Vater ändert das umgangsrecht

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10 Antworten

Hi,

selbst wenn Du gerichtlich dagegen vorgehen könntest (was ich nicht glaube)...was würde es nützen? Wie würde ein erzwungener Kontakt aussehen? Was würde das für Dein Kind bedeuten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nette Kontakte wären. Also denke ich, man tut seinem Kind keinen Gefallen mit erzwungenen Kontaktregelungen. Egal wie leid es einem selber tut oder wie sehr man als alleinerziehende Mutter Entlastung gut brauchen könnte. Manche Väter haben einfach ein eher geringeres Interesse am Kind, als die Mütter es sich wünschen. Das ist zumindest meine Sichtweise...

LG!

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Es ist sicher nicht strafbar wenn er sein Kind nicht so oft holt wie er es dürfte-es sieht halt für ihn nicht gut aus wenn er das tut! Das zeigt Desinteresse an seinem Kind!! Du kannst ihn nicht zwingen sein Kind so oft zu holen wie es vereinbart ist-auch wenn ich sowas nicht verstehe! Aber lass ihn und glaub mir eins: Er wird die Rechnung dafür einestages vom härtesten aller Kritiker bekommen-nämlich von seinem eigenen Kind!!!!!!

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Kommentar von Storebelt
20.10.2011, 22:23

genau...das kommt!

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Sicherheitshalber kannst Du diese Fragen beim Jugenamt oder auch beim Vormundschaftsgericht abklären lassen, jedoch wird man den Vater nicht dazu zwingen können, sich an die vorgesehenen Regelungen zu halten. Wichtig scheint mir allerdings, das Euer Kind in diese Problematik nicht hineingezogen wird. Ich würde sogar davon ausgehen, wenn der Vater das Kind als Last empfindet, dass er es nicht mehr zu sich holen sollte. Wie auch immer, das Kind muss geschützt werden.

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ich dachte ihr habt euch geeinigt. ich spreche aus eigener erfahrung. beruflich ist das nicht immer möglich, aber du solltest das kind darauf einstellen und den vater nicht negativ darstehen lassen. es gibt ja schließlich auch ein telefon, wo der vater das den kind erklären kann. was will denn eine mutter dem kind erklären, wenn ein vater angenommen in einen ausandseinsatz muß oder auf montage? desahlb muß er lang kein schlechter vater sein

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Umgang ist nicht nur das Recht eines Vaters, sondern vor allem auch das Recht eines Kindes! Und von daher hat der Vater sehr wohl Umgangspflicht, so wie die Mutter die Pflicht hat, Umgang zu unterstützen. Will der Vater sein Kind sehen, muss das Kind, egal ob es selber will, solange nichts Wichtiges dagegen spricht. Also klag gegen ihn, wenn dein Kind enttäuscht ist, es hat ein Recht auf die Wochenenden mit seinem Vater. Und wenn der Vater eben nicht will, soll er sehen, was er davon hat. Irgendwann will das Kind ihn auch nicht mehr.

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Kommentar von Lissy832
21.10.2011, 13:30

warum sollte sie klagen ohne aussicht auf erfolg? man kann und wird den vater nicht zwingen!!! ich könnte wetten, fragestellerin geht nicht arbeiten, demnach bezahle ich als steuerzahler diesen prozess.... finde es lächerlich rumzuklagen während andere menschen richtige probleme haben und zu dem noch kack dreist!!!

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Kommentar von FrauMutter
22.10.2011, 20:39

@Chrissy

Will der Vater sein Kind sehen, muss das Kind, egal ob es selber will, solange nichts Wichtiges dagegen spricht.

Das ist nicht richtig. Wenn das Kind seinen Vater nicht sehen will, dann muss es das auch nicht. Auch das Kind hat ein Umgangsrecht, aber keine Umgangspflicht.

