Vaterschaftstest freiwillig zustimmen ja oder nein?

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6 Antworten

Naja das sind so die üblichen Geschütze, die man auffährt wenn es nach Stress riecht.

Zum einen will er sich seine Rechte am Kind sichern (Sorgerecht), zum anderen lässt er sich durch andere den Floh ins Ohr setzen dass du ihm vielleicht auch ein Kuckuckskind ins Nest gesetzt hast.

Sprich: Das Kind ist von einem anderen.

Frage ist, ob du es bis zur Klage eskalieren lassen willst. Wenn er berechtigte Zweifel an seiner biologischen Vaterschaft nachweisen kann, könnte er durchaus Recht bekommen.

Wenn es ihm eventuell um Unterhaltszahlungen geht und du zweifelsfrei sagen kannst, dass das Kind von ihm ist, solltest du doch die Feststellung seiner biologischen Vaterschaft begrüßen. Dann kann er sich auch da nicht mehr rausreden, sobald von Ärzteseite her bestätigt wurde, dass er der Vater ist.

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der Vater ist als Vater eingetragen? dann macht es keinen Sinn - bzw. er hat Zweifel, dann müsste er eine Feststellungsklage machen. 

Da er eingetragen ist, kann er durchaus auch das Sorgerecht beantragen

du kannst dem freiwillig zustimmen, oder es wird per Gericht beantragt

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Kommentar von Sami0515
03.03.2017, 11:43

Ja er hat die Vaterschaft nach der Geburt anerkannt und sagt, dass er sich eigentlich auch sicher ist, dass es sein Kind ist

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Dem Vaterschaftstest würde ich zustimmen. Bei dem Sorgerecht würde ich vorsichtig sein und mich erst von einem Anwalt beraten lassen.

Grund: Eine Freundin von mir hat das gemeinsame Sorgerecht haben wollen, damit der Vater nicht aus der Verantwortung entlassen wird. Da der Vater beruflich viel im Ausland ist, lebt das Kind bei der Mutter. Der Vater hat jetzt zum zweiten Mal das Kind entführt, das erste Mal nach China, jetzt nach Malaysia. Aus China konnte die Mutter das Kind zurück holen, in Malaysia hat sie keine Adresse. Die deutsche Botschaft findet ihn nicht, er wird jetzt mit internationalem Haftbefehl gesucht.

Und bevor jetzt einer fragt: Der Vater ist dutscher Akademiker ohne Migrationshintergrund.

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Kommentar von Sami0515
03.03.2017, 11:31

Ich bin bei einer Anwältin, das gemeinsame sorgerecht wird er wohl bekommen, wo ich auch nicht generell gegen bin. Irgendwie wird meine Frage etwas falsch verstanden. Meine Anwältin hat mir ganz klar, gegen eine freiwillige Zustimmung zu diesem test geraten. Ich wollte eher verstehen können, warum man das gemeinsame Sorgerecht beantragt, wenn man sich scheinbar so unsicher ist.

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warum die Klage? Damit noch mehr Streit aufkommt und unnötig Geld ausgegeben wird? Er will sich doch anscheinend um das Kind kümmern, dann lass ihn doch diesen Test machen.

Egal wie klein euer Kind ist es bekommt diese Streitigkeiten mit. Dem Kind zu liebe solltet ihr nicht alles unnötig in die länge ziehen.

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Kommentar von Sami0515
03.03.2017, 11:03

Je nachdem wie man "kümmern" definiert. Er will sich nur dann kümmern, wenn er da gerade bock drauf hat und das gemeinsame Sorgerecht will er nur, weil ich mit meinem Sohn in eine andere Stadt ziehen möchte und er es verhindern möchte. 

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Kommentar von Apfel2016
03.03.2017, 19:35

Jeden Tag geht auch nicht. Du hast ja auch Sachen zu erledigen.

Mein Mann besucht sein Sohn immer mittwochs und holt ihn jedes zweite Wochenende.  Da er jetzt schon älter ist und selber entscheidet treffen sie sich manchmal auch öfter zum Fußball spielen, lernen etc. Aber so als Anhaltspunkt ein Tag in der Woche und jedes zweite Wochenende wird meist vom Amt vorgeschlagen.... Warte doch das Gespräch ab und gucke was rauskommt...zustimmen kannst du immer noch (bin immer noch der Meinung es ist besser als eine Klage) ... Kein einfacher weg ich weiß.... Ich wünsche dir alles gute

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Wenn du nichts zu verbergen hast, dann ist ein Vaterschafttest ja wohl kein Problem.

Warum dann also so ein Theater?

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Kommentar von Sami0515
03.03.2017, 11:04

Ich weiß zu 100% dass er der leibliche Vater ist. Ich verstehe nur nicht warum man erst das gemeinsame sorgerecht beantragt und dann danach einen solchen test verlangt

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Er hätte  einen längst machen können. Unglaublich. Ich würde es trotzdem nicht verhindern.


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Kommentar von Sami0515
03.03.2017, 11:09

Mir geht es gar nicht darum, irgendwas zu verhindern. Ich seh aber auch nicht ein seinen Freunden, die weder mich noch die Situation kennen, irgendwas beweisen zu müssen. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte er jeder Zeit, egal zu welcher Uhrzeit herkommen können um sich mit um seinen Sohn zu kümmern 

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