Vaterschaft nachträglich ändern lassen?

5 Antworten

Ich denke, dass das schon möglich sein sollte, denn Ihr habt ja alle Nachweise. Ich würde mal beim Jugendamt und bei der Gemeinde vorstellig werden. Entweder Ihr alle zusammen oder mit Vollmachten ausgestattet.

Danke schön, ich denke ein Anruf beim Jugendamt dürfte hilfreich sein, wobei es natürlich schlau wäre, zu wissen, ab wann man von diesen Zweifeln weiß. Räusper

0

nein es ist dafür zu spät. die frist von zwei jahren zur anfechtung ist bereits abgelaufen. somit bleibt der ehemann der rechtliche vater mit allen rechten und pflichten.

danke für die ausführliche Antwort. Aber könnte man nicht noch eine Adoption anstreben? Das wäre doch bei Einvernehmen aller Beteiligten sicher nicht all zu kompliziert!?

0
@Tinkywinky15

das wäre eine option die möglich ist. dazu müsste das kind einverstanden sein, der derzeitige rechtliche vater des kindes und der "bio-papa" UND ihr müsstet heiraten. in dem ganzen kuddelmuddel, weiß dein kind das sein rechtlicher vater nicht sein kv ist? weiß er wer sein richtiger vater ist? wenn ihr die ganze sache umsetzen möchtet, solltet ihr bei den ganzen rechtlichen sachen die gefühle des kindes nicht übersehen.

0

Dies war leider nicht möglich.

Schwer vorstellbar. Richtig ist, dass in der Ehe automatisch erst einmal der Ehemann als Vater eingetragen wird. Allerdings hätte dein Ehemann die Vaterschaft damals bereits anfechten müssen, dann wäre die Vaterschaft korrigiert worden. So eine Korrektur ist meines Wissens nach nur 2 Jahre nachdem man(n) Zweifel an der Vaterschaft bekommen hat, möglich.

Ja, es wurde uns keinerlei Hinweis gegeben, wie man diesen Eintrag hätte ändern können. Es wurde nur ständig darauf hingewiesen, daß die Ehe zum Schutze des Kindes dient und daher immer der Ehegatte eingetragen werden muß! Hieße nach Ihrer Antwort, man kann es nie mehr ändern lassen?

Was wenn ich "angeblich" erst jetzt dem Ehegatten gesagt habe, daß er nicht der Vater ist.....kann man so die Frist von 2 Jahren umgehen. Es ist ja nicht nachweisbar wann diese Zweifel aufgetreten sind. Ach herrjeh...wie kompliziert.

0
@Tinkywinky15

Ihr könnt natürlich versuchen, es so darzustellen, dass die Zweifel "jetzt" erst aufgekommen sind.

Eventuell wäre es ja auch möglich, dass dein Noch-Ehemann einer Adoption des Kindes durch den leibliche Vater zustimmt?

Ihr solltet das echt mit einem Anwalt für Familienrecht durchsprechen, den habt ihr ja wegen der Scheidung eh am Start.

0

Vaterschaft anfechten ohne Scheidung?

Hallo, ich habe eine kleine rechtliche Frage, die in der Diskussion mit einem Freund aufgekommen ist. Die Frage ist rein hypothetisch, keiner von uns ist verheiratet oder hat Kinder.

Wenn eine verheiratete Frau ein Kind bekommt, gilt der Ehemann automatisch als Vater. Hat das Kind einen anderen biologischen Vater, kommt es oft zur Scheidung mit anschließender Vaterschaftsanfechtungsklage.

Uns stellt sich jedoch die Frage, wie es sich im folgenden Fall verhält: Angenommen eine Ehefrau wird von einem Seitensprung schwanger und gesteht dies ihrem Mann. Beide kommen überein, dass sie dennoch ein Paar (also auch verheiratet) bleiben wollen. Sie wollen aber nicht, dass der Ehemann, der ja ab Geburt automatisch rechtlicher Vater wird, als Vater gilt (u. a. auch im Hinblick auf mögliche Unterhaltszahlungen, sollte es nach 2 Jahren doch zur Trennung kommen, wo dann eine Vaterschaftsanfechtung nicht mehr möglich wäre). Gibt es für dieses Ehepaar eine Möglichkeit dies auf einfache Weise zu regeln, wenn beide (und gegebenenfalls auch der biologische Vater einverstanden sind, oder geht dies nur über eine Vaterschaftsanfechtungsklage vor Gericht. Ist diese ohne Scheidung überhaupt möglich?

Da das kein realer Fall ist, geht es mir hier nicht um die genauen Details, sondern mehr darum, ob dies allgemein überhaupt möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Kurt

...zur Frage

" Wann sollte man dem Vater den Umgang verwehren, zum Wohle des Kindes?!

Frage steht oben.... Danke im vorraus für eure Antwort!

...zur Frage

Vaterschaft anerkannt von einem anderen Mann, der leibliche vater will seine rechte

Mein Lebensgefährte hat vor der Geburt des Kindes( er ist nicht der leibliche Vater) die Vaterschaft anerkannt. Der leibliche Vater besteht aber darauf ein Test zu machen. Ich möchte aber mit diesem nichts zu tun haben. Hat er irgendwelche rechte?

...zur Frage

Kann ich -als biologischer Sohn- meinem Vater in rechtlicher und offizieller Weise die Vaterschaft aberkennen?

Sehr geehrte Internetgemeinde,

wie der Fragestellung zu entnehmen ist, befasse ich mich ernsthaft mit dem Wunsch, nicht nur jegliche "familiären", sozialen und sonstigen Verbindungen zu meinem Vater zu kappen, sondern -wenn möglich- mich auch im rechtlichen Sinne komplett von ihm zu trennen, sodass in keinster Weise mehr (außer genetisch) ein Verwandschaftsverhältnis zwischen uns besteht. Leider finde ich im Internet keine konkrete Antwort auf meine Frage, vielleicht liegt das aber auch an mir oder gar der Tatsache, dass es einfach keine zufriedenstellende Antwort gibt.

Hat irgendjemand eine Antwort auf meine Frage, die er/sie mit dem entsprechenden Gesetzestext/Präzedenzfall untermauern kann?

Zu mir: männlich, 27 Jahre alt, ledig

Um möglichen Moralaposteln vorzubeugen, möchte ich feststellen, dass es mir nicht darum geht, mich vor wie auch immer gearteten Verpflichtungen zu drücken. Dies ist eine Entscheidung, auf die ich in jahrelanger Psychotherapie, diversen Klinikaufenthalten und einem nicht gerade angenehmen Leben hingearbeitet habe. Ich bitte euch auch vom Thema "Erbe" abzusehen, für diesen Schritt verzichte ich gern auf seine Immobilien. Ach, verzichtet bitte auf alles, bis auf die Antwort....ich wäre euch sehr, sehr dankbar.

Hoffnungsvolle Grüße, der Fragesteller

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?