Vater- Kind-Kontakte und deren Problematik

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8 Antworten

Liebe Sickatze,

zunächst einmal, ich verstehe voll und ganz deine Bedenken und Befürchtungen.

Da die Worte, die mir zu diesem Mann und seinen unqualifizierten Bemerkungen dir gegenüber einfallen, hier mit Sicherheit und zu Recht gelöscht würden, überlasse ich es mal deiner Fantasie, wie ich ihn am liebsten nennen würde.

Am Ende des Tages wirst du ihm eurer Kind aber mitgeben müssen. Er ist nun mal der Vater, da gibts nichts zu rütteln. Du kannst die Kontakte nicht ewig begleiten.

Versuch dich (dir selbst zuliebe) damit zu aklimatisieren, dass er euer gemeinsames Kind Samstags tagsüber für einen festgesetzten Zeitraum mit zu seinen Eltern nimmt und nutze die Zeit für dich, erledige deine Einkäufe und was sonst so liegen geblieben ist und lenk dich damit bestmöglich ab.

Je früher er auch Verantwortung für eure Tochter tragen muss, umso eher bekommt er einen Einblick, wie so ein kleines Kind tickt. Im Augenblick fehlt ihm die Erfahrung, da kann man leicht reden.

Er versucht sein angegriffenes Ego zu stärken indem er dich angreift. Nimm dir das nicht zu Herzen und sage dir immer wieder, dass er sich dir offensichtlich unterlegen fühlt.

Mir ist klar, dass du deine Kleine beschützen möchtest und das ist ein völlig natürliches Gefühl bei einer Mutter. Aber bedenke auch, je mehr und je früher die Beiden ein Eltern-Kind-Verhältnis aufbauen können, umso besser wird es auf Dauer auch für die Kleine laufen.

Wo liegt nun der Unterschied, wenn er mit der Maus durch die Gegend schiebt, oder sie mit zu seinen Eltern nimmt, die ja nun mal auch Oma und Opa sind.

Sollte das Kind nicht vernünftig versorgt werden z.B. grundsätzlich ungewickelt mit randvollen Windeln heim gebracht werden, kannst du ihm zur Not noch vom Gericht einen Kinder.Pflege.Kurs "aufdrücken" lassen, wenn er das nach Aufforderung nicht schafft, aber gehen wir doch erst mal davon aus, dass er das hinbekommt.

Bedenke, auch wir Mütter sind "Frischlinge" bei der Geburt unseres ersten Kindes und wachsen nach und nach in die Rolle hinein. Stell dir vor, irgendjemand würde uns in den ersten Lebensjahren grundsätzlich rund um die Uhr begleiten und "überwachen", ob wir alles "richtig" machen. Das ist eine skurile Vorstellung! Auch der Vater deiner Tochter muss nun in seine Rolle im Leben eures Kindes hineinwachsen, gib ihm eine Chance.


Hier noch ein Fallbeispiel aus dem Alltag:

Eine Bekannte von mir hat Ähnliches erlebt, auch wenn der Papa bis nach der Geburt geblieben ist. Die "Schwiegermama" hat sich in der Schwangerschaft auch unmöglich aufgeführt, meinte meine Bekannte könne das Kind ja garnicht versorgen und meinte den Sohn solle alleiniges Sorgerecht für die Kleine nach der Geburt beantragen und solche Sprüche.

Ich als Außenstehende hab da Schnappatmung bekommen.

Aber (!!!!) heute versteht sie sich mit meiner Bekannten gut, sie kümmert sich liebevoll um ihre Enkeltochter und hat mittlerweile auch begriffen, dass sie sich in meiner Bekannten getäuscht hat und unterstützt sie auch, indem sie die Kleine mal zwischendurch nimmt.

Unterschätz nicht das "EnkelkinderVerwöhnGen" das nicht wenige Großeltern besitzen.

