Vater einreden

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Der Vater des Kindes hat ein Umgangsrecht mit seinem Kind, das im Grunde genommen das "Recht des Kindes auf Umgang mit beiden Eltern" (BGB § 1684) darstellt.
Dieses Recht ist unabhängig vom Sorgerecht (welches er ebenfalls beantragen könnte, falls ihr noch kein gemeinsames Sorgerecht ausübt...) oder Unterhaltszahlungen.

Als Mutter des Kindes bzw. "betreuender Elternteil" hast Du in diesem Zusammenhang eine "Wohlverhaltenspflicht", nach der Du das Kind bezüglich der Besuche beim Vater positiv zu beeinflussen hast....

Wenn Du deinem Kind helfen möchtest, dann verständige dich mit seinem Vater...
Eine Dreijährige kann und muss nicht die Bedeutung bzw. Unterschiede zwischen leiblichem und "Stiefvater" erkennen.
Sie könnte aber völlig normal damit umgehen, zwei "Väter" zu haben..., wenn sie nicht zwischen dem "guten" und dem "schlechten" wählen muss.....

Das Jugendamt mit einbeziehen. Deinem Kind erklären, dass es zwei Papas hat. Mit deinem Ex sprechen und ihm ich sagen das es für die Kleine nicht ersichtlich sein kann wer ihr Erzeuger ist.

Das Jugendamt bei uns ist für die Tonne, zumindest unsere Betreuerin. SIe kam nicht mal zum Gerichtstermin und hat auch keine Kommunikation zu uns Aufrecht erhalten, was damit geendet hat, das wir vor Gericht gelandet sind. Und es noch mehr Streitigkeiten gab, als davor. Die meldet sich auch nie zurück, wenn man eine Nachricht hinterlässt, ständig muss man ihr hinterher, obwohl sie auf ihrem AB sagt, Hinterlassen Sie bitte eine Nachricht ich werde Sie schnellmöglichst kontaktieren. Ist auch ihre Stimme keine Bandansage.

0
@needname

Du kannst auch um ein geführtes Gespräch mit deinem Ex bitten, wo das Jugendamt quasi als Vermittler fungiert. Ansonsten kannst du nur deiner Tochter erklären, da sie sogar zwei Papas hat. Mach was besonderes daraus, so dass sie darauf stolz ist. Dann wird es vielleicht funktionieren. Wenn es allzu schlimm wird würd ich die Umgangsregelung gerichtlich ändern lassen, und das dann alles vor Gericht vorbringen.

0

Keine Ahnung ob das weh tun ist die Kleine kann ja Papa zu allen sagen was ist schlimm daran wichtiger ist dass sie nicht auf Dauer angelogen wird und einen Fremden für ihren Papa hält. Was Du für eine Einstellung gegenüber dem leiblichen Vater hast könnte der Kleinen eher weh tun. Laß sie doch bei ihm und die werden schon klarkommen und mische Dich nicht ein oder brauchst Du dafür ein Jugendamt??

Rufe doch das Elterntelefon an die helfen Dir auch 08001110550 kostenlos und anonym die sind wirklich klasse sowie professionell

das hat Fredoooos Frau geschrieben:)

Mein Problem ist, dass wenn man ihr sagt, Person B ist dein Papa, dann sagt sie: Nein Person A ist mein Papa! Und das passt PErson B nicht, da er der Erzeuger ist und das nicht einsieht und nicht gut lässt, bis sie 2-3 Jahre älter ist und eher versteht, was man ihr versucht zu erklären.

0

Manchmal möchte man einfach mal kräftig in die Mitte ko!zen^^

Warum nennt sie Deinen neuen Freund Papa? Hat er in den letzten 1 1/2 Jahren den Kontakt zu eurer Tochter verweigert? Was hast DU dafür getan, damit das Kind Umgang mit seinem leiblichen Vater hat? Warum muß man dem Kind einreden, daß es seinen Papa nun Papa nennen soll? Warum genau ist der Vater Deiner Tochter ein arroganter Egoist?

Sorry, aber hast du eine andere Frage als ich gelesen?

0
@washilfts

Nein, hab ich nicht. Warum denkst Du das? Ich habe als recht eng mit dem Thema befasster Mensch nur ein paar sehr naheliegende Fragen gestellt.

0
@skyfly71

Daß du betroffen bist, war mir schon klar. Aber dieser Erzeuger hat sich zwei Jahre einen Dreck um die jetzt 3-jährige gekümmert. Wo siehst du da eine Verbindung zu dir? Eine Mutter muß sich nicht darum bemühen, daß ein Vater Kontakt zu seinem Kind hält. Sie darf und soll ihn nur nicht unterbinden oder verhindern.

0
@washilfts

Ich habe ein jahr lang mit dem Jugendamt rum gemacht um erstmal an seine neue Adresse zu kommen, dann wollte er kein Umgang und jetzt will er auf einmal doch. Also was ist dein problem mit mir??? Wie gesagt Umgang findet statt, nur er kann es nicht akzeptieren, dass sie ihn nicht anerkennt. Hat das Kind auch recht. Mein freund ist derjenige der sie füttert, sich mit ihr sinnvoll beschäftigt. Der sie vor allem tag für tag erzieht. Ist er selbst schuld, er hätte das ebenfalls tun können. Tat er aber nicht und nun kommt er und setzt alles daran, dass das Kind von einem Tag zum anderen genauso zu ihm sitzt. Sowas geht nicht, das ist nun mal arrogant und egoistisch!

