Vater droht mit Kindesentzug, obwohl er die Abtreibung will. Was kann ich machen?

8 Antworten

Hi du,
ach Mensch, das ist ja echt eine blöde Situation mit deinem Ex-Freund! Vor Kurzem noch wolltet ihr gemeinsam eine Familie gründen und wart glücklich miteinander... dann plötzlich nur noch Streit, Trennung und nun versucht er dich sogar mit heftigen Drohungen einzuschüchtern. Das geht mir echt zu Herzen und ich kann mir vorstellen, dass es wirklich hart ist grade für dich. Ich schick dir mal eine liebe Umarmung aus der Ferne mit...!

Wow,... und dennoch ist für dich völlig klar, dass eine Abtreibung überhaupt nicht in Frage kommt! Man spürt, dass dein Kleines immer noch dein Wunschkind ist, auch wenn sich der Papa momentan anscheinend leider in einer sehr schwierigen Phase befindet (um es mal diplomatisch zu sagen...;-)). Du musst innerlich sehr stark sein mit einem großen Mama-Herzen!

Dass dein Ex-Freund dir eigentlich nicht drohen darf und wie das rechtlich so alles ist, haben dir die anderen hier schon ausführlich geschrieben. Ich wollte noch dazu sagen, dass er dir dein Kind auf keinen Fall so einfach wegnehmen kann, sondern seine Sorgerechtsansprüche erst vor dem Familiengericht durchsetzen muss. Und nachdem die wichtigste Bezugsperson für ein Baby die Mutter ist, müssen schon sehr gewichtige Gründe dafür sprechen, das alleinige Sorgerecht dem Vater zuzusprechen. Insofern lass dir da keine Angst machen, von ihm!

Ist ja eh nicht sehr logisch, dass du die Rabenmutter sein sollst, wo doch er möchte, dass du euer Kind abtreibst...???

Eine gute Idee finde ich, dass du dich vielleicht mal an eine Schwangerenberatung wendest. Einfach, damit du jetzt nicht alleine mit deinem Ex-Freund „fertig werden“ musst, sondern jemand an der Seite hast, der sich mit dem Thema echt gut auskennt. Das könnte dir vielleicht mehr Sicherheit im Umgang mit deinem Ex geben. Zusätzlich könntest du mit der Beraterin natürlich auch besprechen, wie es jetzt nach der Trennung für dich gut in die Zukunft gehen kann. Evtl. auch welche Hilfen du bekommen kannst usw....
Waldfrosch64 hat dir da ja bereits eine echt gute Beratungsstelle empfohlen! Schau doch mal, ob das was für dich ist!

Ich wünsch dir viel Kraft und drück die Daumen, dass dein Ex-Freund bald wieder "runter kommt" und du vor weiteren Drohungen bewahrt bleibst!

Lieben Gruß, Leni

"Was kann ich nun machen???"

Sammel Beweis über sein Tun, berate dich eventuell mit einem Anwalt oder frage gar bei der Polizei nach und zeig ihn ggf. an.

Um die Antwort von BalTab nochmal zu unterstreichen:

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__240.html

"Strafgesetzbuch (StGB)

§ 240 Nötigung

(1) Wer einen

Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem

empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe

bestraft.

(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn

die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem

angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4)

In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs

Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der

Regel vor, wenn der Täter

..
2.
eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt oder

"

Insoweit dein Ex einen Schwangerschaftsabbruch von dir fordert und andernfalls, also im Falle, dass du nicht abtreibst (was übrigens gut ist, dass du das nicht tun willst), dir ein empfindliches Übel in Aussicht stellt und er zumindest vorgibt über das Übel zu gebieten und das ganze verwerflich ist, ist es wenigstens versuchte schwere Nötigung, strafbar mit mindestens 6 Monaten.

Er stellt dir auf jeden Fall ein empfindliches Übel in Aussicht (Versuch Kind wegzunehmen; bereits der Versuch kann verdammt unangenehm sein), gebietet darüber (ob er das versucht, hat er alleine in der Hand) und er verknüpft das ganze möglicherweise mit der Forderung nach Schwangerschaftsabbruch (ganz klar geht das aus deiner Frage nicht hervor).

Eine Verwerflichkeit wäre alleine schon durch die Forderung des Schwangerschaftsabbruchs gegeben, da ein solcher (zumindest nach Beratungsregelung) rechtswidrig ist; eine rechtswidriges Handeln unter Drohungen zu fordern dürfte immer verwerflich sein.

Somit wenn dein Ex diese ganze Freundlichkeit mit der Forderung nach Abtreibung eindeutig verknüpft hat, kannst du dich im Prinzip auch mit einer Anzeige wehren; Beweise ala SMS, Nachrichten, Zeugen, usw. sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Im Zweifelsfall Anwalt aufsuchen oder gleich bei Polizei nachfragen (die müssten eigentlich sagen können, ob das Nötigung sein könnte oder nicht und das ganze auch noch umsonst, da sie alleine wenn man ihnen den Sachverhalt schildert, eigentlich abprüfen müssen, ob ein Delikt vorliegen könnte).