Natürlich sind solche Trennungssituationen sehr belastend. Trotzdem ist es wichtig, daß Ihr beide Euch Eurer Verantwortung als Eltern bewußt seid. Einerlei, wie die Besuchskontakte im Detail aussehen. Wichtig für das Kind ist, daß sie regelmäßig stattfinden. Und genauso wichtig ist, daß sie ungezwungen stattfinden, daß das Kind das Gefühl hat, es ist völlig in Ordnung, wenn es normalen Kontakt zum Vater hat. Hier müßt Ihr unbedingt zusammenarbeiten.

Fakt ist, der normale Kontakt zu BEIDEN Eltern ist für die Persönlichkeitsentwicklung von entscheidender Bedeutung. Durch die Beziehung zum leiblichen Vater erlernt das Kind, daß man neben der engen Bindung zur Mutter auch vertrauensvolle Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen kann. Fehlt diese Erfahrung der zweiten Bindung, wird das Kind in seiner Bindungs- und Beziehungsfähigkeit nachhaltig gestört. Außerdem wird es in seinerm Selbstwertgefühl beeinträchtigt. "Kinder sind für die gesunde Persönlichlkeitsentwicklung auf beide Eltern angewiesen."

http://www.wera-fischer.de/Vaeter.html

Im Interesse des Kindes solltet Ihr Euch beide unbedingt über diese Zusammenhänge bewußt sein bzw. werden, und - so schwer es auch sein mag - die eigenen Befindlichkeiten zurückstellen.

Was genau wurde vom Gericht beschlossen? Was steht in der Umgangsvereinbarung?

Wenn da nichts weiter verhandelt wurde, dann würde ich dem Ex gestatten dreimal wöchentlich das Kind für jeweils 2 Stunden zu sehen. Alleine er mit dem Buggy unterwegs. Packt oder will er das nicht, dann hat er Pech gehabt.

Vom Gericht wurde festgelegt, dass er die Kleine für anfangs zwei Stunden abholen kann und mit allen dazu nötigen Sachen (Kinderwagen, Wickeltasche, Essen usw) mitnehmen kann.Nach dieser Zeit soll er sie pünktlich wieder zurück bringen. Wir waren nach ca. drei Monate nach dem Gerichtlichen Beschluss auch noch mal in einer Beratungsstelle der Diakonie und haben dort festgelegt, dass wir die Besuchskontakte Zeitlich ausdehnen von zwei auf bis zu sechs Stunden, sodass er auch eine Schlafphase von der Kleinen mitbekommt. Ich war zu dem Zeitpunkt damit einverstanden,das die Treffen bei mir zu Hause statt finden konnten. Nun treten die unten beschriebenen Probleme dabei auf.... wenn ich ihm die Besuchskontakte bei mir zu Hause untersagen würde, droht er mir mit dem Gericht und damit,dass er die Kleine dann so lange und so oft er will sehen kann, ohne das ich dagegen was machen könnte.....

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@sickatze

Also irgendwie ist das etwas konfus....das Gericht legt fest das er die Kleine mitnehmen darf, aber ihr legt dann privat fest das er sie doch nicht mitnimmt, du willst die privaten Besuche nicht mehr...aber was willst du dann? Da bleibt ja nur noch die Möglichkeit das er sie für die zeit mitnimmt...aber wo ist da das Problem?

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@PBmemorys

Das Gericht hat das ganze für einen Zeitraum von vier Monaten ungefähr festgelegt.Danach hieß es,dass wir das entweder selber hin bekommen oder es wird wieder eine Gerichtsverhandlung geben.Wir haben in der Diakonie uns dann gemeinsam auf das geeinigt, was momentan statt findet. Ich will das jetzt noch nicht,dass er die Kleine mit zu sich nimmt,weil er da noch gar keinen Bezug zu hat. Wenn man beim Besuchskontakt sich ständig mit dem Handy beschäftigt,anstatt mit dem Kind und sonst auch nicht weiß,was man außer auf dem Sofa mit dem Kind zu kuscheln,mit einem fast einjährigen Kind anfangen soll,wie soll man dann ohne Hilfe,seitens der Kindesmutter, wissen, was mit dem Kind gerade beispielsweise ist.?!

