Vater will Studium nicht finanzieren, kann man so eine Meinung dulden?

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Das Ergebnis basiert auf 24 Abstimmungen

Dein Vater hat recht. 50%
Mach weiter, du bist auf dem richtigen Weg. 29%
andere Meinung: 20%

24 Antworten

Dein Vater hat recht.

Man sollte sich bevor man anfängt gut überlegen was man studieren will. Mit deiner unentschlossenheit hast du schon zwei Studienplätze blockiert. Geh arbeiten und verdiene dir dein Geld selber, wenn du gemerkt hast wie schwer Geld zu verdienen ist kannst du mit dem gesparten Geld ensthaft studieren.

Mach weiter, du bist auf dem richtigen Weg.

Warst du schon beim BaföG-Amt und die sagen, dass sie es einklagen? Dann stell den Antrag, wo ist das Problem. Kriegst deine Kohle und einklagen tun die es... wenn dein Vater dich verklagen will... tja, das kann er nicht, das Amt ist sein Ansprechpartner. ;) Das ist wirklich das beste, was du machen kannst (ich frage mich grad, ob wir Geschwister sind g ich habe fast den gleichen Vater...). Solange du noch BaföG-Anspruch hast, ist das alles kein Problem. Nur wenn die Regelstudienzeit überschritten ist, gibts ein Problem. Das einzige, was du machen musst, ist wirklich ein paar Leistungen bringen, also nicht ständig durchfallen, aber auch da gilt: solange das BaföG-Amt deine Leistungen akzeptiert und dein Anspruch da besteht, hat dein Vater sie auch so zu nehmen. Du musst dem Amt irgendwann Nachweise bringen, glaub nach dem ersten Studienjahr bei Bachelor? Die schreiben dich dann schon an oder sagen dir das. Und wenn der Unterhaltsanspruch eher erlischt als BaföG: tja, dann kriegste halt BaföG und musst es mal zurückzahlen, aber GELD kriegst du. ;)Dann würden die dir eben mitteilen, dass bei deinem Vater nichts zu holen ist. Ich würd sagen versuch das mit dem BaföG oder geh halt arbeiten (das kannst du auch zusätzlich zum BaföG...). Vater selber verklagen mache ich grade und ich wünschte, ich hätte es nicht gemacht, das nervt und hält mich letztendlich noch mehr vom studieren ab. Ich krieg nichtmal Beratungshilfe :-/ (komisch bei 400€ Einkommen, aber naja...). Von niemandem abhängig sein ist auch toll, da musst du niemandem mehr Rechenschaft ablegen...

Dein Vater hat recht.

... Wenn du mal ganz gerecht ausrechnest, was du bis heute alles gekostet hast, jetzt 22 Jahre bist und nach dem Gesetzt volljährig, Geschäftsfähig, dir allein gegenüber verantwortlich.... Du kannst mehr als dankbar sein, das dein Vater dich finanziell unterstützt hat und auf seine eigenen Wünsche, Bedürfnisse dir zu liebe verzichtet hat... Welche Väter haben bei der schlechten Finanzlage die Chance, so zu geben wie dein Vater es dir ermöglichte... Also mal ehrlich und Hand aufs Herz, du solltest dich dafür schämen so egoistisch zu sein und zu fordern. Wann hast du das Abitur gemacht, wielange studierst du jetzt, wieviel Zeit war umsonst, weil du nicht zufrieden mit dem Studium warst... Hast du deinen Vater mal gefragt, wie unzufrieden und finanziell immer unter Druck stehen, alle Jahre ist um dir alles nach deinen Plänen zu ermöglichen?? Dein Vater hat das recht sich zu weigern, denn er hat alles geleistet... Eine frechheit ist es, wenn ich sehe, das ein volljähriger Mensch, Papa aus bequemlichkeit auf der Tasche liegt und zu fein ist, sich durch arbeit selbst das Studium zu finanzieren... weisst du wieviele finanziell am limit viele Eltern trotz Arbeit sich aus Liebe für ihre Kinder über eigene Kraft hinaus beitragen, aber ein Studium niemals zu zahlen ist, lieber einem job annehmen und ihren Traum nicht erfüllen können? Nur wenige Menschen schaffen das alleine weil sie kämpfen und ich kenne einen solchen Menschen... das Abitur mit 20 Jahren abends nachgeholt und sich mit job über Wasser hielt... Das Abitur beendet, folgte das Studium in Sozialp. Richtung, was glaubst du wie das geht, wenn die Eltern alkoholkrank sind und nichts zahlen können... Genau die Überzeugung es zu wollen, ein hartes Studium Jobben, damit es allein bezahlt wird, das Erfolgsrezept und jetzt kommst du....!! Tu dir selbst den Gefallen und denke intensiv darüber nach, was du arrogant deinem Vater abverlangst und wenn du deinen Vater nicht wegen des Geldes und spendablen Gönner siehst, sondern als Kind mit Herz liebst, gehst du zu ihm und bittest um Verzeihung, so egoistisch zu sein und gemeinsam eine Lösung mit ihm suchst, wo du vorallem finanziell durch jobben etwas leistest... man sollte sich niemals wegen Geld mit Eltern streiten, denn du hast viel zu verdanken..... lg.. Ich greife dich nicht böse mit meinen Worten an, sondern möchte dir einfach vermitteln, das du den unersetzbaren wert, Vater neben dir geniessen, nicht erkennst und das schade ist, andere Kinder wären am deiner Stelle mehr als dankbar.. alles gute und gutes gelingen mit Studium...

