Vater kümmert sich nicht um sein Kind

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4 Antworten

Direkt verbieten wird schwierig. Aber wenn er sich sowieso nicht meldet verstehe ich das Problem nicht :-) (lieb sag) Es gibt tatsächlich Fälle wo Vätern das Umgangsrecht entzogen wird, das heisst aber nicht das sie es jederzeit wieder vor Gericht einklagen können. Die nächsten 16 Jahre wird es also immer so sein das du nicht sicher sein kannst ob er nicht irgendwann mal ankommt und Umgang möchte. Du brauchst da keine Angst zu haben, das er wegen seines Umgangsrechtes jetzt jederzeit klingeln kann und den Umgang einfordern kann. So funktioniert das alles nicht. Es läuft so ab: wenn er vor der Tür steht und sagt er möchte Umgang, kann er das Kind nicht gleich mitnehmen. DU kannst ihm gewähren das Kind zu sehen und in deinem Beisein Zeit mit ihm zu verbringen um eine langsame Annährung zu schaffen. Wenn du das nicht möchtest und ihm den Umgang verweigerst. Hat er 2 Möglichkeiten: 1. er geht zum Jugendamt und du wirst dann mal von denen eingeladen zum Gespräch wegen einer Umgangsregelung. Auch hier passiert noch nix wenn du es nicht willst. Jugendämter sind nur vermittelnd und beratend tätig. Es kann dir da niemand Befehle erteieln oder dich zwingen ihm das Kind zu geben, das ist alles freiwillig und nur ein Rat. 2. Er stellt einen Antrag beim Familiengericht auf Umgangsregelung. Dann wirds ernst. Vor Gericht werden dann beide Elterteile ausführlich angehört...du warum du nicht willst z.B. und er wie er sich den Umgang vorstellt und wie er es machen möchte etc. Dann entscheidet ein Richter ob und wenn ja wann, wo und wie lange der Vater sein Kind sehen darf. Ob mit Übernachtungen oder ohne. Und es wird festegelgt ob der Umgang begleitet wird (das heisst ob du dabei bist oder ein Mitarbeiter des Jugendamts) oder ob der Vater nach einen Annäherungsphase das Kind auch alleine bekommt. Du siehst du musst also keine Angst haben und ihm auch nicht von vorne herein den Umgang verbieten. Es gibt manchmal Lebensumstände (speziell bei jungen Vätern) die dazu führen das man Handlungsunfähig ist. Wenn er es sich in 1 Jahr zutraut Vater zu sein ist das doch schön fürs Kind. Es ist für ein Kind in den allermeisten Fällen besser Mutter und Vater zu haben. Natürlich kann ich dich sehr gut verstehen und auch vollstens nachvollziehen wie du dich momentan fühlst. Alleine gelassen mit dem Kind und es tut weh wenn er sich nicht für sein Kind interessiert. Nochdazu macht es wütend, was er sich eigentlich einbildet ein Kind in die Welt zu setzten und sich dann nicht darum zu kümmern bzw. dich auch mal zu entlasten. Du möchtest es lieber alleine durchziehen als weiter in der Ungewissheit zu leben das er sich irgendwann mal melden könnte. Das ist eine ganz normale Reaktion. Aber du solltest jetzt schlauer sein, denn Lebenssituationen können sich auch mal von einen auf den Anderen Tag ändern und es ist immer besser wenn dann da noch Jemand ist zu dem das Kind einen Bezug hat. Das Kind wird auch irgendwann nach ihm fragen. Lass es einfach auf dich zukommen. Wenn er sich nicht meldet...OK, dann abschreiben. Falls er es tut, ruhig bleiben, nicht abblocken und gucken ob es gut wird. Wenn nicht kannst du auch jederzeit abbrechen und dann kommt es zu einer neuen Verhandlung. Mach dir nicht so viele Gedanken, es kommt wie es kommt. Manchmal wirds gut :-)

wenn sie von vorherein verklagt werden muss auf umgang und sich weigert mediation zu befolgen und kompromisse einzugehen, kann ihr dein ratschlag auch recht zügig das sorgerecht kosten. das vergisst du in deinem wahn immer zu erwähnen. alle regelungen die eltern erwachsen unter sich oder beim jugendamt regeln sind besser als die vor einem gericht. du vergisst das sie kosten tragen darf, wenn umgang beschlossen wird, die mehrere tausend euro hoch sind etc. du vergisst zu erwähnen das irgendwelcher emotionaler ballast uninteressant sein wird etc.

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@timbatal

Von Emotionen scheinst du wie immer nichts zu verstehen, das haben jetzt hier alle verstanden. Wenn du Beiträge mal genau lesen würdest hättest du verstanden das ihr eben genau nicht diesen Tip gebe sondern nur mögliche Folgen aufzeige. Ich rate ihr den Umgang zu gewähren. Gerichtskosten kommen auf eine alleinerziehende Mutter nicht zu das sie Gerichtskostenhilfeberechtig ist. Deine Angstmachereien funktionieren hier nicht mehr. Mütter haben Rechte und Möglichkeiten und sind nicht verpflichtet ihre Gefühle auszuschalten. Auch wenn dir das nicht gefällt in deiner kalten Männerwelt wirst du verstehen müssen das Realität und Gesetze nicht das geringste gemeinsam haben.

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was willst du ihm verbieten wenn er doch eh kein interesse zeigt? sollte er in ein oder zwei jahren drauf kommen das er umgang will, dann kannst du erstmal auf betreuten umgang bestehen, damit kind und vater sich kennenlernen. das wird durchgeführt bei familienberatungsstellen zum beispiel.dazu müsste er aber erstmal in die puschen kommen und sich melden und umgang einfordern. verbieten kannst du ihm das nicht. wenn er mit deiner haltung nicht einverstanden hat, dann könntest du mediation beim jugendamt einleiten. wenn er das nicht will, kann er halt auf umgang klagen. ergebnis wird aber darauf hinaus laufen, das er erstmal betreuten umgang bekommt um sich ans kind anzunähern. das ist in der regel 8-10 mal und danach geht umgang normal los mit jedes zweite wochenende und so weiter.lass ihn fallen und lebe dein leben. wenn er was will, kann er sich doch melden. hinterherwerfen musst du ihm das kind nicht und hast es auch nicht nötig ihn zu betteln.

Wofuer? Er meldet sich doch sowieso nicht und wenn er sich iwsnn doch meldet, sei froh dass er seine meinung geaendert hat. Ein kind liebt seine eltern in der regel, selbst wenn sie sich mal schlechg verhalteb haben.

wenn er sich sowieso nicht meldet, dann will er keinen Kontakt zu dem Kind. Dann kannst du dir die Arbeit wegen um Umgangsrecht entziehen doch auch sparen.

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