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Das Kind ist jetzt noch sehr klein, um das Kind mit zu sich nach Hause zu nehmen, ist es wichtig, dass das Kind sich bei ihm wohl fühlt und nicht anfängt zu fremdeln. Das er bei seinen Eltern wohnt, ist eher sogar noch gut, da somit ein familiäres Umfeld da ist. Das wirkt sich bestimmt positiv auf die Atmosphäre aus, wohl gesagt, ohne seine Eltern zu kennen.

Ich finde es toll, dass Du viele Entscheidungen zu Gunsten Deines Kindes getroffen hast und über Deinen Schatten gesprungen bist, z.B. indem Du ihn sein Kind in Deinen Räumlichkeiten besuchen ließt.

Leider hast Du nicht beschrieben, was ihn zum Auszug und zur Beendigung der Partnerschaft bewegte, weshalb ich keine Ahnung habe, was ihn dazu bewegen könnte, sich seiner Vaterschaft unsicher zu sein. Wenn Du Dir sicher bist, dass er der Vater ist, dann mache Deinem Kind ein großes Geschenk und schenke ihm einen privaten Vaterschaftstest. Das wird auch für Deinen Ex-Partner und Dich viel Ruhe ins Spiel bringen und der Beziehung zwischen Vater und Kind mit Sicherheit nur förderlich sein.

Dir wünsche ich viel Kraft und weiterhin den Mut, im Sinne Deines Kindes zu handeln.

Ehrlich gesagt, weiß ich selber nicht genau, warum er ausgezogen ist. Ich vermute sehr stark, dass es was damit zu tun hat, dass er viele Kontakte im Internet mit anderen Frauen während unserer Ehe und auch jetzt wieder hat (und ich das nicht wollte), aber auch das er nach seiner Familie Sehnsucht hatte. Mittlerweile sieht er selbst nicht nur am Äußeren, sondern auch am Verhalten des Kindes, das es seins ist. Mir fehlt einfach die Kraft ihn in meiner Wohnung zu haben und mir Kommentare von ihm anzuhören, wie zB.: "beim nächsten mal könntest du dich aber mehr sexy anziehen", oder "du hast aber gut zugenommen oder liegt es am Pulli?"..... Wie soll ich mich dagegen wehren?? Ich möchte einfach wissen, wie das aussieht mit den Besuchskontakten,wie oft die statt finden sollten und wann er sie wirklich mit zu sich nehmen kann.....

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@sickatze

Das klingt nicht gerade nach einem respektvollem Umgang und ich kann Dir nur raten, Dir eine professionelle Hilfe bei einer guten Familienberatungsstelle zu suchen. Bringe da dies zur Ansprache und bitte um ein Mediationsgespräch mit dem Kindesvater. Das ist aus meiner Sicht ein guter Weg, um eine Eskalation zu vermeiden und im Sinne Deines Kindes, aber auch für Dich. So kann es jedenfalls nicht weitergehen.

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@sickatze

Dagegen kannst Du Dich nur wehren indem Du es abprallen läßt.

Du könntest ihm auch klarmachen, dass er Dich nie wieder sexy sehen wird und Du bereit bist dafür 50 kg zuzunehmen.

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lenny - lies mal den satz mit den anrufen und sms von ihm UND seinen eltern

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@washilfts

Genau das ist ja der Punkt!

Wir erfahren hier nichts von der Vorgeschichte, welche vielleicht die Aktionen bzw. Reaktionen erklärlich machen würden. Vor allem der Zweifel an der Vaterschaft, zeigt, dass sehr wahrscheinlich die Treue der Kindesmutter in Frage gestellt wird und eine Ursache in der Vorgeschichte zu finden ist und darin der Trennungsgrund liegen könnte. Das sind aber alles nur Spekulationen.

Erst in späteren Kommentaren erfahre ich nun mehr dazu.

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 weshalb ich keine Ahnung habe, was ihn dazu bewegen könnte, 
 sich seiner Vaterschaft unsicher zu sein.

Das ist die Standart-Schutz-Behauptung bei Vätern, die die Mütter in der Schwangerschaft verlassen. Ich vermute es ist (oft) der verzweifelte Versuch, die eigene Weste rein zu halten und eine Rechtfertigung für das Verlassen der Frau und des Kindes zu finden.

