Vater hat alkoholproblem..Brauche Hilfe?

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10 Antworten

Leider hat die Diakonie Recht.

Dein Vater, so schmerzlich das auch sein mag, muss wahrscheinlich wie viele Suchtkranke, erst ganz unten ankommen, den Job, die Fahrerlaubnis verlieren, von der Familie auf die Straße gesetzt werden, im schlimmsten Fall auch noch ein organisches Problem bekommen, bevor er einsieht, dass er professionelle Hilfe braucht.

Voraussetzung ist zum einen ist die Freiwilligkeit zum anderen, professionelle Betreuung. Die Familie kann nur unterstützen, sollte das aber erst, nachdem die ersten Schritte getan sind. A.A, Therapie, ....

Mein Vater hat niemand mehr aus der Familie.

Alle haben sich ihm gegenüber angewandt weil niemand mit so jmd wie ihm etwas zutun haben wollte.

Ich bin die einzige die er noch hat aber er denkt ich wäre doof weil ich noch unter 18 bin.

Leider hat er somit niemand der hinter ihm steht außer mich aber meine Hilfe.. Will und braucht er ja anscheinend nicht

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Traurig aber wahr, das muss er selber einsehen: du kannst nichts tun ehe er selbst nicht will. Du kannst höchstens das Gespräch suchen und sagen das es dich mitnimmt und traurig macht. Vllt denk er nach vllt auch nicht. Ganz wichtig nehm das nicht persönlich

Leider hat die Diakonie Recht. Wenn er sich nicht selbst helfen lassen will, kannst du nichts machen. Die meisten Suchtkranken bestreiten, dass sie sich in einer Abhängigkeit befinden. Einsicht wäre der erste Schritt in die richtige Richtung.

Leider leiden die Angehörigen sehr darunter, meistens sogar mehr als der Kranke selbst. Wie reagiert denn deine Mutter darauf? Hast du mal mit ihr darüber gesprochen? Eigentlich sollte sie sich um deinen Vater kümmern und nicht du. Aber ich kann verstehen, dass dich die Situation sehr belastet und dass du deinem Vater helfen möchtest.

Es ist nicht einfach, mit ansehen zu müssen, wie sich die Persönlichkeit eines geliebten Menschen verändert und wie der Körper abbaut. Viele Angehörige entwickeln Depressionen und/oder andere psychische Störungen/psychosomatische Beschwerden.

Damit das nicht bei euch geschieht, schau dir mal den folgenden Link für Angehörige von Alkoholkranken an. Die Organisation unterhält in der gesamten Bundesrepublik Selbsthilfegruppe. Suche dir eine in deiner Nähe und gehe zusammen mit deiner Mutter hin. Dort kann euch geholfen werden.

http://al-anon.de/gruppe-finden/

Alles Gute!

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