Vaterschaftsanerkennung falsch, was tun?

2 Antworten

Ob es sinnvoll ist, nach so einem Betrüger zu suchen? - Du kannst selber versuchen, auch wenn Du jetzt, verständlicherweise keinen Kontakt haben willst, den Kerl zu finden, wenn es Dir nicht gelingt, ist es wohl kein großer Verlust.

Frage mal einen Anwalt der für sowas zuständig ist.

Ist es ratsam bei einer Vaterschaftsanerkennung auch gleich das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen?

Hallo erneut liebe Community,

hier meine zweite Frage. Um mich nochmal kurz für die, die meine erste Frage nicht gelesen haben vorzustellen, ich bin vor kurzem glücklicher Vater geworden. Diese Information habe ich leider über das Jugendamt erhalten. Bin aber aktuell in einem recht guten Kontakt mit der Mutter also meiner damaligen Freundin.

Natürlich beschäftigt mich das Thema sehr, denn es wird sich nun in meinem Leben einiges ändern. Das nehme ich auch sehr gerne an und ich will meinem Kind ein perfekter Vater sein.

Nun zum eigentlichen Thema. Mit vielen Bekannten und auch in der Familie als auch mit Freunden habe ich darüber schon geredet. Teilweise unterschiedliche Meinungen aber bei einem Thema sind sie sich doch recht eindeutig im Einklang.

Ich frage mich, ob ich bei meiner bald bevorstehenden Vaterschaftsanerkennung auch gleich das gemeinsame Sorgerecht beantragen soll? Denn das ist mir sehr wichtig. Ich habe mich schon intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt und informiert was alles auf mich zukommt und was für "Rechte" ich habe. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass ich bei einigen Dingen mitentscheiden möchte. Wie zum Beispiel bei ärztlichen Angelegenheiten oder auch um die Frage in welchen Kindergarten unser Kind in späterer Zukunft gehen soll.

Ich hätte gerne dazu eure Meinung zum Einen und zum zweiten was ich beachten muss. Ich weiß auch, dass die Mutter dem zustimmen muss und wenn sie das nicht macht bleibt mir quasi nur noch der Weg über das Familiengericht - diesen möchte ich aber eigentlich überhaupt nicht einschlagen. Nur wenn es überhaupt nicht anders geht. Denn ich will Stress und Ärger vermeiden, nicht nur für unser Kind sondern auch um die Beziehung (elterlich, nicht liebend) zu uns drei positiv aufrecht zu erhalten.

Ein erneutes Mal danke ich euch sehr für eure Hilfe. Solltet ihr weitere Informationen benötigen einfach fragen.

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Strafverfahren wegen Beschädigung einer Leitplanke!?!

Wir haben im Kollegenkreis folgenden Fall disskutiert und keine einheitliche Meinung erzielen können:

Herr X fährt auf der Autobahn, kollidiert kurz mit der Leitplanke und beschädigt diese somit. Er fängt das Auto ab, fährt zu nächstgelegenen Polizeidienststelle und läßt den Unfall aufnehmen. Es entstand kein Personenschaden und außer der Leitplanke gab es keine weiteren Unfallbeteiligten. Zeugen stehen nicht zur Verfügung. Nach Belehrung durch den den Unfall aufnehmenden Polizisten gibt Herr X zu Protokoll:

"Ich bin eingeschlafen, habe zwischen Raststätte A und Ausfahrt B die Leitplanke beschädigt und auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens nicht an der Unfallstelle angehalten. Die Geschwindigkeit betrug konstant 110 km/h (Tempomat). Nach Verlassen der Autobahn an der Abfahrt B habe ich telefonisch Kontakt mit der örtlichen Polizei aufgenommen. Diese verwies mich an die nachstgelegene Dieststelle zur Unfallaufnahme."

Zumindest mit der Aussage, eingeschlafen zu sein, hat sich Herr X unwissentlich schwer belastet und ihn erwartet nun sicherlich ein Strafverfahren. Unfallflucht wird unter dem Aspekt der Schadensbegrenzung und Gefährdungsminimierung eventuell nicht angeklagt werden, auf jeden Fall aber die Verkehrsgefährdung auf Grund fehlender Fahrtüchtigkeit (Übermüdung).

Macht es Sinn, wenn Herr X auf dem Anhörungsbogen zugibt, bei der Unfallaufnahme auf Grund von Schock, Aufregung und falsch verstandener Bereitschaft zur schlüssigen Unfallaufklärung wissentlich und unwissentlich falsche Angaben gemacht zu haben? Unwissentlich falsch war seine Angabe zum Unfallort. Dieser lag kurz vor einer Raststätte und nicht kurz dahinter. Die Raststätte wurde in der Aufregung nicht wahrgenommen und als bereits passiert angenommen. Wissentlich falsch war die Aussage, eingeschlafen zu sein. In Wirklichkeit war eine Schachtel Zigaretten runter gefallen und wurde aufgehoben. Dabei geriet die Fahrbahn außerhalb des Sichtbereiches des Fahrers und das Fahrzeug aus der Fahrspur über den Standstreifen an die Leitplanke. Die Version "Einschlafen" wurde vorgebracht, um einen schlüssigen Unfallhergang zu präsentieren und sich durch die Nebenbeschäftigung "Zigaretten suchen und aufheben" nicht zu belasten. Welche Ironie des Schicksals!

Kann Herr X durch die nachträgliche Aussage auf dem Anhörungsbogen das drohende Strafverfahren abwenden oder zumindest seine Position verbessen und ein zu erwarendes Strafmaß mindern? Oder verschlimmert er nur seine Situation mit der Aussage?

Was meinen die Profis?

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