(Nein, ich möchte nicht alle Männer angreifen, aber ich habe es einfach viel zu oft gehört und erlebt, dass die genetischen Tests immer die Mütter bestätigt haben, dass ich mir herausnehme das in diesem Fall anzunehmen...)

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Hallo Sickatze,

wie meinst du denn "wo sollten da die Besuchskontate stattfinden"? >Er wohnt doch bei seinen Eltern in einer eigenen Wohnung oder nicht? Und euer anderes Kind das er mitgenommen hat, siehst du das denn auch mal?

Wir haben nur das eine gemeinsame Kind..... Ich möchte die Kleine noch nicht mit zu ihm nehmen lassen, weil er da gar kein Interesse dran zeigt, die Kleine wirklich besser kennen zu lernen, sei es was sie gerne ist, über ihre Kleidergröße oder wie viele Zähnchen sie schon im Mund hat.... Wenn das einen Vater nicht interessiert, bzw. er das nicht weiß, was soll er dann mit ihr alleine bei sich in der Wohnung anfangen?...bei mir zu Hause will ich die Kontakte wiederum auch nicht,weil mir das zu viel ist,wenn er anstatt dankbar zu sein,dass er die Kleine im warmen sehen und auch mit ihr die Zeit verbringen kann mir ständig noch Vorwürfe macht...(wie weiter unten beschrieben)..... Deswegen war meine Frage,wo man die Besuchskontakte sonst statt finden lassen könnte...?!

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@sickatze

Achso, das war etwas missverständlich da du geschrieben hattest er hat dich mit eurem gemeinsamen Kind verlassen, es war nicht so klar das du das ungeborene meintest. Was hat den das Gericht genau gesagt? Wo die Kontakte stattfinden sollen? Solltet ihr das unter euch regeln? Ich kann verstehen das du "so Einen" nicht mehr in deiner Wohnung haben willlst, aber dann bleibt dir ja nur ihm die Kleine mit zu geben., oder ihr müsst euch wieder an öffentlichen Orten treffen irgendwo Drinnen und das kostet meist Geld..Café etc. Ich habe mal einen anderen Kommentar von dir gelesen....du verlangst da ganz schön viel von deinem Ex :-) 90% aller Väter wissen nicht welche Kleidergröße ihre Kinder haben, wieviele Zähnchen oder was sie besonders gerne essen...wie auch, sie wohnt ja bei dir. Da musst du dir keinen Kopf machen, das ist normal, auch gegen kuscheln auf dem Sofa ist nichts einzuwenden...die ständigen Anrufe sind natürlich nicht akzeptabel, aber verbieten kannst du es ihm auch nicht bzw. beanstanden, denn er kann dir ja auch nicht vorschreiben was du während deiner Zeit mit der Kleinen alles so nebenbei machst. Du solltest dich mit dem Gedanken anfreunden das du ihm die Kleine mitgibst, auf kurz oder lang wird es sowieso so kommen, denn wenn ihr keine Lösung findet wirst du ihm den Umgang verweigern und er wird ihn vor Gericht einklagen und auch bekommen. Also lieber im Guten klären.

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Wende dich an den Kinderschutzbund oder die Erziehungsberatungsstelle. Beide Institutionen leiten betreuten Umgangskontakt. Du kannst euer Kind bei späterem unbetreuten Umgang auch dort abgeben, um dem Vater nicht zu begegnen...

an deiner stelle würde ich ihm die kleine nicht ohne aufsicht überlassen, wenn er jetzt schon so einen blödsinn redet von wegen das kind sei verzogen.

wir wäre es, wenn du von deiner familie jemand dazubitten würdest, damit der kontakt weiterhin bei dir zuhause stattfinden kann und du dich zum stillen zurückziehen kannst? außerdem wird er sich hüten, vor zeugen so unverschämt mit dir umzugehen. wenn es von deiner seite niemand gibt, den du bitten kannst, nimm eine freundin dazu. auf keinen fall würde ich ihn weiter alleine bei dir zuhause empfangen - nur mit mindestens einem zeugen.

da hast du dir ja einen schönen jammerlappen und mamabübchen als ehemann ausgesucht, du ärmste.