andere Meinung:

So ganz richtig ist das nicht. Eltern sind nur Unterhaltspflichtig bei der Erstausbildung. Was eine Erstausbildung ist, ist Landessache und damit vom Bundesland zu Bundesland anders.

In Berlin umfasst die Erstausbildung die reine (IHK) Ausbildung. Dann ist Schluss mit Unterhalt. In Brandenburg zählen erweiterte Qualifikationen noch dazu (z.B. Maschinenbaustudium nach einer Mechatroniker ausbildung).

Grundsätzlich lässt sich aber beim Studium sagen, dass Eltern bis zum Abschluss des Bachelor´s Unterhaltsplichtig sind. Der Bachelor ist eine Berufsqualifikation. Der Master ist ein Zusatzstudium, welches dann nicht mehr Unterhaltspflichtig ist (für die Zukunft schonmal), den Master musste also selber zahlen.

Was die Klage angeht, wie gesagt, es ist Landessache. In Berlin müßte dein Vater nicht mehr zahlen. Selbst wenn es deine Erstausbildung ist. Hier steht dir beim Studium nur 1 Fachwechsel zu bei einer Maximalzahl von 2 Orientierungssemestern. In Brandenburg sind wiederum 2 Fachwechsel das Maximum, dafür haben die aber nur 1 Orientierungssemester.

In der Hälfte der Bundesländer wird also dein Vater recht bekommen, bei der anderen hälfte bekommst du recht. Geh zu nem Anwalt (oder dein Asta an deiner Uni. Bafögamt kann auch helfen) und frag da nach.

Dein Vater hat recht.

...., denn er muss Dir EINE angemessene Ausbildung finanzieren. Da Du nun schon zum zweiten mal das Studienfach wechselst - wer sagt denn, dass Dir dieses in einem Jahr vll. auch nicht mehr zusagt - könnte es schwierig werden mit der väterlichen Unterstützung. Irgendwann muss man wissen, wohin man will und von einem 22-jährigen jungen Menschen sollte man eigentlich erwarten, dass zumindest die grobe Richtung klar ist und der Weg, wie man dort hin kommt. Du solltest Dich kompetent beraten lassen. Möglich ist das z.B. beim BAföG/Sozial-Referat der Studierendenvertretungen. Solltest Du dennoch Anspruch auf väterliche Unterstützung haben und Dein Vater verweigert Dir diese, bleibt Dir, wenn ein die Situation bereinigendes Gespräch keinen Erfolg bringt, nur der Klageweg. In jedem Fall: Viel Erfolg!

Dein Vater hat recht.

also, normalerweise muss dein vater nur das erste studium finanzieren! ausnahme ist, wenn du das erste nach höchstens zwei semestern abgebrochen hast und ein zweites beginnst. das gilt dann als "selbstfindungsphase". das dritte muss er auf keinen fall noch bezahlen! da gibt es gesetzliche regeln, wenn ihr nicht völlig zerstritten seid, könnt ihr das aber wohl auch ohne gerichtsverfahren klären. ich denke vor gericht würde dein vater recht bekommen!

also, ich könnte meinen vater auf unterhalt verklagen, aber ich gehe lieber neben dem studium arbeiten;)

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du bist zwar noch recht jung, aber auch alt genug um alleine klar zu kommen! vermutlich hat dein vater angst, du bleibst noch bis 35 an der uni und machst gar keinen abschluss mehr;).

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Dein Vater hat recht.

Erst einmal sind in der Regel beide Eltern (egal ob verheiratet/ geschieden oder nicht), je nach ihrer finanziellen Lage, für ihre volljährigen Kinder, während der Erstausbildung/ Erststudium Bargeldunterhaltspflichtig.

Ein Fachrichtungswechsel innerhalb der ersten 3. Semester ist ohne Verlust de Unterhalts erlaubt.