Inwieweit dir das hilft, dass dein Ex dich mgl. nötigt und dass ihm Minimum 6 Monate drohen könnten, kann ich leider nicht sagen, das musst du selbst beurteilen.

Ergänzend ist aber zu erwähnen, dass auch ein Familienrichter es bei der Sorgerechtsfrage zur Kenntnis nehmen würden, wenn Indizien vorliegen (z.b. Verfahren wegen Nötigung läuft, somit Anfangsverdacht bejaht) oder gar nachgewiesen ist (bei Verurteilung), dass der Kindsvater versuchte die Mutter mit Androhung einer Sorgerechtsklage zu einer Abtreibung zu bewegen; zwar zählt alleine das Kindeswohl, aber eine versuchte schwere Nötigung gegen die Mutter seitens des Vaters wird vom Familiengericht eher so gewertet, dass der Vater zur Ausübung des Sorgerechts nicht gerade gut geeignet ausgelegt werden.

Also sammel Beweis über sein Tun und zeig ihn ggf. an.

 Nicht erpressen lassen, wenn, oder falls, er eine solche Sache beantragt, sofort zum Anwalt.

Eventuell kannst du vorher zum Jugendamt, und dich dort beraten und "checken" lassen, um die Vorwürfe schon im Vorfeld zu entkräften.

hast du das schriftlich? Dann mit nehmen. das ist ERPRESSUNG

Ach ja: Wie wäre es deswegen mit einer anzeige bei der Polizei? wegen Erpressung bzw Nötigung..

Richtig:

"Ach ja: Wie wäre es deswegen mit einer anzeige bei der Polizei? wegen Erpressung bzw Nötigung.."

Zwar ist Anzeigen nicht unbedingt sinnvoll, aber das Drohen mit einer Anzeige ("Wenn du mir weiterhin drohst, mir das Kind wegzunehmen, wenn ich nicht abtreibe, dann zeige ich dich an.") kann auch sinnvoll sein und ist, da angemessen und nicht verwerflich (man fordert ja nur, die Nötigung zu unterlassen), erlaubt.

Aber Beweise helfen da immer.

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Es tut mir leid, dass das so viel zu lesen ist, aber ich finde es doch alles relevant. Und ein Dankeschön an alle, die sich die ganze lange Geschichte durchlesen.

Es ist folgendes passiert; im November 2016 ist mein Sohn zur Welt gekommen. Nach drei Monaten hatte mich der Kindsvater verlassen, und so zog ich mit Kind zu einem guten Freund von mir. Etwa eine Woche nachdem ich also umgezogen war, bekam ich einen Anruf vom Jugendamt - dieses hatte wohl einen "Notfall" gemeldet bekommen. Die Mutter des Kindsvaters hatte dort angerufen und behauptet, ich würde unserem Sohn Gewalt antun, und ihn loswerden wollen. Dass das Jugendamt dem nachgeht finde ich natürlich vollkommen in Ordnung und auch wichtig. Es ist dann so gelaufen, dass es Besuchstermine gab, und immer alles gepasst hat. Mein Sohn war super entwickelt, war nicht abgemagert, hatte keine Verletzungen oder sonstiges. Er schrie nur recht viel, da er 24/7 herum getragen werden wollte, und ich dazu einfach körperlich wegen chronischer Schmerzen nicht durchgehend in der Lage war. Nachdem ich uns dann eine eigene Wohnung suchen wollte und ich das auch der zuständigen vom Jugendamt mitteilte, kam diese plötzlich noch einmal zu mir und meinte, ich soll mir doch bitte ein Mutter-Kind-Heim ansehen. Ich dachte mir ok, ablehnen könne ich ja allemal. Am Tag nachdem wir eines besucht haben bekam ich dann einen Anruf von der JA-Mitarbeiterin, und sie meinte, dass ich besser "ja" zu dem Heim sagen sollte, da ich sonst vor das Familiengericht gehen müsse um mein Kind zu behalten, und dass ich auf jeden Fall verlieren würde. Also habe ich zugestimmt. Stellte sich als ein riesengroßer Fehler heraus. Anfangs war es noch ganz in Ordnung im Heim, doch ich kam mit einer Betreuerin (Tochter der Heimleitung) und der Leitung selbst nicht im Geringsten klar. Also wurde mir natürlich genau diese Betreuerin (Die ursprünglich in Elternzeit gewesen wäre) "zur Seite gestellt". Sprich, sie hat mir das Leben dort zur Hölle gemacht. So lange bis ich letztendlich einen Nervenzusammenbruch hatte.
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