unter zwei jahren würde ich sie ihm niemals alleine überlassen, erst wenn sie darüber reden kann, wie sie behandelt wird. diese dummen texte stammen doch vermutlich von seiner mutter und genau dahin würde er die kleine doch bringen oder?

laß dir nichts gefallen von so einem dummbeutel. lg

Du hast meinen Noch-Ehemann ganz gut in deiner Antwort beschrieben... Es wäre möglich da jemanden mit dabei zu haben....das schon... nur ist er da wieder weniger von begeistert.... Mein nächstes Anliegen ist einfach das ich nächste Woche eine Ausbildung anfange und er mir jetzt schon gesagt hat, dass er mir das ganze auf keinen Fall erleichtern wird...sodass ich mich auf zusätzliche Steine seinerseits auf meinem Wege einstellen kann..... man wird ihn einfach nicht los... :-(

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@sickatze

ob er davon begeistert ist oder nicht, daß jemand dabei ist, wenn er zu dir kommt, sollte dir sonstwo vorbeigehen.

aber wegen genau solcher äußerung - wie eben, daß er dir nichts erleichtern wird - solltest du immer jemand dabeihaben, wenn er kommt.

auf mich wirkt er als ob er nicht so genau wüßte, was er eigentlich will - ehemann und vater sein oder mamis liebling ohne jede verantwortung.

laß dir nix gefallen!!!

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@washilfts

er muss sich ebenfalls nichts sagen lassen, schon garnicht wenn das gericht beschlossen hat, das er sein kind für 2 std mitnehmen kann... zusätzlich haben die noch eine ausdehnung auf bis zu 6 std. beschlossen. da sollte man (frau) lieber etwas aufpassen...

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@Lissy832

na ja - diese information hatte ich da noch nicht. die fragestellerin informiert hier nur bröckchenweise und so gibt man dann unkorrekte antworten.

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@washilfts

@ washilfts - das war auch ganz und garnicht bös gemeint o.ä.... und ja, du hast recht, es kommt stets alles nur in brocken.... jetzt ist das urteil auch auf einmal angeblich nur auf 4 monate beschränkt gewesen..... naja.... mal sehen was als nächstes kommt....

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also nun mal klartext.... weiter unten schreibst du das vom gericht beschlossen wurde, der kindesvater könne das kind für 2 std. mitnehmen!!!!!! - ausdehnung ist erfolgt! was hat der kindesvater dann mit seinem kind in deiner wohnunh neben dir zu suchen? warum ist er nicht unterwegs, so wie es ihm zusteht????

Ich habe ihm , aufgrund der Winterzeit, angeboten die Treffen bei mir statt finden zu lassen. Zudem war die Kleine jedesmal nach seinem Besuch erkältet,sodass ich zahlreiche Schlaflose Nächte hatte, wobei er dann wiederrum meinte, dass ich selber dran Schuld wäre, weil ich wahrscheinlich mich irgendwo in der Gegend rum treibe mit der Kleinen und sie sich dort von irgendwelchen anderen Leuten anstecken kann.... Anfangs waren die Treffen auch noch okay.Man konnte sich normal unterhalten und kam miteinander aus.... Nur nachdem er jetzt im Netz eine neue Freundin kennen gelernt hat, und viel mit ihr schreibt, telefoniert und sich trifft, ist er zu unserer Tochter und auch mir richtig abwertend geworden. Mein Mann kommt zwar zu den Treffen,aber sobald er die Jacke ausgezogen hat, klingelt schon sein handy und das meistens dann auch die ganze Zeit über, wo er sich eigentlich mit dem Kind beschäftigen sollte. Außerdem sitzt er mit der Kleinen ständig auf dem Sofa und kuschelt, anstatt sich mit ihr anderweitig zu beschäftigen. Wenn ich ihn drauf anspreche heißt es, dass er durch seine jüngeren Geschwister da schon genug Erfahrung hätte und ich nicht,da ich nur einen älteren Bruder hätte, und somit ihm nichts zu sagen habe.... was soll ich da machen? selbst wegen so etwas streiten wir uns ja schon..und das alles im Beisein des Kindes.... :-(

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