Einen zweiten Wechsel müssen die Eltern jedoch nicht hinnehmen,

da dies als unbillige Härte gilt.

Daher können Deine Eltern/ Vater im Falle eines weiteren Studienwechsels nicht mehr zum Unterhalt verpflichtet werden.

Grundsätzlich erlischt auch der BAföG-Anspruch, wenn ein Fachrichtungswechsel später als nach dem 3. Fachsemester erfolgt, bzw. ein dritter Studienwechsel vorgenommen wurde. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn ein unabweisbarer Grund vorliegt.

Daher und weil es sich bei Dir bereits um ein Drittstudium handelt, wird Dir wahrscheinlich weder BAföG bewilligt werden, noch kannst Du Unterhalt von Deinen Eltern/ Vater einklagen. Einen entsprechenden Antrag solltest Du trotzdem auf jeden Fall stellen.

Hartz IV wird man Dir auch nicht gewähren, da Du als Student dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst.

An staatlicher Hilfe kommt in diesem Fall lediglich die Gewährung von Wohngeld in Betracht. Denn dieser Wohnkostenzuschuss steht gerade Personen mit geringem oder ohne Einkommen zu, die keinen Anspruch auf Hartz IV haben.

Daher wirst Du im Wesentlichen selbst für Dein "Drittstudium" aufkommen müssen, sei es durch Nebenjobs oder evtl. durch die Aufnahme eines Studienkredits.

Dein Vater hat recht.

Du hast bereits 2x das Studienfach gewechselt. Es wird sehr schwer sein, das gericht von der Ernsthaftigkeit deiner jetzoigen Wahl zu überzeugen.

Du bekommst vom Vater 150€, außerdem hast du Anspruch auf das Kindergeld in Höhe von 184€. Damit hast du zusammen bereits 334€ zur Verfügung. Beantrage Wohngeldundsuch dirnen 400€-Job nebenher und du wirst davon leben und studierenkönnen.

Später kannst du dann mit Stolz sagen, dass du es (fast) allein geschafft hast.

Es ist noch keinem Studenten ein Zacken aus der Krone gebrochen, wenn er am WE zB beim Mäcces Pommes gebrutzelt bzw verkauft hat!

Mach weiter, du bist auf dem richtigen Weg.

Dein Vater muss dich voll unterstuetzen bis du 25 oder 27 Jahre bist (bin mir da nicht sicher). Aber wenn dir etwas am Familienheil liegt, dann biete an, dass du, wenn es moeglich ist, auch nach einer Beschaeftigung suchst und dich mitfinanzierst. Ist dein Vater in finanziellen Schwierigkeiten, oder warum moechte er dich nicht unterstuetzen? Er soll doch stolz darauf sein, dass du nach dem richtigen Job strebst und studierst.

27 jahre

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väter sind da schwierrig meiner ist ach net besser, immer nur meckern un rumnörgeln, dabei hatte er en sch*** für mich übrig

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@Terenzi

Besser ein nörgelnder Vater als gar keinen Vater gehabt zu haben. Obwohl, ich kenne meinen Vater, aber der Gute hatte ab meinem 13. Lebensjahr auch nix für mich übrig gehabt. Wieso ? Ging ums Finanzielle ^^

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@Bonsai82

ne dann hätt ich bei meinem lieber gar keinen, der hat sich en sch*** um mich gekümmert, ollte vaterschaftstest haben, er zahlte anfangs nie regelmässig und als meine mum starb war er ach net für mich da un an meinem 21. geburtstag sagte er mir er stellt die zahlung ein, toller vater dann lieber keinen

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andere Meinung:

Dein Vater kann vor Gericht die Ernsthaftigkeit deines Studiums anzweifeln. Die Fakten sprechen im Moment gegen dich. Daher würde eine Verhandlung wohl eher zu deinen Ungunsten ausgehen.

Sorry.

Mach weiter, du bist auf dem richtigen Weg.

achja dein vater will ins gericht? na dann los wenn der staat das befielt kann er nichts dagegen tun egal wie viel er sich wert nämlich: Gesetz ist gesetz

Mach weiter, du bist auf dem richtigen Weg.

Ich bin 48 und der Erste der in Bremen vor dem Vormundschaftsgericht erreicht hat, das er ausziehen durfte und die Eltern zahlen mussten.

