Vater verstorben - Hausumschreibung auf Mutter unbedingt erforderlich?

3 Antworten

Wenn kein Testamanet vorliegt, haben Ihre Mutter den Vater zu 1/2 und jeder der zwei Söhne zu 1/4 beerbt. Von einer Ausschlagung rate ich ab, weil dann die Erbengemeinschaft noch viel komplizierter werden könnte, wenn z.B. statt der Söhne, sofern sie keine Kinder haben.entferntere Verwandte (Geschwister des Vaters und deren Kinder) zur Erbfolge kämen. Außerdem ist das ja von Ihnen und Ihrem Bruder gar nicht gewünscht; das Haus soll ja wohl nach dem Tod Ihrer Mutter an die zwei Söhne fallen. Sie sollten es daher bei der nun einmal eingetretenen gesetzlichen Erbfolge belassen. An den tatsächlichen Verhältnissen, dass z.B. die Mutter das Haus weiter bewohnt und das väterliche Geld nutzt, muss sich ja nichts ändern. Was die Grundbuchberichtigung betrifft, wird das Grundbuchamt demnächst eine Aufforderung zur Berichtigung schicken. Es wird verlangen, dass der Übergang des 1/2-Miteigentum Ihres Vaters auf die Mutter und die Söhne zu den vorgenannten Quoten im Grundbuch eingetragen wird. Dazu wird ein sogen. (auf das Grundbuch) beschränkter Erbschein genügen, für den nur 1/2 Gebühr anfällt (die aber gleichwohl ärgerlich, jedoch unverzichtbar sein wird)

mein beileid erstmal. du musst ein erb ausschlag machen innerhalb von 6 wochen ansonsten nimmst du das erbe automatisch an.

ich schließe mich der Antwort von "sergius" vollumfänglich an.

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