Uunberechtigte Forderung von Inkasso aber kaum Zeit zum wiedersprechen rechtens?

6 Antworten

Bis zum 27. kann ich aber schlecht einen Brief an sie versendet haben(Sonntag)

Schon mal was von einer E-Mail gehört?
Grundsätzlich würde ich keine Briefe per normale Post versenden. Ich meine kann man durchaus machen, dann kann man die Kosten ggf. beim Inkasso wieder reinholen... macht aber keiner und macht wenig Sinn bei berechtigten Forderungen.

Und dann mal gucken ob sie noch Drohen.

Werden sie.

50 Euro Inkassogebühren obwohl nach Berechnung des Verbraucherschutz maximal 35 Euro zulässig und angemessen wären.

Nö wäre es nicht.
Du zitierst hier einen alten Betrag bzw. die Unwissenheit in diesem Fall der Verbraucherzentrale. Die Begründung würde ich gerne mal lesen wie man hier 35,00 € als zulässig halten will.

18,00 € insgesamt sind hier eher zulässig (15 + 3) zzgl. Zinsen zzgl. HF & tatsächliche Gläubigergebühren.

Ist dazu noch ein Konzerninkasso, beläuft sich das ganze auf 0,00 € Inkassogebühren.

Woher ich das weiß:Hobby – seit über 17 Jahren mit Inkasso's zu tun.

Schon wieder Post vom Inkasso-Dienst?

Vor 4 Tagen wolltest du bereits wissen:

"Kann ein Inkasso-Dienst bei 10,- EUR 45,- EUR Inkasso-Gebühren fordern?"

Dabei ging es um offene Forderungen von Klarna.

Heute nennst du PayPal als Schuldner.

es war wegen paypal die haben mich täglich angerufen und ich habe die für Betrüger gehalten.......

Fakt ist ganz einfach, dass du auch in diesem Fall Schulden gemacht, aber nicht bezahlt hast.

obwohl nach Berechnung des Verbraucherschutz maximal 35 Euro zulässig und angemessen wären.

Du meinst wahrscheinlich die Verbraucherzentrale. Hier wird man dir jedoch sicher nicht gesagt haben, dass max. 35,- EUR an Gebühren zulässig sind - denn das stimmt nicht.

Gut zu wissen:

Um zu verhindern, dass Inkassounternehmer überhöhte Inkassokosten berechnen, hat die Rechtsprechung eine Regel zu deren Höhe festgelegt:

Danach dürfen nur die Kosten geltend gemacht werden, die auch bei einer Beauftragung eines Rechtsanwalts mit dem Inkasso entstanden wären. Inkassobüros müssen sich bei der Berechnung an der Rechtsanwaltsgebührentabelle orientieren. Demnach richten sich die Inkassogebühren am Gegenstandswert, das heißt an der Höhe der Forderung.

Welche Gebühren ein Inkasso-Dienst erheben kann, kannst du hier einmal nachlesen:

Inkassokosten: Was darf der Gläubiger als Verzugsschaden geltend machen?

https://www.schuldnerberatung.de/inkassokosten/

Du behauptest:

In dem schreiben steht wenn ich nicht wiederspreche bis zum 27.09 würden sie 70 Euro gegen mich geltend machen(das doppelte )

Auch diese Behauptung ist für mich nicht nachvollziehbar!

Unstrittig scheinen die Forderungen des Gläubigers PayPal zu sein.

Wenn die Forderung unzulässig ist, musst du dich fragen lassen, weshalb du nicht sofort reagiert hast?

Ich werde Samstag die Hauptforderung begleichen und gut ist mahnkosten direkt an den Gläubiger.

Tue dir selbst einen Gefallen und mach die Sache nicht noch kompliziert.

PayPal hat ein Inkasso-Unternehmen mit der Sache beauftragt. Du solltest Zahlungen deshalb ausschließlich an dieses Inkasso-Unternehmen leisten!

Und dann mal gucken ob sie noch Drohen.

Ein Inkasso-Dienst droht nicht - er handelt!

Einkommens- und Kontopfändungen werden die nächsten Schritte sein, wenn du die Sache nicht klärst.

