Vater verbietet mit Schwester zu sehen.

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Hallo, ich finde es toll das du dich so bemühst den Umgang mit deiner kleinen Schwester aufrecht zu erhalten. Leider denken Erwachsene oft zu sehr in der Vergangenheit und über andere Menschen hinaus für Andere. Dein Vater verhält sich völlig inakzeptabel, den Streit mit deiner Mutter auf dich und die Schwester zu übertragen ist das schlechteste was er tun kann, das zeugt von großer Unreife bei einem Erwachsenen. Du kannst nun folgendes tun: Geh zum Jugendamt und informiere dich dort in wieweit sie dir helfen können, manchmal hilft eine" Mediation" (Gespräch mit einem Pädagogen/Vermittler des Jugendamtes) die machen deinem Vater klar das der Umgang unter Geschwistern sehr wichtig und hilfreich ist. Wenn das nichts hilf und dein Vater sich immernoch quer stellt versuch es über das Familiengericht. Stelle einen Antrag auf Umgangsrecht. Das ein Geschwisterkind das Umgangsrecht einklagt ist eher ungewöhnlich, aber du hast dieses Recht, da du für deine Schwester eine Bezugsperson bist und einen Versuch ist es allemal wert, denn das Familiengericht entscheidet immer zum Kindeswohl und das ist hier begründet. Wenn du keinen Anwalt bezahlen kannst, kannst du Gerichtskostenbeihilfe und im Vorfeld Beratungskostenscheine für den Anwalt bei den zuständigen Stellen beantragen. Wenn du vor Gericht auch keinen Erfolg hast kannst du leider nur warten bis die Kleine 18 ist und den Kontakt direkt zu ihr suchen.

Hallo

Also danke für die Antwort.

Als mein Vater beim Anwalt war, hatte er mich danach ja angerufen. Er meinte, dass der Anwalt sagte, dass ich keine direkte Bezugsperson für meine Schwester bin, da sie noch so klein ist. Ja supi ich durfte sie seit 6 Monaten ja nicht sehen. Dazu kam auch, dass es laut Anwalt nicht zum Wohle des Kindes ist, wenn ich mit ihr zutun habe. ''Der Einfluss ist derart negativ und strahlt auch in die Familie unseres Mandanten aus. Dies kann und wird nicht akzeptiert werden. Dies ist auch nicht im Interesse und zum Wohle von...'' Meiner Schwester. So laut Anwalt. Solange ich noch ''unter dem Einfluss (meiner) ihrer Mutter'' lebe wird das Umgangsrecht abgelehnt. Es ergibt keinen Sinn ich tue meiner Schwester nichts. Ich würde mich auch nicht negativ auswirken, nur weil ich bei meiner Mutter lebe. Ihm passt es halt nicht wie sie lebt. Als ich noch bei ihm gewohnt habe hat sie mich halt auch noch erzogen, mir geholfen usw. Das hat ihm nicht gepasst das sie sich eingemischt hat, weil das ist ja seine Sache was er in SEINEM Haus tut. Das geht sie nichts an. Mich hat es damals aber fertig gemacht deswegen hatte sie sich eingemischt. Das hat seiner neuen Frau natürlich auch nicht gepasst, deswegen hatten wir oft streit. Ich kam mit seiner Frau nicht klar und vielen anderen Sachen.

LG

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@Nyluna

Anwälte schreiben immer gerne und viel, weil sie für jeden Brief Geld bekommen. Rechtswirksam ist das aber nicht was der Anwalt schreibt, das sind nur Drohungen und Angstmacherei. Ein Anwalt hat nicht zu entscheiden ob ein Umgang dem Kindeswohl dient oder nicht. Er hat auch nicht zu entscheiden ob du eine Bezugsperson bist oder nicht. Das kann wie gesagt nur ein Familiengericht entscheiden, ich würde es probieren dort einen Antrag auf dein Umgangsrecht mit der kleinen Schwester zu stellen, alleine schon deswegen um auch deinem Vater mal zu zeigen das er nicht machen kann was er will. Das deine Mutter sich in deine Erziehung "eingemischt" hat ist doch auch völlig normal, du bist genauso ihr Kind, da spielt es keine Rolle wo du lebst, die Eltern sind beide sorgeberechtigt und es ist im Idealfall so das beide entscheiden. Ich denke das Verhältnis zu deinem Vater so wie du ihn beschreibst ist sowieso hinüber bzw. nicht so recht Wert es fortzuführen da er ein "Alleinherscher" zu sein scheint. Sei stark und setzt deine Rechte durch und ganz wichtig hör immer auf dein Herz.