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wer hat denn die distanz geschaffen? bist du weggezogen oder ist der vater weggezogen? vielleicht solltest du dich an den fahrtkosten beteiligen oder das kind auch mal selbst fahren. unter umständen wäre es sinnvoll das kind selbst fahren zu lassen mit der deutschen bahn in begleitung der kinderbetreuer vom drk.

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Geh sofort zum Vormundschaftsgericht und lege die Fakten dar. Beschlüsse sind dazu da, eingehalten zu werden! In erster Linie schadet sein Verhalten dem Kind. Kinder verstehen solche Verhaltensweisen noch weniger als Erwachsene und fühlen sich schnell zurückgesetzt. Wenn ihm das Kind nicht wichtig ist, sollte er das offen sagen und auf das Umgangsrecht verzichten! Das ist für das Kind zwar auch schmerzlich, aber es sind dann wenigstens klare Verhältnisse!

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Kommentar von Storebelt
20.10.2011, 22:25

Wäre das wirklich im Sinne des Kindes? Das ist doch nur der Kleinkrieg der Erwachsenen.

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Wenn der Vater arbeiten muss, kannst Du ihm nicht das Kind aufzwingen - warum macht ihr keine Jahresregelung, bei der die Ferien und Wochenenden sinnvoll auseinanderliegen?

Es muss doch nicht das erste Wochenende sein - Hauptsache einmal im Monat.

Also reite Du mal nicht auf den Paragraphen herum und er soll mal langfristiger planen!

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Kommentar von PrinzessinBrain
22.10.2011, 10:55

Ich hab viel gelacht über deinen Beitrag :-)) wenn der arme Papi arbeiten muss??? Sag mal in welcher Welt lebst du?? Alleinerziehende Mütter müssen auch arbeiten, alle Beteiligten müssen ihr Leben so einrichten das sie Zeit haben für ihre Kinder. Auch getrenntlebende Väter müssen ihr Berufsleben so gestalten das sie die Umgangstermine einhalten können. Klar gibt es mal Ausnahmen wenn z.B. ein Berufssoldat in den Einsatz ins Ausland muss etc. aber das ist wohl hier nicht der Fall. Die Arbeitgeber haben Rücksicht darauf zu nehmen, sie können nicht einfach sagen, soooo du kommst heute mal außer der Reihe zur Arbeit wenn er sein Kind zum Umgang hat. Mit so etwas haben sich die Arbeitsgerichte schon zu Hauf beschäftigt. Auch Väter haben die volle Verantwortung fürs Kind und können durchaus ihr Leben planen, glaubs mal, das sind nur blöde und immer wieder sehr beliebte Ausreden von Verantwortungslosen Ignoranten! Was macht euch eigentlich immer wieder glaubend das nur weil das Kind bei der Mutter lebt der Papi machen kann was er will und nur er seine Zeit frei planen kann, er hat genau dieselbe Verantwortung für die Kinder wie der Elternteil bei dem sie leben.