Kaum vorstellbar, dass du bei den recht geringen Beträgen (deine Aussagen), so viel Theater machst.

Ich hatte dir bereits empfohlen, dich an eine Schuldnerberatung zu wenden.

Zahlungen immer zweckgebunden direkt auf sein PayPal Konto ! Nicht ans Inkasso.

Selbst 35 € sind zuviel da einfache Schreiben nur mit 0,3 RVG abgerechnet werden. Das sind 15 € . Dazu kommt noch die Auslagenpauschale von 3 €

Bei PayPal handelt es sich um ein Geschäftserfahrenen Unternehmen

Hier eine Gebührenliste :

https://www.schuldnerberatung-schickner.de/news/inkassokosten-zulaessig-unzulaessig-korrekt-oder-zu-hoch/

Übrigens ist in den großen Urteilsdatenbanken kein einziger Fall zu finden in welchem PayPal bzw Infoscore oder die Ksp Kanzlei jemals versucht haben explizit Inkassokosten einzuklagen. Dasselbe gilt für Klarna/coeo/mumm

Möglicher Grund ,: Es sind große Onlinebezahldienste und Gerichte würden diese Kosten deshalb sehr wahrscheinlich als nicht durchsetzungsfähig erachten

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@EXInkassoMA
Dazu kommt noch die Auslagenpauschale von 3 €

Schreib- oder Portoauslagen des Inkassobüros - beschränkt zulässig

Maximal 20% der nebenstehend genannten Inkassokosten, höchstens jedoch EUR 20,00, darf das Inkassobüro als Zuschlag für Telefon- und Portokosten erheben.

Bankrücklastschriftkosten - zulässig bei Nachweis

Das PayPal die Lastschrift nicht einlösen konnte dürfte unstrittig sein.

Es sind große Onlinebezahldienste und Gerichte würden diese Kosten deshalb sehr wahrscheinlich als nicht durchsetzungsfähig erachten

Auch diese Behauptung ist für mich nicht nachvollziehbar.

Bei Lastschriften im SEPA-Verfahren gibt der Kunde ausdrücklich eine doppelte Erklärung ab. Sie heißt Mandat: Der Verbraucher ermächtigt den Anbieter schriftlich zum Einzug und erteilt der Bank dadurch gleichzeitig die Genehmigung zur Buchung.

Der Kontoinhaber ist verpflichtet für ausreichende Deckung auf seinem Konto zu sorgen.

Es gibt einen Schuldner, sowie einen Gläubiger der seine Forderung begründen kann.

Weshalb sollten sich zulässige Kosten im Bezug der Forderungsbeitreibung nicht durchsetzen lassen?

Zahlungen immer zweckgebunden direkt auf sein PayPal Konto ! Nicht ans Inkasso.

Dies ist ein schlechter Ratschlag für den Schuldner!

Bei der Inkassozession (Geschäftsbesorgungsvertrag) tritt der Gläubiger seine Forderung an den Inkassodienstleister ab. Inhaber der Forderung ist also das Inkassobüro. Dies macht die Forderung beim Schuldner geltend und zahlt danach das eingetriebene Geld an das ursprüngliche Unternehmen aus.

Rechtlich gesehen kommt hier auch der Straftatbestand des Warenkeditbetrug in Betracht!

Warenkreditbetrug

Bestellt jemand im Versandhandel oder Internet, die er erst später bezahlen muss, so wird ihm vom Verkäufer für einen gewissen Zeitraum Kredit gewährt, denn der Verkäufer tritt mit seiner Warenlieferung in Vorleistung. Ist der Besteller aber zum Zeitpunkt der Bestellung schon nicht in der Lage, die Ware zu bezahlen, dann täuscht er in der Regel den Verkäufer über seine Zahlungsfähigkeit und seine Zahlungswilligkeit. Wird die Ware geliefert, später aber nicht bezahlt, so ist der Betrugstatbestand grundsätzlich erfüllt. Man spricht in diesen Fällen von einem Warenkreditbetrug oder auch von einem Eingehungsbetrug.