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Dass Dein Vater Dir den Umgang mit Deiner Halbschwester verboten hat, ist sehr traurig und er erpresst  Dich auch, was nicht ok ist, aber Du hast wahrscheinlich nur die Möglichkeit auf Distanz zu gehen oder sein Spiel mit zu spielen. Er sitzt eindeutig am längern Hebel.

Ich habe eine ähnliche Erfahrung mit jemanden aus meinem Freundeskreis gemacht, icht stand den Kindern sehr nahe, aber durch Streit mit dem Vater war ich einem Zwiespalt. Durch dieses Auf-und Ab, die Kinder mal sehen dürfen und mal nicht, habe ich mich entschieden, die Sache ruhen zu lassen, weil es mir emotional zu anstrengend ist.

Ich hoffe, wenn die Kinder alt genug sind, dass sie dann von sich aus den Kontakt wieder aufnehmen. Ich wünsche Dir viel Glück, wie immer Du Dich entscheidest.

 

 

Dein Vater hat es nicht anders gewollt. Er ist derjenige, der massiv Druck auf dich ausübt und dich zwingen will, dass du dich von deiner Mutter los sagst. Ich finde sein Verhalten sehr, sehr schlimm und sogar fast krank.

Auf diese Weise treibt er dich von sich weg und durch diese falschen Behauptungen wird es nur noch schlimmer. Warum bekommst du ein Schreiben vom Anwalt, dass du dich nicht um deine kleine Schwester gekümmert hast. Du bist doch nicht für sie verantwortlich, mache es dem Anwalt klar. Sage ihm klipp und klar, wie es sich verhält und dass dein Vater dir jeden Kontakt verbietet, solange du bei deiner Mutter lebst.

Am besten ist, du lässt deinen Vater einfach ziehen. Soll er machen, was er will. Irgendwann fängt die Kleine an Fragen zu stellen und dann ist die Zeit gekommen, es ihr alles zu erklären.

Lebe du dein Leben, schau, dass du mit deiner Mutter gut auskommst und lasse deinen Vater einfach in Ruhe. Lasse dich nicht so unter Druck setzen, das ist völlig falsch, was dein Vater da tut. Mir tut ja heute schon deine kleine Schwester leid, weil er sie zum Spielball seiner Interessen nutzt.

Alles Gute und viel Kraft, Glück für die Zukunft wünsche ich Dir.

Hallo und danke für die schnelle Antwort.

Ich habe vom Anwalt von ihm den Brief bekommen. Es ergibt rein gar keinen Sinn wieso ich meine Schwester sehen wollen würde, wenn ich sie nicht vermisse würde. Ich liebe sie und vermisse sie unheimlich. Erst vor 2 Wochen waren wir (meine Mutter, große Schwester und ich) auf einer Hochzeit und mein Vater und seine Frau waren auch eingeladen. Meine Schwester war natürlich dabei. Sie konnte sich nichtmehr an mich erinnern. Laufen hat sie gelernt und sie ist so groß geworden. Mein Vater und ich haben uns zwar nicht viel unterhalten aber auch nicht mit bösen Worten beworfen. Es kam keine Umarmung oder sowas. Wie als wenn wir uns nur flüchtig kennen würden. Das tat echt weh. Ich möchte halt ein Teil von ihr sein, will sehen wie sie aufwächst und sie nicht erst in ein paar Jahren wieder sehen :( aber gleichzeitig will ich nicht, dass ich alles zu meinem Vater verbaue. Ich bin zu meiner Mutter gezogen, damit es alle besser haben. Wir uns nichtmehr jeden Tag sehen und somit voreinander auch mal Ruhe haben. Ich habe ihm das alles schon 100 mal lang und breit erklärt er sieht aber nur meine Mutter und deren Einfluss auf 'die Familie' wie es in dem Anwaltsbrief steht.

