Vater mit Parkinson, Alltag bewältigen?

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4 Antworten

warum sieht es nach bombeneinschlag aus? konnte dein vater noch nie haushalt oder kommt das von seiner erkrankung?

es wäre gut, das mit ihm zu klären - ihm fällt das wahrscheinlich selber auch auf, dass es nach seiner aktion eben nicht aufgeräumt ist. kann er erklären, was da bei ihm schief läuft? ist er z.b. leicht ablenkbar?

vielleicht hilft es, wenn man einen wochenplan aufstellt. jeder tag wird festgelegt ist, vom aufstehen bis zum schlafen gehen.

es sollte ein plan sein mit aufgaben, die realistisch zu schaffen sind und es sollten auch ruhepausen und entspannende aktivitäten eingeplant werden.

am besten wäre, wenn dabei eine routine entsteht - das heisst, dass der tag eigentlich immer gleich abläuft z.b. 10 uhr immer eine kleine pause nach einem zeitfenster für hausarbeit (nur ein beispiel).

auch in der woche sollte sich alles regelmässig wiederholen z.b. montag und mittwoch = tag zum staubsaugen.

wer routine hat, lässt sich nicht so leicht ablenken.

handy kann auch helfen: man kann erinnerungen einprogrammieren, so dass man bei einer ablenkung wieder zum tagesplan zurückgeführt wird.

eine routine aufzubauen funktioniert nicht von heute auf morgen. das dauert und kostet sicher einiges an nerven.

vielleicht wäre eine reha für deinen vater eine gute sache, falls er nicht erst eine hatte.

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Mit Pflegekraft kann sehr teuer werden. Pro Stunde 55 Eur.

Pflegekasse zahlt etwas aber das reicht längst nicht.

Wenn Medikamente nicht richtig helfen, kann daran liegen dass dein Vater , die vorgeschriebene Zeiten nicht einhellt.

1. Medikamente immer Nehmen zu Stunde.(Wenn dein Vater  ZB  um 12Uhr Nehmen muss, dann darf er nicht um 12 Uhr 30 Nehmen.

2.Nach Einnahme von Medikamenten nicht gleich Essen, 30 - 45 Min. warten und dann Essen .(Steht in Beipackzettel)

Nach dem Essen mind. 90 Min. warten und dann erst Parkinsonmedikamente Einnehmen

Parkinson ist sehr schwere Krankheit. Mein Mann und ich Kämpfen seid 2008. 

Viel Erfolg und alles Gute.

LG zora1925

  

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Wenn die Krankheit schon so fortgeschritten ist, wird es wohl besser sein, wenn ihr in der Zeit, wo ihr nicht da seid, eine Pflegekraft einstellt. In diesem Zustand sollten solche Personen immer unter Aufsicht sein.

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Loumers 25.08.2016, 14:48

Theoretisch eine gute Idee. Aber da wird Papa uns einen Strich durch die Rechnung machen. Papa ist im Frühjahr erst 52 geworden und kann sich daher noch nicht wirklich eingestehen eine Krankheit zu haben, die in der Regel erst im Rentenalter Auftritt.. von daher sieht er es nicht ein wenn er auf Grund seiner Krankheit einige Sachen nicht mehr allein bewältigen kann, und wenn wir dann jemanden einstellen, nur um auf Papa aufzupassen.. ich glaub das wird nicht lange gut gehen..ich hatte eher an irgendwelche Hobbys gedacht.. das muss halt nur gut überlegt sein.. leuteit Bewegungseinschränkungen und Mittlerweile meiner Meinung nach kognitiven Einschränkungen können wohl eher sollten nicht mehr alles machen....

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TheAllisons 25.08.2016, 14:51
@Loumers

ihr müsst euren Papa davon überzeugen, sich auf alle Fälle behandeln zu lassen, da kann man die Krankheit eventuell ein wenig verlangsamen. Denn wenn sie nicht behandelt wird, geht es sehr schnell, wo er dann eine Pflege braucht. Und Parkinson ist nicht an ein bestimmtes Alter gekoppelt

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Loumers 25.08.2016, 15:04
@TheAllisons

Papa geht ja regelmäßig zum Neurologen und auch seine Therapien nimmt er eigentlich ziemlich regelmäßig wahr.. aber der Neurologe verzweifelt bei Papa halt, da keine Medikation so gut anschlägt das es Papa nie wirklich gut geht. Ich mein Pflege braucht er lange noch nicht, es geht halt einfach um diese Langeweile die er den ganzen Tag hat. Andere Rentner setzen sich aufs Fahrrad oder fahren in den Urlaub. Aber All das geht nicht sooo einfach wenn man krank ist. Es ist ja auch nicht so, das Papa ständig irgendwas vergisst (also dementiell veränderte Züge auf weist) aber er fängt zum Beispiel mit dem Putzen an und muss mittendrin aufhören weil der Körper nicht mehr mit macht. Und wenn man mit drei vier Sachen nur anfängt und dann alles liegen lässt, entsteht Chaos. Situationsbedingt und personenbezogen find ich daher, dass eine Pflegekraft noch nicht notwendig ist..

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TheAllisons 25.08.2016, 15:11
@Loumers

setzt euch zusammen und beredet das miteinander, es muss eine Lösung geben, die für alle Beteiligten eine Erleichterung ist. Schlage deinem Papa vor, er soll sich in einem Fitnessstudio anmelden. Da ist er ein wenig anderweitig beschäftigt

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Ein Hobby hilft da nicht. Ihr braucht professionelle Hilfe.

Macht Euch wegen Tagespflege kundig.

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Loumers 25.08.2016, 14:57

Und wie sieht das mit den Kosten für eine Pflegekraft aus? Die müssen wir wahrscheinlich selber tragen, oder?

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Loumers 25.08.2016, 15:07
@beangato

Achso, klar jetzt weiß ich was gemeint ist. Habs falsch gelesen. 😉 

Nein, Papa hat noch keine Pflegestufe und um den einstufen zu können, kann der noch viel zu viel. Und der MDK ist ja dafür bekannt, das die da kein Auge zu drücken. Das wird wohl noch ein paar Jahre dauern um den in ps 1 zu bekommen..

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