Uveitis und grauer Star

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2 Antworten

Das ist ja ein spezieller Fall. Du hast ja fast alles ausprobiert. Ich bin ein bisschen in das Thema involviert, weil ich einen Teil meiner Seminarfacharbeit darüber geschrieben habe.

Wenn dir deine Ärzte nichts anderes sagen können, gibt es wohl auch nichts. :(

Danke. Ich suche und versuche halt alles. Ich habe es schon befürchtet das es da keinen Ausweg gibt. Eine Brille die sich extrem schnell (selbsttönend) anpasst wird wohl der einzige Ausweg sein bis die Netzhaut krepiert.

Sie wissen nicht welcher Virus, aber tippen auf Röteln, oder Herpes.

Danke nochmal

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Wie wird eine Uveitis behandelt ? auge-online(Punkt)de/Erkrankungen/Uveitis/uveitis.html

Kann eine infektiöse Ursache für die Uveitis ausgemacht werden, wird spezifisch, z.B. mit einem Antibioti- kum, behandelt und durch gleichzeitige örtliche Verabreichung von Cortison (Augentropfen, -salben, Spritzen) die Entzündung vermindert. Bleibt die Ursache unbekannt, wird ausschließlich Cortison gegeben (als Trop- fen, Salben oder Tabletten, aber auch als Injektion neben den Augapfel), um die Entzündung zu vermindern und Komplikationen zu vermeiden. Nur wenn die geschilderten Maßnahmen nicht ausreichen, kommen auch Zytostatika zum Einsatz. Besteht die Gefahr von Verklebungen der Regenbogenhaut, wird die Pupille recht- zeitig und ausreichend lange medikamentös weitgestellt. Bei einer Augeninnendruckerhöhung werden zu- sätzlich drucksenkende Tropfen oder Tabletten gegeben.

Von den manchmal notwendig werdenden chirurgischen Maßnahmen sind am wichtigsten die Kryopexie (Kälteanwendung zur Glaskörperaufhellung und Verhütung einer Netzhautablösung), die Vitrektomie (Glas- körperentfernung zur Herabsetzung der Entzündungsaktivität, Verhinderung eines Makula-Oedems und ebenfalls Verhütung einer möglichen Netzhautablösung), die Operation des Grauen Stars unter Cortison-Schutz und am seltensten die Lederhaut eindellende Operationen bei bestehender Netzhautablösung.

Seit den frühen 80er Jahren ist besonders bei drohenden Komplikationen wie grauem und Grünem Star sowie anderen Cortison-Nebenwirkungen die subtropische Klimatherapie (Totes Meer) und künstliche UVA-1-Lichttherapie eine Bereicherung der konservativen Therapie-Palette. Wie schon für die Diagnosestellung gilt natürlich auch für die Therapie der Uveitis, daß dazu nur der Augenarzt qualifiziert ist. Je länger eine Entzündung des Augeninneren unbehandelt bleibt, desto eher muß der Betroffene mit verbleibenden Schäden bis hin zur Erblindung durch unumkehrbare Schäden an sensiblen Strukturen des Auges rechnen.

Empfehlung deshalb: Auch bei einem unbedeutend erscheinenden "roten Auge", das sich nach ein bis zwei Tagen nicht spontan bessert, sollte dringend der Augenarzt aufgesucht werden. Information im Internet:

Uveitis-Selbsthilfe (www.uveitis-selbsthilfe.de)

Erstmal danke für den Hinweis auf die Selbsthilfegruppe.

Inzwischen ist klar das es Windpocken sind. Die Gabe von Antibiotika hilft recht wenig bei einem Virus (gar nicht). Cortison hatte zur Folge das sich die Linse getrübt hat und operiert werden musste. Eine weitere Gabe wurde sofort eingestellt, da sie den Augeninnendruck massiv erhöhte. Dafür bekomme ich Augentropfen mit Schmerzmittel, was es etwas erträglicher macht. Tagsüber bei Sonnenschein trage ich eine sehr große und komplett abdichtende Sonnenbrille und sehe dann aus wie "Puck die Stubenfliege". In der Mittagszeit meide ich es vor die Tür zu gehen. und Nachts natürlich ebenfalls.

Danke trotzdem, für den Verweis auf die Selbsthilfegruppe. DH

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