Vater den Tod regelmäßig ins Gesicht wünschen, ohne Zorn sondern bei "klarem" Verstand. Wieso kann ich das ohne schlechtes Gewissen?

4 Antworten

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Ich würde das nicht als kaltherzig bezeichnen, sondern eher als Selbstschutz.

Ich habe das Gefühl, das du ihm wirklich helfen wolltest, als du zu ihm gezogen bist, aber er scheint ein egozentrischer, sehr negativer Mensch zu sein. Und da er sich nicht ändert gibt es nur zwei Optionen...du gehst kaputt daran, das du ihm helfen willst oder du gehst auf Abstand. Dein Unterbewusstsein hat da für dich entschieden und ist auf Abstand gegangen.

Erzählt mir seit der Trennung, dass ermeine Mutter ausm Hinterhalt erschîeßen will usw. Wäre er dazu fähig ? er scheint sich da ja immer mehr hineinzusteigern...und irgendwann sollte man in seinem eigenen Interesse mit einer Trennung auch abschliessen. Er braucht da Behandlung, aber das wird er wohl nicht machen.

Wow, ich finde das trifft es sehr gut. Selbstschutz glaub ich selbst auch, dass das vielleicht der Hauptgrund ist. 

Aber da sich mein Vater mit allen Mitteln immer in die Rolle des Opfers begiebt, ist die Versuchung oft da, ihm das abzukaufen.

Leider hab ich vergessen zu erwähnen dass die Scheidung schon 10 Jahre her ist und mittlerweile wohl keine Gefahr besteht, er tut meiner Mutter was. 

Er geht sogar zum Psychater und dee will ihn auch gerne in die (psychatrische )Tagesklinik schicken, aber er lehnt ab, bzw. öffnet sich dem Therapeuten nicht. 

Ich habs auch bald geschaft noch knapp 2 Monate dann zieh ich um.  

Danke fürs Feedback! :))

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@Darwin700

Nach zehn Jahren sollte man wirklich abschliessen können.

Er geht freiwillig zum Psychiater und sperrt sich dann ? Der arme Therapeut.

Das mit der Rolle des Opfers kenne ich...mein Ex schiebt mir heute noch alles in die Schuhe, obwohl wir seit über 8 Jahren getrennt sind. Das er selbst Mist baut, das sieht er garnicht, alle anderen sind daran schuld. Ich kenne daher deine Gedanken sehr gut.

Ich wünsch dir viel Glück und auch Kraft, dass du ihn die nächsten 2 Monate noch ertragen kannst...meinen werd ich so schnell nicht los, er ist der Vater meiner Kinder und besteht auf seinem Umgangsrecht (ich habe das alleinige Sorgerecht für beide). Aber ich beschränke den Kontakt auf das nötigste.

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@BellaBoo

Danke, ich wünsch dir und deinen Kindern auch alles Gute für die Zukunft! :)

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Du bist eben masslos enttäuscht von deinem Vater. Du schreibst, du hast ihn geliebt und wolltest sein Leben schöner machen. Und dann musstest du feststellen, das er ein Rassist und Menschenfeind ist und von Amoklauf redet und davon, das er deine Mutter erschiessen will.  Das hat dich alles sehr geschockt und erschreckt. Mit so einem Menschen kannst du eben kein Mitgefühl haben. Das würde sicher anderen Leuten auch so gehen, nicht nur dir. Nur weil du so empfindest, bist du jetzt kein kaltherziger und hasserfüllter Mensch. Diese Gefühle beziehen sich nur auf deinen Vater.  Wenn es anderen Menschen in deinem Umfeld schlecht geht, kannst du auch weiterhin Mitgefühl empfinden.

Wahrscheinlich hattest du ihn schon vorher kennengelernt und es nur vergessen. Fuer deinen Vater ist er selbst die wichtigste Person, das scheinbar laesst er jeden spueren. Er scheint verbittert und ent-taeuscht vom Leben zu sein, wie die meisten, nur er verbirgt es nicht mehr. Du haettest dir sehr einen liebenden, achtsamen Menschen gewuenscht, wie wir alle, aber die Realitaet ist meistens ernuechternd. Du hast dein Leben und du kannst nun sehen, wie du es weiterfuehrst, deinen Vater kannst du nicht helfen, ich denke, er erwartet nichts von dir. Das ist eine Geschichte und  du hast sie gut erzaehlt, ich konnte es nachfuehlen. Du brauchst keine Antwort, einen Hinweis will ich dir trotzdem geben: Andere Menschen sind ein Spiegel fuer uns, durch die wir uns erfahren und erkennen. Suche nun nach deinem Vater nach dir selbst, finde heraus, wer du bist. In diese Richtung musst du suchen, damit der Spiegel zerbricht und du nun erkennst, dass der Spiegel niemals existiert hat. Viel Erfolg!

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