Vater wird langsam dement - wo kann ich mich ganz allgemein darüber informieren?

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7 Antworten

Hallo,

zunächst muss die Diagnose sicher sein. Das kann ein Hausarzt in erster Instanz feststellen. Nach der Erstuntersuchung und Tests , wird er deinen Vater an einen Facharzt überweisen.

Dort werden umfassende Untersuchungen und Test gemacht. Dann bespricht man die weitere Vorgehensweise und eine eventuelle Medikamentengabe.

Ggf. wird dein Vater auch mal ein paar Wochen stationär in der Gerontopsycharterie aufgenommen.

Ansonsten gibt es für dich als Angehörige die Möglichkeit nach Selbsthilfegruppen für Angehörige von Demenzerkrankten zu suchen. Die Gruppen existieren in jeder Stadt! Dort erfährt man Unterstützung und alles zu der Erkrankung.

GLG und einen guten Start ins Wochenende, wünscht dir , clipmaus:-))

Es gibt das örtl. Seniorenbüro, örtl. ambul. Pflegedienste, den VDK, den Pflegestützpunkt und in fast jeder Stadt gibt es Gruppen zur Tagespflege.

Überall dort bekommst du informationen zur Demenz, bzw. du kannst dir betreuungsleistuingen einkaufen.

hat dein vater eine Pflegestufe, so können die Betreuungsleistungen über die Kombileistung oder über die zusätzlichen betreuungsleistungen nach § 45 SGB XI erbracht werden.

Keine Pflegestufe, dann Antrag bei der Pflegekasse stellen.

Im Krankenhaus, beim Hausarzt.

Sprich mit seinem Hausarzt darüber.

Otilie1 24.08.2015, 15:17

habe ich schon und er meint man könne ihn noch getrost alleine zu hause wohnen lassen. ich wohne fast 60km entfernt und kann nicht laufend zu ihm fahren und das telefon hört er nicht mehr, bzw. vergisst mich anzurufen. wollte nur mal wissen ob es sowas wie eine senioren/demenzberatung in den städten gibt

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Lexa1 24.08.2015, 17:49
@Otilie1

@ Clipmaus, hat eigentlich schon den richtigen Rat gegeben. Man kann sich auch über die Krankenkasse informieren. Eventuell besteht schon eine Pflegestufe, wo man stundenweise eine Betreuung bekommen kann.

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Griesuh 25.08.2015, 08:30

Der hausarzt ist für doiese Angelegenheit die schlechteste Anlaufstelle überhaupt.

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Lexa1 25.08.2015, 09:56
@Griesuh

Der Hausarzt kann erste Einschätzungen der Krankheit geben und dann zum Spezialisten überweisen. Auch kennt es die Anlaufstellen für weitere Beratungen. Damit haben wir die Besten Erfahrungen gemacht. Die " Schlechteste Anlaufstelle " ist er garantiert nicht.

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in einem Pflegeheim, Internet

Im Internet? Denke, da gibt es tausende Seiten.

Otilie1 24.08.2015, 15:18

eben: 1000 antworten und da kann und will ich mich auch nicht durchlesen.

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