Vater von Hund überzeugen?


21.06.2020, 12:30

Wäre es vielleicht eine Idee, den Vorschlag für einen Pflegehund zu machen?

7 Antworten

Erstmals find ich gut das du einen aus dem Tierheim nehmen möchtest, find ich eine super tolle Entscheidung. Vielleicht kannst du ihn ja mal Fragen ob er sich das überlegen kann, und wie gesagt nochmal sagen das du ihm ein schönes Restleben Geben möchtest.

Eine Alternative wäre vielleicht einen älteren Jagdhund zu nehmen..

z.b von Jagdhund in Not

Viele Menschen, die erstmal ein Veto gegen Tiere haben, merken erst beim ersten Kontakt mit ihnen, dass es gar nicht so schlimm ist. Ich würde vorschlagen, ihr zwei geht mal zusammen ins Tierheim und schaut euch einfach mal ein paar Hunde an und geht vielleicht auch ein bisschen in Kontakt mit ihnen. Wenn er merkt, wie schön es ist, so einen Hund von dort zu retten, dann wird ihm auch die Sache mit dem Jagdhund bestimmt nicht mehr so wichtig sein. Ich meine, wer kann schon einem traurigen Hundeblick widerstehen? ;)

Wenn er aber doch schon mit Vorurteilen herangeht, dann wird sich seine Einstellung auf sein Verhalten daheim (und somit auf die Stimmung daheim) auswirken. Hunde (und Katzen) sind feinfühlig, die merken genau wenn sie nicht gemocht werden. Sie merken genau wenn sie abgelehnt werden.

Weiterhin wird sich seine Ablehnung auf sein Verhalten dem Hund gegenüber auswirken.

Sicher, es besteht die minimale Chance das irgendwann sein Herz erweicht (sprichwörtlich). Aber was, wenn nicht? Wenns daheim wegen jedem bisschen dann Stress gibt? Der Hund hat dies gemacht, jenes gemacht, der Hund hat nicht auf ihn gehört oder irgendwas vollgehaart, oder wurde undicht (weil das bei Seniorentieren eben manchmal so ist).

Der Charakter deines Vaters spielt dabei eine große Rolle.

Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee wäre "ihn überzeugen zu wollen" oder im Ernstfall "seine Einstellung zu übergehen und einfach zusammen mit der Mutter ein Tier zu holen" (nur für den Fall das dieser Gedanke auch mal aufkommt). Letztlich wird das Tier es ausbaden müssen.

Super, dass du deinen Vater davon überzeugen möchtest!

Ich würde dir empfehlen mit ihm (+ evtl. anderen Familienmitgliedern) mal einen Ausflug ins Tierheim zu machen. Einfach nur um mal hin zu schauen, ohne irgendwelche Erwartungen.

Da wäre es super, wenn ihr mit einem Tierheimhund spazieren geht, vielleicht verliebt er sich ja. Begründen kannst du das ja damit, dass ihr so vielleicht noch ein bisschen Erfahrung sammelt und mehr über Hunde erfahren könnt.

Im Prinzip wäre das mit dem Pflegehund schon toll, aber eben kaum umsetzbar. Als Hunde Anfänger hat man da kaum Chancen und das auch nicht ohne Grund.

Ansonsten solltest du viel mit deinem Vater über das Thema Hund reden. Hör dir geduldige seine Wünsche und Sorgen an. Bekräftige ihn dabei, oder argumentiere sachlich dagegen. Was erwartet ihr von eurem neuen Familienmitglied? Wer ist der Hauptverantwortliche? Wer kümmert sich? Warum Jagdhundwelpe (falls er mit zur Jagd soll muss er dafür ja professionell ausgebildet werden)?

Erkunde dich zuvor gut über Hunde im Allgemeinen (Erziehung, Ernährung...), Welpen(-Erziehung) und auch über Jagdhund. Nur so kannst du wirklich vernünftig argumentieren.

Viel Erfolg dir!

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