Vaterschaftsanfechtung Anklage schon beim Gericht

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7 Antworten

Nichts! Wenn sich herausstellt, dass es nicht sein Kind ist, fällt es aus der Erbfolge, ansonsten passiert nichts!

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Kommentar von mininito
19.03.2012, 23:30

was ist wie gesagt mit dem Unterhalt

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Die Verjaehrung beginnt erst mit dem Zeitpunkt an, zu laufen, an dem die Umstaende zur Berechtigung eines Anspruchs bekannt werden (soweit sie nich fahrlaessig unbekannt blieben - also normalerweise haetten bekannt sein sollen). Es koennte also durchaus sein. dass erst mit dem erfolgreich abgeschlossenen Anfechtungsverfahren die Verjaehrungsfrist anfaengt, abzulaufen... Ansonsten nach 30 Jahren. Die Frage ist, ob man erfolgreich anfechten kann. und dann kann es evtl. sein, dass man nur die Unterhaltszahlungen ab dem 9. Lebensjahr des Kindes zurueckfordern kann(fruehere Zahlungen duerften mehr als 30 Jahre zurueckliegen)...

Das weiss ein Anwalt aber viel besser.

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Ist das Kind während einer Ehe geboren, gilt es als ehelich und der Mann ist nach dem Gesetz auch Vater.

Ohne 100%-ige Rechtssicherheit meine ich, auf die Mutter kommt außer dem Ärger nichts zu, das Kind könnte sowieso von ihm enterbt werden. Wird festgestellt, dass es sich nicht um ein leibliches Kind handelt, könnte es vermutlich nicht einmal den Pflichtteil einklagen.

Dass eine Unterhaltsrückforderung Erfolg haben könnte, bezweifle ich eher.

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Hallo mininito. Die Vaterschaft kann innerhalb von zwei Jahren (gerichtlich) angefochten werden. Die Frist beginnt mit Kenntnis von allen Umständen des Berechtigte die gegen die Vaterschaft sprechen, aber nicht jedoch vor der Geburt des Kindes (Siehe dazu OLG Köln, 1996 [ 37 ], sowie OLG Karlsruhe, 1998 [ 21 ]).

Die Frist ist somit eine reine Überlegungs- und Entscheidungsfrist, in der der Anfechtungsberechtigte oder (Schein-) Vater nachdenken sollte, ob er das Kind als ein leibliches Kind akzeptiert oder nicht. In dem Zeitraum soll, nach Willen des Gesetzgebers, ein Schwebezustand geschaffen werden, in dem der (Schein) Vater die Vaterschaft beseitigen kann.

Nach Beendigung des Zeitraumes besteht diese Möglichkeit nicht mehr, da im Kindschaftsstatus eine möglichst detaillierte Zuordnung erfolgen sollte und das Verhältnis von Eltern und Kindern nicht immer wieder zur Disposition der Parteien gestellt werden darf. Der Gesetzgeber wünscht einfach damit eine feste Zuordnung der Eltern zu ihren Kindern zu erreichen. Alles Gute vom Seestern *

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verjährt ist nicht ganz richtig.sollte sich rausstellen das er nicht der vater ist kann er schadensersatz gegenüber der mutter stellen.hier liegt eine vorsätzliche täuschung der mutter vor und ist strafbar.

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Auf den leiblichen Vater könnten Ansprüche auf Erstattung des Unterhalts kommen.

Das Kind wird kein Erbe, wenn der angebliche Vater die Vaterschaft erfolgreich anfechtet.

Und die Mutter sollte sich schämen.

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Kommentar von glaubeesnicht
19.03.2012, 23:25

Erstattung des Unterhalts ist schon längst verjährt!

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dann kommt die wahrheit raus... mehr nicht

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