1
@needname

Naja, daß das so nicht funktioniert, liegt ja auf der Hand. Trotzdem braucht ein Kind für eine gesunde Entwicklung Kontakt zu beiden leiblichen Elternteilen. Daß sie dabei ihren Vater nicht von Anfang an so herzlich annimmt, wie man das von einer 3jährigen bei ihrem Vater erwarten würde, wird wohl daran liegen, daß da noch Beziehung fehlt.

Ich halte es aber für extremst bedenklich, wenn ein Kind den neuen Partner der Mutter Papa nennt. Was ist, wenn die Beziehung beendet ist und der nächste Partner kommt? Dann hat die Tochter 5 Papas? Da paßt einfach was nicht.

1
@skyfly71

Das läßt sich aber gar nicht so einfach vermeiden. Mein ältester Pflegesohn nannte mich ab dem dritten Tag Mama. Was hätte ich sagen sollen? Das darfst du nicht? Er hat sich doch so verzweifelt eine "richtige" Mama gewünscht.

So sehe ich das hier auch. Die Kleine hat gemerkt, daß die "Wesen" zuhause Mama und Papa sind, weil das bei allen anderen auch so ist. Also kann der Mann zuhause nur ihr Papa sein. Oft ist es auch so, daß kleine Kinder denken, das wäre der Name der beiden und erst später erkennen und verstehen, daß das nicht so ist.

Für die Wahrheit ist sie einfach noch zu klein. Das versteht sie noch nicht. Und den Kontakt zum leiblichen Vater hat sie ja jetzt auch. Hoffentlich bleibt der wankelmütige Vater auch dabei.

0

Entschuldige, aber der Fehler liegt hier bei dir. Du hättest dem Kind von Anfang an sagen müssen, daß es noch einen Papa hat. Und Du hättest vermeiden müssen, daß es deinen Freund Papa nennt. Das Kind HAT einen Vater, selbst wenn der sich 3 Jahre zurückgehalten hat. Über die Gründe hierfür schreibst du nichts, und ich möchte nicht spekulieren. Mir ist aber lieber ein "spät" als ein "nie"; insofern finde ich es absolut legitim, daß ein leiblicher Vater Kontakt zum Kind sucht. Das Kind hat ein Recht darauf!!!

Keiner hier sollte dem Kind irgendwas "einreden"; ihr solltet mit dem Kind sprechen. Klar, sie ist erst 3 Jahre alt und begreift das noch nicht - das kommt aber mit der Zeit. Eine Möglichkeit wäre, deinen Freund "Papa xxx" (Vorname) zu nennen, und das konsequent. Sie wird sich das schon angewöhnen mit der Zeit. Aber auch ihr leiblicher Vater muß da Geduld zeigen und sollte nichts übers Knie brechen; WIE sie ihn nennt, ist doch erstmal egal.

Zeigst du dem Kind deine Einstellung ("arroganter Egoist") wird die Kleine das merken und entsprechend negativ auf ihren Papa reagieren - das ist keineswegs hilfreich. Gib den beiden bitte eine Chance, ein Verhältnis zueinander aufzubauen; auch, wenn der Anfang holperig war.

Die kleine war mit einem jahr in der Krippe und hat von dort aus nach und nach gemerkt dass es Mama und Papa gibt und sie hat von alleine angefangen ihn zu nennen. Ich habe erstmal das Gespräch mit meinem freund gehabt ob er das überhaupt möchte. Und da der leibliche meinte er habe kein Bock, habe ich meinen kind die Chance auf einen Vater gegeben. Und fertig. Sie hat einen verdient.

1
@needname

Selbstverständlich hat sie einen Vater verdient - das ist unbestritten! Nun ist es aber so, daß sie jetzt eben zwei Väter hat - und das muß man ihr beibringen. Dein Freund hat nun mal rechtlich keinerlei Handhabe - der biologische Vater aber sehr wohl. Die Gesetze habe ich nicht gemacht; ich kann dir nur aus meiner persönlichen Erfahrung einen Rat geben, wie ihr damit umgehen könntet.

1

Sag ihr, daß manche Kinder zwei Papas haben und sie den anderen "Papa" auch gerne Vater oder Vati nennen darf. Papa bleibt der bisherige - also dein Freund. Der soziale Vater ist der wichtige, nicht der Samengeber.

Ich mag solche Erzeuger sehr, sehr gerne, die sich zuerst abseilen, nicht kümmern und dann den Papa raushängen lassen wollen.

Vater oder Vati gefällt dem SAmmengeber aber nicht, deshalb will er dagegen vorgehen. Er will unbedingt Papa ...

0

Warum ist er ein Egoist? Er ist nun mal der Vater und da hat er auch ein Recht darauf so genannt zu werden. Auch wenn er sich 2 Jahre nicht gemeldet und nicht gekümmert hat, hast du hier einen sehr großen Fehler begangen. Du hättest deiner Tochter nicht vorgaukeln sollen das dein aktueller Freund ihr Papa ist. Den psychischen Schaden hast also du verursacht mit deiner Lüge nicht dein Ex.

Sprich mit der Mitarbeiterin vom Jugendamt.

Was möchtest Du wissen?