Vater großes Unternehmen und Sohn ein kleines nebenbei?

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7 Antworten

Glaube, die Konstruktion an sich bringt keine Vorteile. Die nicht zu klärenden Frage ist, was der Sohn denn ansonsten gemacht hätte. Was ist die Alternative zur eigenen Firma?

War der Sohn sonst bei seinem Vater angestellt oder verdient er seinen Lebensunterhalt ganz anders? Man müsste ja beide Einkommen und die Abgaben/Fixkosten für beide Personen und Unternehmen vergleichen.

Ein nicht mehr so ganz neuer Trick bei der "kreativen Gestaltung" der eigenen Zahlen ist es, sich gegenseitige Rechnungen zu schreiben. Das geht natürlich wunderbar mit zwei Firmen. Da kann dann ein Projekt für den einen Partner für das Finanzamt als Verlustgeschäft deklariert werden, weil der Subunternehmer so hohe Rechnungen ausgestellt hat. Wird gerne auch in kriminellen Zusammenhängen, wie z.B. Geldwäsche gemacht.

Das ist aber auch der Grund, warum solche Konstruktionen vom Finanzamt genau beäugt werden. Wer hier mogelt, wird ziemlich schnell erwischt. Da wird's dann wörtlich gemeint kriminell. Will ich aber hier gar nicht unterstellen, hört sich nur etwas zweifelhaft an.

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Laut seinen Angaben machen die eine Million Euro Jahresumsatz und haben 7 angestellte und 4 Sub-Unternehmer

Das würde ich nicht als "großes Unternehmen" bezeichnen.

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Kommentar von aza123
16.11.2016, 13:29

Ich glaube für eine Renovierungsfirma ist es nicht wenig

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Denke auch, dass es eigentlich per se keinen großen "legalen" Vorteil aus dieser Konstruktion gibt. Es gibt hinsichtlich der Rechtsform natürlich steuerliche Unterschiede, aber da kenne ich mich zu wenig aus.

Was natürlich möglich ist, sind Risikoaufträge in eine Firma abzuwälzen. Somit könnte man für den Fall die kleine Firma insolvent gehen lassen.

Auch das Risiko für die Einstellung von Mitarbeitern könnte man auslagern. Hier ist jedoch wieder die Scheinselbstständigkeit zu prüfen. Theoretisch muss ja jeder Subunternehmer auf dem Bau sein eigenes Material und Werkzeug auf die Baustelle mitbringen, zudem darf er keine Anweisungen von dem Polier anderer Firmen entgegen nehmen. Bloß ist das so gut wie nie der Fall.

Themen wie Zweitmarke kommen natürlich auch ins Spiel, aber das ist bei der Firmengröße wohl nicht relevant.

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Kommentar von BauberatungHahn
18.12.2016, 15:59

@Moreppo

Auslagern geht, eh klar. Aber was machst Du, wenn die Arbeiter nicht bezahlt werden vom GU und Dich/Deine Frau in PL belagern/nerven?

Risikoauftraege:

so gross ist meine Gier dann doch nicht:-)

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Meine Güte, hinter dir möchte ich auch nicht in der Straßenbahn sitzen!

Du hättest dich besser an die beiden gewandt und es dir erklären lassen!

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Geld "gespart" wird bei diesen Konstrukten hauptsächlich, indem man den Staat betrügt und Abgaben hinterzieht

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Kommentar von aza123
16.11.2016, 13:37

Ist sowas Illegal? 

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Czesc,

das nennt man/frau in PL "Kombinierer". Damit kommt man/frau in DE nicht weit - FA Oranienburg zB...

1 Mio Euro Umsatz ist nicht allzuviel in Anbetracht der Kosten in DE; in PL ist das schon eine Hausnummer (4 Mio PLN).

Let it be (haben schon die Beatles gemeint)...

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Kommentar von aza123
19.12.2016, 08:29

Witam, 

aber die hatten das Unternehmen in DE

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Alter! Benutz Absätze! Das liest sich doch kein Schwein freiwillig durch 😂

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Kommentar von aza123
16.11.2016, 13:07

musste es so schreiben sonst würde der Text nicht reinpassen haha

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