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@Nyluna

Wende dich an deinen Anwalt und schildere ihm diesen Sachverhalt. Es gibt bestimmt einen Weg. Dein Vater ist verhärtet und zornig, weil du bei deiner Mutter lebst und lässt es an euch Kinder aus. Er weiß ja gar nicht, was er euch damit antut, auch was er der Kleinen antut. Das sollte ihm der Anwalt mal klar machen.

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Kindsvater macht mir das Leben schwer. Verlangt ständig sonder Besuchstage, obwohl alles geregelt wurde. Wie kann ich dem Ganzen Einhalt gebieten?

Habe mit meinem ehemaligen Partner eine 3 jährige Tochter. Wir waren nicht verheiratet und haben das geteilte sorgerecht.

Die Trennung erfolgte letztes jahr mit einer absoluten Katastrophe...Er stalkte mich und benutzte die Wochenenden an denen die kleine dort war um mich an die 100 mal an zu rufen und sogar im (hörbaren) Beisein der Tochter um mich aufs übelste zu beschimpfen und zu bedrohen. Es folgte per Amtsgericht eine Verfügung gegen ihn für 3 Monate und meine Anwältin bestimmte auf Grund des bedrohlichen Verhaltens seiner Seits den Umgang auf aller 2 wochen. Er konnte Veto einlegen und tat es nicht...

Das ist ein jahr her und das stalken hörte auf...Ich wollte für meine Tochter ein entspanntes Umfeld schaffen und lockerte den Umgang etwas. Also statt Freitag bis Sonntag, in Ausnahme Fällen Donnerstag bis Sonntag.

Fakt ist, ich habe mir damit ein Ei gelegt. Jeden Montag werde ich mit SMS belästigt. Er erfindet Geschichten um mich an das Handy zu bekommen. Ich könnte so viele Punkte aufzählen wo er mich attackiert, versucht zu erpressen und droht sogar meinem verlobten (mein verlobter bat ihn sachlich die SMS Belästigung zu unterlassen. Darauf kamen Beschimpfungen und der Satz "du lernst mich richtig kennen").

Letzte Woche gab ich ihn die Gelegenheit sie Mittwoch abend (an ihrem Geburtstag) zu holen und 2 tage mit ihr in der neuen kita die Eingewöhnung zu machen. Damit er sieht wie es ihr dort ergeht....Er gab sie Sonntag ab.bombardierte mich wieder Montag mit lügen per SMS. Um ein Gespräch zu erzwingen.

Und jetzt möchte er sie diese Woche in der schließzeit wieder gleich das Kind Mittwoch holen. Als ich meinte das ich das nicht möchte und ein 3 jähriges Kind keine Puppe ist und höflich die frage verneinte. Wurde mir sofort eröffnet von seiner Mutter das ein Anwalt bereits konsultiert wurde.

Ich würde nie den Kontakt unterbinden oder sogar verringern....Mein Ziel ist eine konstante im Umgang ohne beschimpft oder belogen zu werden. Alle Fortschritte werden mit SMS lügen und Beschimpfungen zunichte gemacht. Ich mache ständig Zugeständnisse um Spannungen zu lösen....Nichts hilft.

Er versucht sogar mir beim Arzt hinterher zu telefonieren wenn ich beim Arzt mit dem Kind war (sie hatte schnupfen und ich wollte für fragen ob der häufige schnupfen normal sei)....

Kann ich den Umgang gerichtlich regeln lassen? Wie kann ich endlich Ruhe in die sache bekommen? Hat jemand Erfahrung?

Ich will kein Streit mehr aber er ist wie ein Kleinkind wenn er ohne nach zu denken etwas fordert und ich es verneine (wollte sie in ihrer Eingewöhnung 1 Woche heraus nehmen weil er Urlaub hat).

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