Vater will mir MEIN geld verbieten...

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Was sagt denn deine Oma zu der Handygeschichte?

Ich fürchte fast, solange du nicht volljährig bist, bist du deinem Vater finanziell ausgeliefert. Ich habe schon des öfteren im Netz gesucht, aber ich habe nichts gefunden, was die elternrechte in dem Punkt einschränkt.

ich werde in 3 wochen 16 jahre alt

meine oma... ist leider verstorben und kann dazu nichts sagen :( weswegen mich das ja umsomehr aufregt, dass er das handy meiner oma verkauft hat :(

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@LuckyLife1998

Oh, das tut mir leid. Was dein Vater da gemacht hat ist wirklich alles andere als einfühlsam und nur zu entschuldigen, wenn die Familie völlig am Hungertuch nagt.

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@Dummie42

muss es nicht :) sie war sehr alt :) aber das stimmt... er meinte es seie "die Strafe", weil ich ihm öfters, wenn er.. lauter wird :D dann hör ich ihm meistens gar nicht mehr richtig zu und er meinte, dass es so vllt dann mal aufhört...

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@LuckyLife1998

Das Handy mal eine Zeit lang einziehen, das könnte ich noch nachvollziehen. Eltern von Pubertisten neigen manchmal zu solchen Verzweiflungstaten. Aber verkaufen, das ist ein bisschen dicke.

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@Dummie42

Ich habe dazu mal einen User von gf befragt, der sich auszukennen scheint. Clemesw hat bei einer ähnlichen Frage eine sehr ausführliche Antwort geschrieben:

http://www.gutefrage.net/frage/hat-ein-minderjaehriger-wirklich-besitz-

In deinem Fall, so schrieb er mir, handelt es sich um eine Schenkung, die auch ohne Einwilligung der Eltern rechtskräftig war. Ergo, dein Vater hatte kein Recht dir das Handy wegzunehmen. Aber was willst du nun mit der Auskunft machen? Verklagen wirst du ihn wohl nicht wollen.

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@Dummie42

Danke dir :) das hat mich wirklich weiter gebracht :) mein Vater ist (gottseidank) einsichtig geworden und hat es... naja zwar noch nicht zurück gebracht, aber er verhandelt noch mit dem Käufer meines Handys... ich habe ihn natürlich nicht verklagt :) aber ich habe ihm mal ordentlich die Leviten gelesen und meine Mutter hat dann das selbe auch mal mit seinem Handy getan ^^ naja... danach war er wenigstens einsichtiger... trotzdem nochmal vielen dank :)

sry das ich mich erst jetzt bedanke ^^ war des längeren nicht mehr on und habe erst heute nochmal rein geschneit :)

LG Lucky :)

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Das Handy war selbstverständlich dein Eigentum. Dein Vater hat dein Vermögen (worunter auch das Handy fällt) jedoch zu verwalten und kann als gesetzlicher Vertreter auch darüber verfügen. Außerdem kann er es dir aus erzieherischen Gründen vorenthalten. Die Grenzen liegen dort, wo er sich dein Vermögen einverleibt oder es verschleudert. Streng genommen wäre das hier gegeben, daer dein Handy verkauft und den Kaufpreis für sich verwendet hat.

Mutmaßend das du 16 Jahre alt bist:

Deine Eltern haben ein Erziehungsrecht/Pflicht und du bist nur begrenzt Geschäftsfähig. Dies begrenzt dein Recht auf Eigentum, freie Entscheidung im Geschäftsleben etc. Was jedoch nicht stimmt, dein Eigentum ist dein Eigentum und dann Vater kann nicht so einfach frei darüber verfügen.

Wenn du das Handy geschenkt bekommen hast durfte er es nicht an sich nehmen und verkaufen, außer du hättest beispielsweise damit Telefonschulden angehäuft. Wenn du eigene Einkünfte hast gehören sie (bedingt durch deine eingeschränkte Geschäftsfähigkeit) dir und deinen Eltern, aber es ist nicht einfach das Geld deines Vaters.....Grenzen kannst du und solltest du hier aufzeigen. Hast du Verwandte/Bekannte welchen du vertraust? Ziehe sie mit ein....

naja eig. hab ich einen sehr schlechten kontakt mit meinen verwandten... nein, das handy hat eine guthaben-karte und muss von meinem geld aufgeladen werden, also hätte er kein recht mir mein handy wegzunehmen?

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@LuckyLife1998

Ja das hätte er nicht gedurft (außer das Geld wurde dringend benötigt und er hätte dir ein Ersatzhandy gegeben).

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(...) und dann Vater kann nicht so einfach frei darüber verfügen.

Der Vater ist als Elternteil zur Vertretung des Kindes berechtigt. Das schließt auch Verfügungen über das Eigentum des Kindes ein.

Wenn du das Handy geschenkt bekommen hast durfte er es nicht an sich nehmen und verkaufen, außer du hättest beispielsweise damit Telefonschulden angehäuft.

Doch. Ersteres aus erzieherischen Gründen und zweiteres als Vertreter des Kindes. Evtl angehäufte Schulden haben mit der Verfügungsbefugnis nichts zu tun.

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@Grinzz

Verfügungen über Eigentum des Kindes nur zum Wohle des Kindes (erzieherische Maßnahmen eingeschlossen)!

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@Ursusmaritimus
Verfügungen über Eigentum des Kindes nur zum Wohle des Kindes

Und diese Beschränkung der Vertretungsmacht (welche im Übrigen nach außen hin nie nachgewiesen werden kann und daher die Eltern praktisch immer an der Vertretung gehindert werden) ergibt sich aus welcher Norm?

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