Versandbetrug oder Bestellbetrug, kriminologischer Fachbegriff Warenkreditbetrug[1], ist eine Begehungsform des Betrugs im Online-Handel, bei der der Täter Waren mit dem Vorsatz bestellt, diese nach Erhalt nicht zu bezahlen.[2][3] Ziel ist es, die Ware des Verkäufers zu erhalten, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Versandbetrug

Übrigens ist in den großen Urteilsdatenbanken kein einziger Fall zu finden in welchem PayPal bzw Infoscore oder die Ksp Kanzlei jemals versucht haben explizit Inkassokosten einzuklagen.

Ich weiß nicht woher du deine Kenntnisse beziehst. Diese Behauptung ist jedenfalls falsch.

Informationen zur Durchsetzung des Mahn- und Vollstreckungswesens durch PayPal findest du hier:

Mahnbescheid PayPal

https://www.frag-einen-anwalt.de/Mahnbescheid-PayPal--f281283.html

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@heurekaforyou

Nein, denn der Forderungsinhaber ist nach wie vor PayPal und nicht Infoscore oder Ksp. Ist ebenfalls kein Factoring. Lediglich der Forderungseinzug ist abgetreten. Das kann dem Schuldner aber egal sein. Ergo : unstrittige Zahlungen immer zweckgebunden an PayPal.

Übrigens ist in den großen Urteilsdatenbanken kein einziger Fall zu finden in welchem PayPal bzw Infoscore oder die Ksp Kanzlei jemals versucht haben explizit Inkassokosten einzuklagen.

" Ich weiß nicht woher du deine Kenntnisse beziehst. Diese Behauptung ist jedenfalls falsch "

Ist Nicht falsch ! Schau doch einfach in den entsprechenden Datenbanken nach. Falls Du irgendwas im Zusammenhang einer durchgeführten Klage von PayPal expl WG Inkassokosten findest kannst Du das AZ ja hier posten. Bin gespannt.

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wenns ums Prinzip geht und du gute Dokumentation des Falls hast, dann zum Anwalt. Wenn du weisst dass das Inkasso Unternehmen zu wenig Infos hat, dann lass sie klagen. Dann gewinnst auch. Nur wenn du weisst dass "die am längeren Hebel" sitzen, dann zahlen.

Beispiel:

ich habe ein Geschenkabo (3 Ausgaben) einer TV-Zeitschrift wahrgenommen und dann wie angegeben per Email geschrieben dass ich kein Abo will. Sie haben trotzdem weitere Ausgaben geschickt und behauptet ich habe ein Abo wabgeschlossen. Da ich aber nie meine Kontonummer angegeben habe, wären sie mit der Argumentation vor Gericht nicht durchgekommen und man hätte mir abgenommen, dass ich per Email geschrieben habe dass ich kein Abo will. Denn ansonsten hätten sie mir ja erst was zum Unterschreiben schicken müssen für Kontoeinzug -- das hatten sie nicht.

Das Inkassoverfahren wurde eingestellt ohne dass sie nen Gerichtsvollzieher eingeschaltet haben und ohne dass ich ihnen was gezahlt habe. Sie wollten auch ca. 5x so viel Inkassogebühr wie der eigentliche Betrag für die zuviel geschickten Hefte war.

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@iqKleinerDrache

Wenn ich jetzt was für 1€ nach China schicken will... kann ich dich für 50 Cent beauftragen es nach China zu bringen? Mehr wie die hälfte des Warenwertes sollte das ganze ja nicht kosten, das wäre abzocke. Denk über den vergleich nach, evt. kommst du ja drauf

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@EXInkassoMA

geht mehr um die Grundfrage dass viele immer sagen das ist mehr als die HF, aber nicht verstehen dass es um den Aufwand für das Inkasso geht und nicht um die HF selbst. Über die Höhe kann man ja streiten, aber Grunderkenntnis dass Inkassokosten nichts mit der Hauptforderung zu tun haben sollte man erstmal entwickeln

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Warum Samstag? Du kannst schon heute am Freitag die Forderung begleichen!

Ist es Infoscore oder Ksp

In Dein PP Konto kannst Du Dich einloggen ?

Es geht explizit nur um inkassokosten. ?

Nein die hauptforderung ist aber bezahlt direkt an gläubiger

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