Vaterschaft? Was kommt auf einen zu?!

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10 Antworten

Wird eine Vaterschaft anerkannt (bzw. durch einen Vaterschaftstest festgestellt...) ist der leibliche Vater für das Kind barunterhaltspflichtig, wenn dieses bei der Mutter wohnt.
Die alleinige Unterhaltspflicht endet mit dem 18. Geburtstag des Kindes.
(Besteht danach noch einen Unterhaltsanspruch - während Schule, Ausbildung/ Studium... - sind dann beide Elternteile barunterhaltspflichtig.)

Die Höhe des Unterhaltes für das minderjährige Kind ist abhängig vom Alter des Kindes und vom Einkommen des Unterhaltspflichtgen (s. Düsseldorfer Tabelle).
Bis zum dritten Geburtstag des Kindes ist der leibliche Vater nicht nur dem Kind unterhaltspflichtig, sondern muss ggf. auch für die Kindsmutter selbst Unterhalt leisten (Betreuungsunterhalt).

Unabhängig von Unterhaltszahlungen oder vom Sorgerecht... hat der Kindsvater ein Umgangsrecht (bzw. eine "Umgangspflicht") mit dem Kind - welches sich aus dem "Recht des Kindes auf Umgang mit beiden Eltern" (§1684 BGB) begründet.

Das Sorgerecht bzw. "Mitsorgerecht" kann der Kindsvater - auch gegen den Willen der Kindsmutter - beim Familiengericht beantragen. Es könnte ihm nur verwehrt werden, wenn das gemeinsame Sorgerecht dem Wohl des Kindes widerspräche, die "Interessen" der Mutter spielen dabei keine Rolle...

Bis die Vaterschaft geklärt ist, leistet das Jugendamt, wenn nötig, Unterhaltsvorausszahlungen. Diese werden dann vom Vater zurück gefordert. Wenn der nicht zahlen kann, kann er nicht. Lebt die Mutter in einer anderen Beziehung und ist samt Kind "versorgt", könnte man sich einigen. Sonst muss der Vater erst ab dem Zeitpunkt, wo die Vaterschaft bestätigt ist, zahlen, bis das Kind 18 ist, bzw. noch in Ausbildung.

Test wird direkt nach der Geburt gemacht, dauert, je nach Art ein paar Stunden bis wenige Wochen.

Ein Vater (egal ob gewollt und Kontakt oder nicht) muss zahlen. Auch Rückwirkend und bis das Kind auf eigenen Beinen steht, das kann auch noch deutlich über den 18. Geburtstag hinaus sein.

Google mal nach der Düsseldorfer Tabelle.

Ein vater muss wenn festgestellt das er es ist über test zahlen natürlich auch nachzahlen, egal ob er ein Kind wollte oder nicht, da hätte er eben verhüten müssen, das können auch männer.

Er muss zahlen bis das Kind wirtschaftlich auf eigenen beinen steht das geht auch bis 27 jahre oder noch länger in bestimmten fällen, das kommt auf denn Einzelfall und die Umstände an. Da kommt mann nicht einfach raus, ein Vaterschaftstest kann auch gerichtlich erzwungen werden wenn mann sich weigert, mann muss wenn mann Vater ist sein gesamtes monatliches Einkommen egal woher natürlich offenlegenund dann würd das von Anwälten oder Jugendamt berechnet. Siehe als erste Orientierung die Düsseldorfer Tabelle aber sie ist nicht genau! Der Selbstbehalt liegt bei minderjährigen Kindern bei 800Euro bei nicht erwerbstätigen, bei erwerbstätigen bei ca 1000 Euro, das würd immer berechnet genau. Er sollte sich um sein Kind kümmern und Unterhalt muss mann zahlen das kommt nicht auf den Kontakt an oder ob mann das Kind will oder nicht, das ist vollkommen unwichtig bei dem Unterhalt. Wichtig ist auch nicht ob die Mutter ihn nur benutzt hat, er hat pflichten wenn er der vater ist. Aber er hat auch immer ein Umgangsrecht, das heißt er kann sein Kind sehen für ein paar stunden und wenn das Kind älter ist auch übers wochenende. Bei dem Sorgerecht ist es da anders das muss mann als vater mit der Mutter gütlich klären oder Klagen, jedoch ist das Kindeswohl das wichtigste und der Vater hat meisst wenn nur das geteilte Sorgerecht und meisst wohnen kleine Kinder bei ihren Müttern. Da sie die ja stillen und auch im Bauch hatten da ist die Beziehung oft anders als zum Vater. jedoch kann es wie schon gesagt sein Kind sehen, ausser es spricht das Kindeswohl dagegen.

