Tiere doch nicht töten? Schlechtes Beispiel :/

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@dasdasd432324

Du tötest die Eier.

Du nutzt die Hühner aus, egal wie hübsch du es denen machst. Aus Veganer-Sicht hältst du Hühner als Sklaven, damit sie dir Eier produzieren.

Du kannst es doch gerne so machen! Die Hühner sind glücklich, du wirst satt, und bist auch meiner Meinung nach ein guter Mensch.

Brauchst du unbedingt den Stempel "Veganer"?

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@SilkeJa

Nein ich brauch nicht den Stempel VEGANER. Mir ist das sowas von egal. Einfach TIERLIEB leben ist mein Ziel. Sicher zu sein das kein Tier für MICH leiden muss.

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@SilkeJa

Boah! Jetzt wollen wir aber mal nicht unbefruchtete Korinthen töten!

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@Kleinalrik

Und du vermenschlichst grade die Bedürfnisse von Hühnern.

Ein Tier hat Interesse daran, nicht zu leiden, und diesem Interesse sollte man auch voll nachkommen. Aber ein Tier hat nicht im geringsten ein Interesse an Würde. Dieses Bedürfnis setzt nämlich die geistige Eigenschaft vorraus, den komplexen Begriff "Würde" zu verstehen. Ein Tier fühlt sich nicht wie ein Sklave, höchstens leidet es, wenn es schlecht gehalten wird. Insofern sind Argumente wie "du nutzt sie aus" etc garnicht im Sinne des Huhn argumentiert, sondern aus deiner Sicht! Nur Menschen werden hier verletzt, und zwar Menschen, die Tieren Bedürfnisse zuschreiben, die sie nicht haben.

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@MysterioserMann

"Und du vermenschlichst grade die Bedürfnisse von Hühnern."

Nö, tu ich nicht. Ich stelle die Sichtweise der Veganer dar, die ich mir aber keinesfalls aneigne.

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@Kleinalrik

dann solltest du vllt diese Meinung nicht anderen Menschen in den Mund legen, da sie höchstens der meinung einiger weniger Veganer entspricht. Wie war der Spruch? Wenn man keine Ahnung hat...

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@MysterioserMann

Vermenschlichen von tierischen Bedürfnissen?

Genau genommen sind wir Menschen nichts anderes als säugende Wirbeltiere...

Wie kommst du eigentlich darauf, dass Tiere keine "Würde" haben? Meine Kater sehen das sicher ganz anders. Du beziehst hier deine Sicht als Mensch auf das Tier, das ist genauso Quark wie das vermenschlichen tierischer Bedürfnisse.

Dass Tiere einen Freiheitsdrang haben (Damit ist Bewegung und Co gemeint) ist wohl kaum zu leugnen. Nehmen wir ihnen diese, um sie besser unseren Bedürfnissen anzupassen, nutzen wir sie aus. Tiere in Gefangenschaft haben nicht selten psychische Schäden, Tiere brauchen und suchen Geborgenheit und Schutz, gehen Beziehungen ein und können trauern. Von daher kann man Tieren keine Bedürfnisse absprechen, die man selbst hat, nur weil sie sich anders äußern.

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@73ZVZV

Nur weil Menschen Wirbeltiere sind, heißt das nicht, dass der Mensch mit allen anderen Tieren gleich zu behandeln ist. Genauso wie Männer und Frauen beides Menschen sind, sind sie nicht gleich und haben unterschiedliche interessen. So wäre z.b. ein Recht auf Abtreibung für den Mann schwachsinnig (um ein Beispiel von Peter Singer zu bringen).

Du willst also tatsächlich behaupten, ein Tier hat ein Würdeempfinden? Wie willst du das wissenschaftlich belegen? Jedes Lebewesen soll die gleiche Berücksichtigung seiner Interessen haben, aber auch nur der Interessen, die es hat. Deshalb fordert auch kein Primatenschützer Wahlrecht für Menschenaffen, weil ein Affe das garnicht versteht, genauso wie er Würde nicht versteht.

Anders ist es, wenn ein Tier durch den Freiheitsentzug leidet (psychisch oder physisch); dann wird aber auch zuwider seiner Interessen gehandelt, undzwar nicht aufgrund seiner Würde, sondern weil seine natürlichen Triebe eingeschränkt werden. In diesem Fall wäre die Gefangenhaltung natürlich abzulehnen. Bei Tieren wie Hühnern allerdings, die seit Jahrtausenden in menschlicher Haltung gezüchtet wurden, ist es fragwürdig, wie tiergerecht es wäre, sie auf einmal alleine in der Wildnis leben zu lassen. Diese Tiere hatten überhaupt keine natürliche Selektion (sondern nur künstliche), und ihre Art würde in kürzester Zeit aussterben, da sie nicht an die Umgebung angepasst ist. Sie zu halten ist die tiergerechtere Variante. Dies ist natürlich kein Freifahrtsschein sie zu quälen, um Profit daraus zu schlagen. Aber ein Huhn zu halten, ohne ihm irgendetwas zu tun, daraus spricht aus ethischer sicht nichts.

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