Uumgang mit demenz erkrankten?

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2 Antworten

Hey, hört sich schwer an. 1. Stark bleiben! 2. Immer Ruhig bleiben, wenn er/ sie zu aggressiv wird den Raum verlassen 3. Die Betroffenen kennen einen meistens nicht mehr (weißt du ja schon) stell dich ihnen als "neuer Freund" oder so vor, irgendetwas beruhigendes, oder du bist der neue Nachbar von neben an oder so. Demenzkranke wissen meist selbst nicht so genau was sie wollen. Du musst "heimlich" den Ton angeben. Zum Beispiel bringst du einfach mal ein Buch mit und liest es vor. Am Ende kannst du ja fragen ob es gefallen hat und dich so anpassen. Unterhaltungen sind meist gar nicht möglich. Du musst reden. Erzähl von deinem Tag, was dir gefallen hat. Und am besten gibst du deinen Besuchen so etwas wie ein System. Du kommst zu einem bestimmten Termin. Begrüßt immer gleich. Machst vielleicht was zu trinken? Erzählst von deinem Tag und liest vor.  

Du musst Struktur  in den Tag bringen wenn du ihn besuchst. D.h. immer zur selben Zeit, immer die selben Begrüßungsrituale u.s.w. Schau mit ihm am besten alte Bilder an da bei Demenzerkrankten das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr richtig funktioniert das Langzeitgedächtnis  dagegen schon. Am besten kann man mit ihnen reden durch Validation (nach Naomi Feil)  das musst du mal Googeln dort wird die vieles erklärt und es werden auch Beispiele gezeigt.

Validation : 

Alle Menschen sind einzigartig und müssen als Individuen behandelt werden.Alle Menschen sind wertvoll, ganz gleichgültig, in welchem Ausmaß sie verwirrt sind.Es gibt einen Grund für das Verhalten von verwirrten, sehr alten Menschen.Verhalten im sehr hohen Alter ist nicht nur eine Folge anatomischer Veränderungen des Gehirns, sondern das Ergebnis einer Kombination von körperlichen, sozialen und psychischen Veränderungen, die im Laufe eines Lebens stattgefunden haben.Sehr alte Menschen kann man nicht dazu zwingen, ihr Verhalten zu ändern. Ein Mensch ändert sein Verhalten nur, wenn er es will.Sehr alte Menschen muss man akzeptieren, ohne sie zu beurteilen.Zu jedem Lebensabschnitt gehören bestimmte Aufgaben. Wenn man diese Aufgaben nicht im jeweiligen Lebensabschnitt schafft, kann das zu psychischen Problemen führen.Wenn das

 

Kurzzeitgedächtnis

 

nachlässt, versuchen ältere Erwachsene, ihr Leben wieder in ein Gleichgewicht zu bringen, indem sie auf frühere Erinnerungen zurückgreifen. Wenn die

 

Sehstärke

 

nachlässt, sehen sie mit dem „inneren Auge“. Wenn ihr

 

Gehör

 

immer mehr nachlässt, hören sie Klänge aus der Vergangenheit.Schmerzliche Gefühle, die ausgedrückt, anerkannt und von einer vertrauten Pflegeperson validiert werden, werden schwächer. Schmerzliche Gefühle, die man ignoriert und unterdrückt, werden stärker.Einfühlung/Mitgefühl führt zu Vertrauen, verringert Angstzustände und stellt die Würde wieder her.

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