Ich gehe bei meiner Schilderung von einem Neugeborenen Kind und nicht über 18 jährigen aus.

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das problem ist aber dann das ... die mutter gibt das geld definitiv nicht für das kind aus und das macht einen sauer .. und man kann nix tun. wenn das geld wenigstens dem kind zugute kommen würde

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Hallo ,

Ab Zeitpunkt der Feststellung der Vaterschaft , wird er auch Unterhaltspflichtig !

Der Unterhalt richtet sich nach seinen derzeitigen Einkünften! Sollte er keine Einkünfte haben. Tritt das Jugendamt in Unterhaltsvorschussleistungen! Die vom Vater aber zurück verlangt werden , sobald er wieder Einkünfte hat ! Das heisst , Alles was bis dahin "aufgelaufen ist" , muss er zurück zahlen!

Das Ergebnis ist relativ schnell da und kann unterschiedlich lange dauern! In der Regel innerhalb von 14 Tagen !

Bis zur Volljährigkeit , bzw. bis zur Beendigung der ersten Ausbildung des Kindes. Längstens bis zum 25. Lebensjahr . In Ausnahmefällen auch darüber hinaus , bis zum 27. Lebensjahr!

Er hat auf jeden Fall auch Rechte ! Er kann auf ein geteiltes Sorgerecht und auf ein Umgangsrecht mit dem Kind bestehen! Der Gesetzgeber hat da Einiges zu Gunsten von Vätern getan ! Am Besten an einen Familienanwalt wenden! Der alle nötigen Schritte einleitet !

In der Düsseldorfer Tabelle kann man ersehen , wie sich der Unterhalt nach den Einkünften berechnet! Die Zahlungen sind vom Alter des Kindes abhängig !

GLG und alles Gute , wünscht Dir ,clipmaus :-))

Ich vermute, dass er nachzahlen muss, wahrscheinlich in Raten. Über die Höhe gibt es die sogenannte "Düsseldorfer Tabelle", damit lässt es sich abschätzen. Allerdings fließen da noch einige Details in die BErechnung ein, so dass es ein bisschen komplizierter ist. Die Höhe wird dann beurkundet und alle zwei Jahre neu berechnet.

Der Vater zahlt erst einmal gar nichts. Dafür kann er aber auch nicht mitentscheiden, was die Schwangerschaft angeht..

Naja, bei dem Test ist er unterschiedlich. Kommt auf den Test drauf an! Wird Blut abgenommen kann es sein, dass er ein paar Stunden warten muss, bis das Ergebnis da ist (natürlich nicht in der Praxis).

Über den Rest kann ich dir ehrlich gesagt nichts sagen ;)

es besteht eine lebenslängliche und wechselseitige ... Generationenverpflichtung... entsprechend der Leistungsfähigkeit , unter welchen Umständen die Zeugung oder ob Kontakte bestehen oder nicht ändert daran nichts, außer im Ausnahmefall kann es sein, ein Kind muß Bio-Vater nicht unterstützen, weil der nachweislich ein .. A...sch ist

Länger als 18. Bis das Kind die Ausbildung fertig hat also so bis 20-21. Und dein Freund sollte sich um das Kind kümmern, egal ob er es wollte oder nicht..

Egal was kommt, "Mann" sollte zu seiner Verantwortung stehen

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