Vaterkomplex - gestörtes Verhältnis zu Männern?

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3 Antworten

Ich persönlich glaube das nicht. Aber auch hier streiten Experten seit Jahren. Warum? Weil man es nicht beweisen kann. Es gibt solche und solche Fallbeispiele (typischer Satz: aber ich kenn jmd, und da war das so und so ...) Inwiefern die Entwicklung biologisch bzw. gesellschaftlich, also durch die Umwelt, beeinflusst wird, ist sehr schwer nachzuvollziehen, da man es schlecht trennen und somit beweisen kann. Menschen sind Individuen und können völlig unterschiedlich auf so etwas reagieren. Siehe der Fall Natascha Kampusch. Ein Bsp. dafür, wie unterschiedlich Menschen auf Gefangenschaft und Abtrennung von der Außenwelt reagieren können. Zudem ist es sehr schwer, ein Kind ohne männliche Umgebung aufwachsen zu lassen. Es gibt ja noch den männlichen Bäcker/Metzger/Busfahrer und sonst was, mit dem das Kind Kontakt hat. Und Kinder lernen auch ohne die Bezugaperson ganz schnell, Menschen als Person einzuschätzen. Das Geschlechterdenken (also: aha, Frauen machen das soundso, von Männer wird erwartet dass sie diesunddas können, usw.) kommt von der Umwelt, sprich uns!

Generell wird man die Frage nicht beantworten können. Ich persönlich würde sagen, das sie evtl. später, in dem Alter wo für sie Jungen als Partner eine Rolle spielen können, Probleme haben könnte im Umgang mit ihnen, weil sie da quasi auf Neuland trifft. Oder auch bei der späteren Partnerwahl was den zwischenmenschlichen Kontakt der versch. Geschlechter angeht. Ist aber nur eine Vermutung.

Man kann keine Frage pauschal beantworten.

Je nach persönlicher Anlage wird dieses Mädchen vielleicht irgendwann besonders neugierig auf Männer sein oder sie wird Männer ängstlich/zögerlich aus der Ferne betrachten?

Auch spielt es eine Rolle, ob/wie zuhause über Männer gesprochen wurde. Spielten sie auch in Gesprächen keine Rolle oder wurde dem Mädchen mündlich ein schlechtes Männerbild vermittelt?

Da spielen, wie immer, viele Faktoren eine Rolle :)

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