valoron, wer hat erfahrungen?

3 Antworten

Bei sehr starken Schmerzen kommt man oft an Schmermitteln nicht vorbei.

Mit der Einschätzung von Valoron liegst du schon richtig. es ist verschreibungspflicghtig und fällt unter das Betäubungsmittelgesetz, auch weil es ein hohes Suchtpotenzial hat.

Also möglichst nur vorübergehend nehmen. Nur bei starken chronischen Schmerzen ist es über einen längeren Zeitraum vertretbar.

Allerdings sollte das am besten ein Schmerztherapeut entscheiden.

Moin....Du bist richtig informiert......Valoron fällt unter das Betäubungsmittelgesetz und hat ein hohes Suchtpotenzial .........

War sie denn schon einmal in einem Schmerzzentrúm ? Wir hatten ja bereits darüber gesprochen.....

L.G.

moin, nicht in einem schmerzentrum, sondern bei einer schmerztherapeutin.

jetzt habe gegoorgelt, und , so wie in der packungsbeilag erwähnt, stand auch da, daß die wirkung angeblich nach ca. 20 minuten einsetzen soll.

das war aber bei ihr nicht der fall! wir haben gecallt und sie meinte die tropfen habe sie vor ca.30 min. eingenommen, ohne wirkung.

die kam dann erst nach ca. 1 std.!

habe dank und L.G.

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Wenn sie retardierte Tabletten bekommen hat, fallen die nicht unters BTM, sondern sind nur verschreibungspflichtig. Tilidin in Reinform, nicht retardierte Tilidintabletten und Tilidintropfen sind BTM, aber wie gesagt, die retardierten Tabletten sind kein BTM.

Das Suchtpotential ist bei ordnungsgemäßer Anwendung gering, aber wenn sie nicht nur die Schmerzstillung, sondern auch die "angenehmen Nebenwirkungen" zu schätzen weiß, ist es schon bedeutend höher.

Ja, genau so ist es: Die hier ausschließlich erhältlichen Retard-Tabletten sind NICHT nur über das gelbe BTM-Rezept erhältlich. Die Tropfen wirken intensiver, die Schmerz stillende Wirkung (und auch die Nebenwirkungen wie Euphorie und ein kleiner Flash) sind schnell nach der Einnahme zu spüren. Wenn die Schmerzen mit den Retardtabletten nicht effektiv weggehen, kann man diese auch zerkauen (schmeckt allerdings richtig fies) oder mit einem Mörser zerreiben. Dann entfällt die verzögerte Wirkstoffabgabe (der Retard-Effekt) und das Tilidin wird auf einmal und daher stärker wirksam. Deshalb empfielt es sich bei dieser Methode, die Dosis erst einmal zu verringern und auszuprobieren, wie stark die Nebenwirkungen nun sind. Sie fallen nämlich stärker aus als vorher.

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