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Hallo Kiddow,

Nein, er kann die Regelung nicht einfach so ändern, er muss sich an den Beschluß halten. eine Änderung kann nur dann stattfinden wenn sich beide Elternteile über die Änderung einig sind. Ich habe den selben Mist durch. Das Umgangsrecht beeinhaltet auch immer eine Umgangspflicht, das heisst er muss das Kind zu den Zeiten nehmen die im Beschuß stehen. Leider ist es aber in Deutschland so, das Väter ihre Kinder wann immer sie möchten einfach so im Stich lassen können, es gibt keine rechtliche Handhabe gegen sie. Ich habe damals den Vater meiner Kinder auf Umgangsplicht verklagt, weil er auch meinte er müsse alles eigenmächtig änder, er könne hier nicht und da nicht, und dann hätte er kein Urlaub und das wäre zu teuer und blablablabla, nur blödes Gesülze und Ausreden. Das Ding ging bis zum Oberlandesgericht und das Urteil lautet: Ja der Vater hat zu 100% die Umgangspflicht, aber das Urteil ist nicht vollstreckbar, da es nicht dem Kindeswohl dient einen Vater zum Umgang zu zwingen. Na super!!! wollte ja auch keiner, aber einen finanziellen Ausgleich hätten wir gewollt, da er seine Pflichten (die einiges Kosten vor allem in den Ferien, wenn ich unbezahlten Urlaub nehmen muss weil der gnädige Herr seine Kinder nicht nimmt) nicht erfüllt hat. Kein Geld verdient in der Zeit und noch seinen Umgang und die Freizeitaktivitäten plus Versorgung der Kinder bezahlt...na besten Dank! Also kannst du das alles vergessen, keine Echte Pflicht, nur blabla auf dem Gesetzespapier. Solche Väter sind das Allerletzte und man hat keine möglichkeit sie zu greifen. Ich habe mich dann so entschieden, den Umgang komplett abzubrechen um den Kindern weitere Enttäuschungen zu ersparen und mir den Hassstreß den er mit jeder Verweigerung erzeugt hat. Wenn Väter sich nicht an den Umgangsbeschluß halten hast du die Möglichkeit das dem Gericht zu melden und der Umgang kann eingestellt werden, da er keinerlei Interesse bzw. Eigeninitiative zeigt den Umgang aufrecht zu erhalten und das dient nicht dem Kindeswohl. Wobei ich euren Beschluß auch für eine Farce halte, die Zeit ist viel zu knapp, so kann ein Kind keine Beziehung zum Vater aufbauen, da hat der Richter sich auf nix Gutes eingelassen und du auch nicht. Solche Jammerlappen von Vätern...määhhh ich hab kein Geld für die Fahrt und bääähhhh Dieses und Jenes, die sollten sich schämen. jeder hat Geld für eine Bahncard wenn er arbeiten geht. Falls er ein Harzer ist, ist er sowieso kein Vorbild fürs Kind. Du musst dich nun entscheiden ob du diesen Nervenkrieg weiter mitmachen wills oder den Umgang abbricht. Es wird immer so schön gesagt, "Es geht hier nicht um die Mütter, es geht nur ums Kind" ja von wegen, wer muss denn den ganzen Mist ausbaden wenn Väter sich nicht an Beschlüße halten. Das Leben der Mutter wird dadurch massiv beeinflusst obwohl sie mit dem Mann nichts mehr zu tun hat. Sie muss die Tränen der Kinder trocknen, den Frust der Kids aushalten ihre Termine verschieben oder gar absagen, sowohl beruflich als auch privat und für alle Folgen geradestehen die er verursacht (Kosten etc.) also denk in dieser Sache auch ruhig an dich. Wir haben uns gemeinsam für ein Leben ohne den Vater entschieden, uns gehts jetzt bedeutend besser. Es ist nicht gut etwas auf Biegen und Brechen aufrecht zu erhalten das es letztednlich nicht wert ist und nur Unruhe und Ärger ins Leben bringt. Ich wünsche dir viel Kraft, wie immer du dich auch entscheidest.

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Kommentar von Lissy832
21.10.2011, 13:35

man muss sich nicht vom ex mann abhängig machen!!! schon garnicht wenn man weiß das kein 100% iger verlass auf ihn ist. wer es dennoch tut, selbst schuld! und ein "hartzer vater" ist kein gutes vorbild???? wa ist mit den ganzen hartz müttern??? das ist sicher was anderes nicht wahr?

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Kommentar von Schreiberlilli
21.10.2011, 20:48

Ja der Vater hat zu 100% die Umgangspflicht, aber das Urteil ist nicht vollstreckbar, da es nicht dem Kindeswohl dient einen Vater zum Umgang zu zwingen.

Genau das ist das Problem.

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Der Vater hat ein UmgangsRECHT und keine UmgangsPFLICHT.

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Kommentar von PrinzessinBrain
22.10.2011, 10:48

Das bist du leider komplett falsch informiert. Kinder haben ein recht auf Umgang. Väter haben das Umgangsrecht und auch die Umgangspflicht. Steht so im Gesetzt, belese dich mal. Auch das OLG sagt das so.

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