Ich erinnere das die Grenze für Naturaltunterhalt ab dem 21. Lebensjahr erst greift, oder triftige Gründe. Das soll sich aber geädert haben und Dann greift Das Jugendamt.

mfg

Mach weiter, du bist auf dem richtigen Weg.

aber es wäre in deinem fall besser, wenn du allmählich bei diesem studiengang bleiben würdest ;)

andere Meinung:

dein vater hat zwar recht, aber wenn man studiert oder noch zur schule geht dann muss ein elternteil dich bis zum vollendeten 27. lebensjahr unterstützen, das heißt du müsstest unterhaltsgeld bekommen, was dir zu steht

war das nicht bis zum 25. Lj?

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@user399

nein bis dahin ist kindergeld zahlung aber auch nur wenn du schule oder studierst

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@user399

ich hatte das gleiche prob mit meinem vater und er musste mich unterstützen da ich nur einen minijob hatte und ich bin dann vor gericht weil er nicht zahlen wollte und da habe ich das alles erfahren

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@Terenzi

achso, was ein mist. und wenn man ausbildung macht oder schon arbeiten geht, müssen die eltern einen immernoch bis 27j. unterstützen oder gilt das dann auch nur fürs Studium?

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wieso hat er recht? nur weil ich eine weile brauche um mich zu orientieren und nicht den 1a-geraden weg gehe, hab ich keine unterstützung mehr verdient?

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@moccajoghurt

nein, so war das nicht gemeint, ich wollte sagen das es schon so ist das es ihn nerven könnte, aber du bist noch jung und andere wissen mit 30 noch nicht was sie werden wollen, er sollte stolz sein das du etwas mehr ausprobierst und dich nicht nur auf eine sache versteifst, aber mit dem nicht mehr unterstützen liegt er absolut falsch

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andere Meinung:

600 € ist echt viel. Pro Monat? Eieiei.

Ein Job nebenbei ist möglich und die Mehrheit meiner Kommilitonen macht das auch. Du würdest Dich auch selbstständiger fühlen.

Abhängig von seinen Einkommensverhältnissen würde ich sagen, dass 200-300 Euro Zuschuß nicht verkehrt wären.

Dein Vater hat recht.

Sorry aber ich finde das dein Vater vollkommen Recht hat.Du solltest wirklich nebenbei Arbeiten gehen so wie viele andere das auch tun.

Hey du,

rede einfach nochmal in Ruhe mit deinem Vater, welches seine Beweggründe sind. Vllt. kann er das Geld einfach nicht aufbringen, ich weiß ja nicht was er beruflich macht.

Ansonsten kann ich mich Miesflunsch nur anschließen.

So viel von mir dazu...

lg, jakkily

Dein Vater hat recht.

Werd erwachsen! Wie oft willst du denn noch dein Studienfach wechseln?? Dann musst du eben arbeiten gehen, machen viele andere Studenten auch!

Mach weiter, du bist auf dem richtigen Weg.

Dein Vater will also vor Gericht? Lass ihn doch, spätestens da verliert er.

ganz genau

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@Terenzi

leider glaube ich das nicht! wie gesagt: ein wechsel des studienfachs und das nach spätestens 2 semestern ist gestattet! danach sind die eltern nicht mehr zu unterhalt verpflichtet! BaFög kriegt er auch nicht! er wird wohl nen studenten job finden müssen!

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@Terenzi

Das ist so nicht ganz korrekt...er kann vor Gericht die Ernsthaftigkeit, mit der moccajoghurt sein Studium angeht (bzw. seine Studiengänge), anzweifeln. Wenn das Gericht aufgrund der Fakten entscheidet, dass sich es sich um sprunghafte Launen handelt, die in 2 Semestern erneut wechseln könnten, würde moccajoghurt in den sauren Apfel beissen.

Eltern sind natürlich nicht ohne Ausnahme dazu zu verdonnern, ihre Sprößlinge bis knapp 30 zu finanzieren...

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@luegfix

@luegfix: Das Problem ist aber, das moccajoghurt bereits ein Drittstudium beginnt. Wird nach Gesetzeslage Studenten i.d. Regel ein Abbruch innerhalb der ersten 3.Semester zugebilligt, so ist das bei einem zweiten Abbruch allgemeinrechtlich definitiv nicht mehr der Fall und moccajoghurt muss vor Gericht dann schon sehr gewichtige Gründe anführen, um eine Ausnahmeregelung zu erhalten.

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Dein Vater hat recht.

Ich glaub ich les nicht recht! wenn 600 Euro so eine Selbstverständlichkeit sind, dann geh arbeiten...Du hast kein Verhältnis zum Geld und zur Realität. Deine Forderung ist eine Frechheit. Die Berechnung wird ja seinem verdienst entsprechen...doch selbst wenn Papa viel verdient: schau bitte mal auf den Kalender und nach, wie alt Du mittlerweile bist. UNd nach 2 Abbrüchen kriegst eh nichts mehr..um Deine Frage zu beantworten

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