Vater Alkoholiker, HILFE?

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2 Antworten

Leider ist es immer das Gleiche. Wenn der Vater trinkt, dann leidet in der Regel die ganze Familie darunter. Das Schlimme ist, dass er in seinem Rausch gar nicht merkt, was er da anrichtet und er fühlt sich auch noch im Recht. Die Einzige, die das beenden könnte und so gar müsste, zum Schutz der Kinder, das wäre Deine Mutter.

Sie müsste sich bei der Drogenberatungsstelle Hilfe holen und ihm dann klar machen, dass es so nicht mehr weitergehen wird. Das er entweder sofort etwas gegen seine Sucht unternimmt, oder dass sie sich sonst von ihm trennen würde. Wenn er Gewalt androht, würde ihn die Polizei sofort aus der Wohnung, oder dem Haus entfernen. Sie müsste noch nicht einmal mit Euch ins Frauenhaus. Entfernt wird immer der Störer, oder Aggressor.

Denn erst wenn ein Alkoholiker merkt, dass er ganz unten angekommen ist und dass er dabei ist alles zu verlieren, erst dann kann man ihn erreichen, dass er zugängig wird, um Hilfe anzunehmen. Später wird er sagen, wenn seine Frau ihm nicht die Pistole auf die Brust gesetzt hätte, dann hätte er sich wohl totgesoffen. Das er erst dadurch den Absprung geschafft habe.

So berichten später die Meisten. Zum Schutz der Kinder muss Deine Mutter die Reißleine ziehen. Hilfe gibt es überall und sofort. Ausreden wie ich trau mich nicht, ich habe Angst vor ihm, oder sie würde dann ohne Geld da stehen, dass ist alles Blödsinn. Sie ist der Elternteil, der noch bei klarem Verstand ist und sie hat die Verantwortung für Euch.

Wenn sie handelt, kann sie sich das Jugendamt noch vom Hals halten, da sie ja zeigt, dass sie im Sinne der Familie handelt.

Tut sie jedoch nichts, dann kann sie damit rechnen, dass vielleicht irgend wann jemand das Jugendamt informiert und dann sieht es ganz anders aus.

Darum auch nicht auf Leute hören, die meinen, dass sie sich selbst ans Jugendamt wenden soll. Das hieße dann, dass sie über Jahre damit zu tun hat, kontrolliert wird, unangemeldet Besuch bekommt u. s. w..

Die Drogenberatungsstelle aber hat Schweigepflicht und nichts von dem was da besprochen wird, geht an Andere weiter.

Ich wünsche Euch viel Glück......

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Hallo!

Schau mal auf die Webseite Nacoa.de. In Nacoa tauschen sich Jugendliche aus, denen es so wie dir geht.

Deiner Mama kannst du mal die Webseite Al-Anon.de zeigen. Das ist eine Selbsthilfegemeinschaft für Menschen, die Probleme durch das Alkoholtrinken eines Angehörigen oder eines Freundes haben.

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Kommentar von Katjes25
03.02.2017, 18:04

Oh gott tut mir wirklich leid ich wollte einen Pfeil nach oben geben und bin auf runter gekommen😟😖😓

Deine Antwort hat mir voll geholfen Danke! Deswegen sollte der Pfeil auch hoch! Tut mir wirklich leid das klinkt voll so als wäre das sarkastisch aber ich mein das ernst😥

LG katjes25

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