Vater hat zu hohes Einkommen für BAföG, muss er mehr Unterhalt zahlen?

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6 Antworten

... und warum wird nicht der Antrag abgegeben auf elternunabhängige Vorausleistungen, wenn denn die Eltern nicht leisten können oder wollen? ... für den Studenten gibt es den vollen Bedarf und ob die Eltern wirklich müssen, wird später nicht nach dem BAföG mit seinen läppischen Pauschalen ermittelt, sondern von jeweiligen Land nach dem deutlich besseren BGB. Wenn denn die Damen und Herren überhaupt die Zeit dafür haben.

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Die 602 Euro, die den BAföG-Anspruch entsprechend mindern, setzen sich zusammen aus dem möglichen (hier nur) väterlichen Anteil, dem Kindergeld und dem anrechenbaren eigenen Einkommen/ Vermögen des Studierenden.

Es sollte erstmal geprüft werden, ob sich der väterliche Anteil tatsächlich erhöhen würde... bevor entsprechend höhere Forderungen an den Vater herangetragen werden....

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In Anbetracht der komplexen Berechnungen, die dem BAFÖG zugrundeliegen, ist es in einem Forum schlicht nicht möglich, diesbezüglich qualifizierte Aussagen zu treffen, die zumindest einen annehmbaren Grad an Päzision aufweisen würden. Hier ist unbedingt der direkte Gang zur BAFÖG-Stelle zu empfehlen, um die Berechnungsgrundlagen in Erfahrung zu bringen, auf die sich die Stelle stützt bei ihrem Bescheid. Rätselhaft erscheint mir insbesondere, warum zwischen dem Erstbescheid und den Folgebescheid auf einmal der pensionierte Vater einen derartigen Einkommenssprung zu verzeichnen haben sollte. Mit € 340.-- KU läge er mit seinen monatlichen Nettoeinkünften gerade so über dem Selbstbehalt nach Düsseldorfer Tabelle; das kann sich eigentlich nicht so radikal geändert haben.

Vom Klageweg gegen den Bescheid würde ich abratebn; das bringt in aller Regel nichts (sofern es sich nicht um Formfehler o.ä. handelte).
Ratsam wäre wohl auch, die Aufnahme eines Studienkredits zu prüfen, denn aller Wahrscheinlichkeit nach wird es mit der ausreichenden BAFÖG-Förderung vermutlich nichts.

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Kommentar von FordPrefect
07.12.2015, 17:05

In Betracht käme allerdings auch ein Vorausleistungsantrag an das BAFÖG Amt nach § 36 BAFÖG.  Dann prüft das Amt selbst, welche Unterhaltsleistungen ggfs. durch die Eltern zu erbringen sind und fordert diese an Deiner Stelle ein. Der Antragsteller selbst erhält damit unabhängig von Verfahrensausgang die beantragten Leistungen ausbezahlt. Dazu muss das Formblatt 8 ausgefüllt und innerhalb des Bewilligungszeitraums (!) eingereicht werden:

http://www.bafög.de/de/alle-formblaetter-433.php

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Ja, theoretisch müsste dein Vater mehr Unterhalt zahlen. Praktisch gestaltet sich das aber sehr schwierig, denn schließlich will man seine Eltern nicht finanziell "auspumpen". Du könntest alternativ versuchen dich um ein Stipendium zu bewerben oder einen Studienkredit zu beantragen. Die Studienkredite werden mittlerweile fast alle über die KfW vergeben und dort sind die Konditionen realtiv studentenfreundlich.

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Du kannst einen Antrag auf Vorausleistung stellen, indem du sagst, dass dein Vater dir keinen unterhalt zahlt.

In Kauf nimmst du dadurch allerdings, dass das bafög Amt einen Unterhaltsprozess gegen deinen Vater führt.

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Kommentar von ginatilan
07.12.2015, 15:29

Du kannst einen Antrag auf Vorausleistung stellen, indem du sagst, dass dein Vater dir keinen unterhalt zahlt.

Unsinn, er zahlt doch schon Unterhalt

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was zahlt denn deine mutter?

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