USt-Voranmeldung: Wie werden Einnahmen belegt und wohin wird überwiesen?

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5 Antworten

Was für Belege möchte das Finanzamt über den deklarierten Betrag?

Gar keine. Du bist als Buchführender für die korrekte Ermittlung der Zahllast selbst verantwortlich.

Wohin ist dem Finanzamt der Betrag zu überweisen?

Auf eines der angegebenen Konten. Welches ist egal, im Verwendungszweck ist Steuernummer, Steuerart und Zeitraum, für den die Zahlung erfolgt ist, zu nennen.

Ich an deiner Stelle würde die Einzugsermächtigung erteilen (macht weniger Arbeit)

Dann brauchst Du noch ein Elster-Zertifikat

Anschließend besorgst dir Taxpool EÜR, (gibts für schmales Geld) da kannst Du alles Buchen und über den Reiter Berichte die Umsatzsteuervoranmeldung über die Elster-Schnittstelle versenden.

Hier werden noch keine Belege verlangt / benötigt!

Erst bei der "echten" Steuererklärung!

Man kann sich eins der angegebenen Konten auswählen zum Überweisen, Dein Verwendungszweck ist ok.

Benutzt Du "Elster"? Solltest Du, musst Du evtl. sogar?!

Erst bei der "echten" Steuererklärung!

Auch dann nicht. Wenn das FA im einzelnen Belege will, wird es sie anfordern, ansonsten eine Außenprüdung durchführen.

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Erst bei der "echten" Steuererklärung!

Im Kontext nicht. Rechnungsbelege werden nicht mit der EStE eingereicht, sondern  nur im Rahmen einer Außenprüfung verlangt.

Benutzt Du "Elster"? Solltest Du, musst Du evtl. sogar?!

Die Abgabe der USt-VA hat schon seit Jahren zwingend elektronsich zu erfolgen.

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@FordPrefect

Kurios, was die Belege betrifft. Wie sieht's denn im umgekehrten Fall aus, z.B.: Ich habe nur 100 + 19 Euro in Rechnung gestellt, mir aber eine wichtige Maschine für 1190 Euro (brutto) angeschafft. Dann hab ich 171 Euro vom Finanzamt zu bekommen. Will das Finanzamt denn dann nicht die Rechnung über die Anschaffung sehen?

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@laserata

Nein, jedenfalls nicht für die USt-VA. Wenn das FA Zweifel hat, meldet es sich schon von selbst.

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Kläre erst mal mit dem FA ob du bei diesen Umsätzen überhaupt monatlich eine Voranmeldung abgeben musst. Wahrscheinlich nicht.

Aber wieso hast du denn nichts für deine Firma ausgegeben?? Du hattest doch zumindest Aufwand für die Rechnungserstellung und dein Dienstleistung? Kann man alles bei der Vorsteuer berücksichtigen.

Ansonsten hast du Recht, einfach ans FA überweisen. Welches Konto ist egal.

Zur Ergänzung: Anstelle der USt-Id.-Nr. sollte die Steuernummer angegeben werden.

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Fragesteller ist vermutlich Existenzgründer ....

und diese dürfen in den ersten beiden Jahren monatlich abgeben

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UStVA ohne StB....

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