vater meckert wenn ich raus gehe?

14 Antworten

Also mal ehrlich: Wenn Du so unter Deinem Vater leidest, solltest Du Dir eine Wohnung suchen und ausziehen; Kultur hin, Tradition her.

Es kann doch nicht sein, dass man mit 23

Jahren noch eingesperrt wird! Wir schreiben das 21. Jahrhundert und nicht das 18. In Deutschland gilt das Grundgesetz. (Artikel 11) Kulturelle Regeln sind dem Grundgesetz untergeordnet, das heißt, hier gilt das Grundgesetz und die kulturellen Regeln bleiben nur Regeln, denen man sich freiwillig fügen kann; ein Zwang herrscht hierzulande nicht.

Wer eisern an unzeitgemäßen Traditionen festhält, zeigt damit, dass er jede Form von Fortschritt ablehnt und sich nicht in dem Kulturkreis integrieren will, in dem er lebt.

Du bist erwachsen und kannst Deinen Wohnort ganz frei selbst wählen. Wenn Du wegen der Kultur zu Hause bleibst, ist das Deine Entscheidung, aber dann musst Du Dir auch weiterhin die Bevormundung Deines Vaters gefallen lassen. Wenn Du das nicht länger ertragen willst, steht es Dir frei, das Elternhaus zu verlassen.

Du bist seit 5 Jahren volljährig. Warum fängst Du nicht an, Dein eigenes Leben zu gestalten und Dich von den archaischen Anschauungen Deines Elternhauses zu befreien?

Du bist ebenfalls negativ, wenn du diesen Zustand für dich selbst negativierst. Es kann auch ganz putzig wirken, wenn Eltern ihre Gefühle zeigen, oder es kann auch ein Kompliment sein.

In dem Sinne würde ich nächstes mal Danke sagen.

Danke Papa, das du dich so um mich sorgst und das ich dir wichtig bin. Ich kann dir nicht versprechen, ob dein Wille mein Wille sein wird, und dennoch möchte ich auch so starke Gefühle entwickeln für die Dinge im Leben, die ich Liebe.

Wenn ich deine Tochter bin, habe ich nur vom besten Meister gelernt. Deshalb vertrauen mir, weil ein Teil deiner Seele in mir ist.

Gib ihm ein Kompliment, wenn er keines in dir erkennt.

Hi.

Wieso in "Eurer" Kultur? Du lebst hier und Du willst Dich wie ne deutsche Frau verhalten. Dann ist es doch "seine" Kultur, oder?

Also ich sehe 2 Möglichkeiten:

  1. Du beugst Dich einer fremdoktroyierten Kultur, die in dieser Form in der Ursprungsheimat wahrscheinlich gar nicht mehr gelebt wird. Und wahrscheinlich nicht mal konsequent praktiziert wird. Damit hast Du keinen Stress, bist aber entweder unglücklich oder musst verheimlichen, wie das z.B. viele Frauen/Mädchen mit türkischen Wurzeln tun.
  2. Du setzt Dich durch und ziehst aus. Deine Eltern sind wahrscheinlich mit nem guten Grund hierhergekommen und gewisse Vorteile haben sie bleiben lassen. Und ein Nachteil ist halt, dass die Kinder dann eine andere "Kultur" haben. Da müssen sie konsequent sein, nur Vorteile ist nicht.

Entweder du lebst mit ihm unter seinen Dach und befolgst seine Regeln

oder zu ziehst aus.

Anscheinend gehört sich abends raus gehen für ein Mädchen in eurer Kulut auch nicht so, sonst würde es ihm nicht so ein Dorn im Auge sein - und das machst du aber auch trotzdem. Also, kannst du auch ausziehen. Denn wenn du sowieso das tust, was du willst, habt ihr kein harmonisches Zusammenleben und keinen von euch ist geholfen, noch dazu wenn du respektlos und ausfällig wirst. Und nicht rausgehen ist anscheinend auch keine Option für dich - was ich auch verstehe.

Du kannst auch mal vernünftig mit ihm reden und dir erklären lassen, was genau er dagegen hat bzw. ihm klar machen, dass du dich dadurch zu Hause unwohl fühlst und dich die ständigen Zickereien traurig machen und er dir vertrauen kann bzw. sich keine Sorgen machen muss.

Ich befürchte nur, dass sie nicht zu Wort kommt und keine Chance bekommt, ihren Standpunkt zu äußern.

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@Gegsoft

Ja, das kann natürlich auch sein. Dann muss sie sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: Kultur oder Freiheit/Freizeit. Aber wenn sie so ohne Kompromisse weiter machen, hört der Zoff nie auf

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Mit 23 ist man kein Mädchen mehr, sondern eine erwachsene Frau.

Hier gilt deutsches Recht und Gesetz - Kultur hin oder her. DU entscheidest über dein Leben.

Trotzdem solltest du deinen Eltern gegenüber höflich sein. "halt dein Maul" war das definitiv nicht.

Also entschuldige dich für deinen Wortwahl und mache deinen Standpunkt mit höflichen Worten klar.

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