Vater alt und einsam, was kann ich tun?

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8 Antworten

Kannst du deinen Vater über- oder anregen, sich ehrenamtlich zu engagieren? Das hätte durchaus Vorteile:

  • Dein Vater würde sich gebraucht fühlen und hätte wieder einen strukturierten Tag.
  • Er wäre beschäftigt und könnte neue Bekanntschaften oder sogar Freundschaften schließen.
  • Er hätte eine Aufgabe, über die er sprechen kann, und wäre so für andere wieder ein interessanter Gesprächpartner.
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Kommentar von psydefekt
24.03.2016, 10:39

Das ist eine gute Idee, ich werde es versuchen, danke.

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Es scheint ganz so als hätte das sterben der Frau eine Posttraumatische Belastungsstörung hervorgerufen die mit Depressionen verbunden ist, was sich dadurch begründen lässt, dass er keine Motivation hat sich zb neue Freunde zu suchen oder Sachen weiter oder zuende zu bringen. Es wäre also wichtig für ihn eine Therapie zu machen, um das alles aufzuarbeiten. Dann wird er im besten Fall auch die Motivation haben, sich wieder Freunde zu suchen.

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Kommentar von psydefekt
24.03.2016, 10:41

Danke, ich bezweifle leider, dass ich ihn für eine Therapie begeistern kann.

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Wie wäre es denn mit einem Haustier, um das er sich kümmern kann? Der Bruder von meiner Oma ist ebenfalls Witwer und hat sich letztens erst eine Katze geholt, damit er nicht so alleine ist. 

Falls dein Vater nicht mehr in der Lage ist, sich darum zu kümmern, gibt es auch Haustier Roboter (wobei ich eher nicht der Freund von denen bin). 

Wenn es nicht anders geht, könntest du deinem Vater auch ein schönes Seniorenheim suchen, welches er sich mal angucken kann. Dort werden ja häufig Aktionen gemacht und es sind auch andere Leute da. Es ist halt nur die Frage, ob er das möchte.

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Kommentar von psydefekt
24.03.2016, 10:40

Ein Haustier? Daran hatte ich gar nicht gedacht, vielen Dank.

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Naja, also mit 60 ist er theoretisch noch aktiv im Job, also die Definition alt sehe ich hier nicht so dramatisch. 

Du musst verstehen das ER etwas ändern muss um nicht zu vereinsamen. 

Klasse das du dir Gedanken machst, aber alles was du gegen seinen Willen unternehmen wirst um ihm zu helfen wird nichts bringen. 

Dein Vater muss den 1. Schritt zurück ins Leben machen...das muss ihn verdeutlicht werden.

Dein Leben darf hier nicht ausgebremst werden. Hilfestellungen ja, Abhängigkeit nein. 

Alles Gute euch. 

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Kommentar von psydefekt
24.03.2016, 10:41

Danke für deine Meinung und die Wünsche,  ist halt nur schwer das zu verinnerlichen.

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Das tut mir leid für deinen Dad,

ist natürlich jetzt auch eine blöde Situation, dass du wegziehen musst.

Aber Kinder müssen nunmal irgendwann ihren eigenen Weg gehen.

Besuch ihn dann einfach so oft wie du kannst, und geh mal mit ihm raus. Zum Minigolf spielen, darten, Kino oder solche Sachen.

Einen anderen Rat hab ich grad auch nicht, ich wünsch dir viel Glück.

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 Ich weiß du bist jung. Aber anscheinend beschäftig dich das Thema nicht genug. Denn du willst weg ziehen. Menschen die noch nie in ihrem Leben WIRKLICH EINSAM gewesen waren, wissen nicht wie schlimm es ist. Ich denke  das trifft zu dir. Dein Vater ist einsam. Er ist aber auch ein Mann und hat wahrscheinlich dementsprechend ein riesigen Ego und auch zu viel Stolz um den Verfall seines Lebens zu realisieren. 

 Ich denke wenn er dir WIRKLICH AM HERZEN liegt, dann solltest du zu ihm, bzw. in die Nähe ziehen und so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen. Zeig ihn, dass egal was ist, du da sein wirst. Das wird selbst ein Männerherz rühren. Psychologen werden da nichts helfen. Ich denke er wäre nur noch mehr in sich gekehrt. Was er braucht ist ganz sicher einfach die Nähe, das Gefühl dass jemand einen  braucht und für einen da ist. 

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Schwierige Situation.

Ich fürchte nur, da muss er sich selber helfen. Du kannst mit ihm sprechen, ihm Tipps geben, nur wenn er nciht will, was sollst du machen. Rate ihm vielleicht ne Selbsthilfegruppe für Trauernde. Da wäre er unter gleichgesinnten, evt sogar viele Damen dabei. Vielleicht kannst du beim erstenmal sogar mitgehen. Würde ich noch in die Wege leiten bevor du wegziehst.

LG

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Dein Verantwortungsgefuehl fuer deinen 60 Jahren mit seinen eigenen Erfahrungen lebenden Vater is total fehl am Platz

Er is doch kein kleines Kind!

Lass ihn in Ruhe!

Wenn du weg bist kann er sich endlich ganz auf sich konzentrieren und das tun das er fuer richtig haelt OHNE dass ihm jemand gut gemeint reinredet und es so gut mit ihm meint ~ erst dann kann er ein "Neues Leben" aufbauen

Schau dein eigenes Leben und sammel deine eigenen Erfahrungen ~ und besuch ihn ja selten genug ~ dann kann er sich auch freuen ohne so zu tun als ob weil du ja sein Kind bist

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Kommentar von psydefekt
24.03.2016, 10:26

Er is doch kein kleines Kind!

Lass ihn in Ruhe!

Da hat sich aber wer persönlich angefriffen gefühlt, ich hoffe, dass du nicht so mit anderen Menschen in deiner Umgebung umgehst. Lebenserfahrung hat im Übrigen nichts mit dem Alter zu tun.  Trotzdem danke für deine Meinung.

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Kommentar von ayuuJVK
24.03.2016, 14:59

Den eigenen Vater verlassen. Was für eine gestörte Familie ist das denn bitteschön. Ich denke - und ja ich werde jetzt richtig persönlich - Sie habe anscheinend nie was von Familie und dessen Definition und Bedeutung erfahren. Gerade in so einer Situation wo alle wegsterben und er alleine ist, und er sich so sehr freut wenn leute zu besuch kommen GEBEN SIE DEN TIPP IHN KOMPLETT ALLEINE ZU LASSEN.  Oh mein Gott es ist Glasklar warum Sie keine Psychologin geworden sind. 

 Und ich hoffe so sehr, dass wenn sie noch älter und noch einsamer sind, ALLE ihre Bekannten und ihre Verwandten sich zurückziehen und Sie verlassen. Karma nennt man das.

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