Vater darf für Mutter nicht übersetzen bei der Erstellung der Geburtsurkunde

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4 Antworten

das ist korrekt und im Interesse der Person, die die Sprache nicht spricht und auch für die Amtsperson, die diese Fremdsprache ja auch nicht spricht. Dein Verwandter könnte ja übersetzen was er will und am Ende würde dann alles zu deinem Vorteil unterschrieben. Deshalb muss ein neutraler Übersetzer sein, der kein Interesse hat, einem der beiden Parteien zu schaden bzw. zu begünstigen

Die Standesbeamtin stellt eine Urkunde aus, also ein Schriftstück mit einem rechtlich bedeutsamen Tatbestand.

Es könnte doch sein (und ist auch schon vorgekommen), dass absichtlich unrichtig übersetzt worden ist, um die eigene Meinung des Übersetzenden durchzusetzen. Dieses Problem tritt nicht nur in Standesämtern auf.

Wenn es um das gesprochene Wort geht, dann darf eigentlich jeder übersetzen und wenn sie dich nicht dolmetschen lassen, könntest du wegen Diskriminierung anklagen. Aber genau weiß ich das leider nicht.

Ein bereits bestehendes Dokument, wenn die Geburturkunde beispielsweise in Italienisch vorliegt und übersetzt werden muss, muss dies ein amtlicher Dolmetscher machen.

heob1 10.06.2014, 10:08

Mal davon abgesehen, ob es sich um eine verbotene Diskriminierung handelt, kann der Fragende die Beamtin nicht anklagen. Das kann nur die Staatsanwaltschaft. Dafür mangelt es jedoch meines Erachtens schon an einem Anfangsverdacht.

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PWolff 10.06.2014, 10:33
@heob1

Der Vater ist - wie in zwei Antworter gesagt haben - Partei und insofern ist es keine verbotene Diskriminierung.

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Da kann Vater ja alles sagen, was er will... Es muss ein "neutraler" Übersetzer sein.

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