USA: Was denkt ihr über die "Sozialistischen Demokraten" und ihren Zielen?

7 Antworten

Honk, honk, hat das bestimmte Gründe, daß Du dir hier Symbole der amerikanischen Faschisten-Subkultur zueigen machst?

Zur Frage:

Die "Democratic socialists" sind nun wirklich keine neue Bewegung. Im Bezug auf Amerika handelt es sich zumeist um hundsgewöhnliche Sozialdemokraten mit etwas Schlagseite nach Links.

Ich persönlich würde darin kein Drama sehen.

Wenn Du die vorherrschende politische Philosophie der westlichen Welt außerhalb der USA als als "fragwürdig" betitelst, wirst Du diese Einschätzung sicher begründen können.

"Die "Democratic socialists" sind nun wirklich keine neue Bewegung. Im Bezug auf Amerika handelt es sich zumeist um hundsgewöhnliche Sozialdemokraten mit etwas Schlagseite nach Links."

Die selbe leier wie der "Nationale Sozialismus" und die "grünen", nichts weiter als neue Fassaden des Kommunismus.

Die "Democratic socialists" sollten sich lieber mal Venezuela, Brasilien und Europa in den 80ern ansehen um zu wissen was Sozialismus immer im Wirtschaftlichen Desaster endet. Sanders und Warren reden wollen eine 2 % "Wealth tax" einführen, die in Frankreich und Deutschland mit sogar weniger ein Schuss ins knie war.

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@Honkler3

Von Null auf Godwins Law, Gratulation.

Jede weiter Diskussion erübrigt sich , du bist offensichtlich nicht ernsthaft an Gedankenaustausch interessiert.

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Iss gut gemeint, doch eigentlich eine Mogelpackung. Nirgendwo in der Welt ist auf gewaltfreie Weise ein Sozialismus mit einem tollen Katalog an Maßnahmen aus der Taufe gehoben worden. Das Höchste was noch im kapitalistischen Rahmen sich je bewegte, das war Schweden unter Olaf Palme. Schweden ist aber nicht übertragbar auf andere kapitalistische Staaten und zudem war das Palme Modell nur in Boom Zeiten realisierbar, danach verschwand es auf Nimmer Wiedersehen.

Einen Sozialismus kann man nicht per Wahl einführen, dazu sind die viel gepriesenen Wahlen nicht da. Wären sie dafür da, wären sie schon längst verboten.

Der Sozialismus kann aller Voraussicht nach nur durch Zerschlagung der bürgerlichen Staatsmaschine entstehen, wie Lenin zu berichten wußte.

Käme die Linke mit an die Macht, dann könnte sie bestenfalls ein paar soziale Reformen durchdrücken, doch sie würde bald wie ein Taschenmesser zusammenklappen, wenn die Bourgeoisie zum großen Horrido bläst. Das Halali würde dann bald folgen. Die Siryza zeigt es doch klar.

Das Wort "social" hat in USA ein so schlechtes Image wie in D Kommunismus. Es schreckt einfach ab und die Leute halten es damit so wie der Teufel dem Feuerlöscher angeboten werden. Die social Democrats kannst du vergessen, zumindest bis die USA eine moslemische Republik geworden ist und das dauert noch.

Die gibts schon seit 1982, als DSOC und NAM fusionierten. GIngen aus der ehem. SDUSA hervor, die in den 70ern gegründet wurde.

Die Ziele überschneiden sich in vielen Punkten mit denen unserer Linken. Also faire Einkommensentwicklung, faire und nachhaltige Verteilung von Ressourcen, wirtschaftliche Planung auf Basis demokratischer Entscheidungsfindung zur Ressourceneinsparung uvm..

Im Grunde nichts, was man als Mensch mit gesundem Menschenverstand ablehnen müsste.

Nicht Wikipedia konsultieren

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@berieger

Warum nicht. Ich hab weder alle Parteikürzel noch alle Jahreszahlen im Kopf.

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"Die Ziele überschneiden sich in vielen Punkten mit denen unserer Linken. Also faire Einkommensentwicklung, faire und nachhaltige Verteilung von Ressourcen, wirtschaftliche Planung auf Basis demokratischer Entscheidungsfindung zur Ressourceneinsparung uvm.."

Frage wäre nur ob das machbar wäre.

Das ist das selbe was viele sozialisten wie Maduro von sich gaben.

In Griechenland war es auch so, 40 Jahre Resourcenverteilung, mehr als sie produzieren konnten und das land ging bankrott.

Die USA ist hingegen ein kapitalistisches land und nicht einmal die Demokraten würden sowas unterstützen da sie die Schuhe von google und Facebook küssen.

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@Honkler3
Frage wäre nur ob das machbar wäre.

Wieso sollten faire Löhne nicht machbar sein? Fair, das bedeutet, auch moralische Grenzen nach oben zu setzen und vorallem, Renditenzahlungen an Anteilseigner zu deckeln.

In Deutschland halten 10% der Bürger 53% des volkswirtschaftlichen Einkommens. Deren Einkommen generieren sich logischerweise praktisch überhaupt nicht aus eigener Wertschöpfung, oder wieviele Brötchen backt so ein Mitglied der Wohlstandselite in seinem Leben?

Bevor wieder die Neiddebatte aufkommt, ich bin selbst nicht arm. Auch nicht reich, aber mich betrifft die aufgehende Einkommensschere nicht. Aber die Wertschöpfung an der Basis muss diese enormen leistungslosen Einkommen mittragen. Und auch die, die keinen volkswirtschaftlichen Gegenwert zu Ihren Einkommen liefern. Wer glaubt denn wirklich, dass ein Posten im oberen Management dauerhaft sein eigenes Einkommen erwirtschaftet.

mehr als sie produzieren konnten

Eben deshalb soll ja eine planwirtschaftliche Organisation der Volkswirtschaft eingeführt werden. In Japan funktioniert das ausgezeichnet, und nachdem man schlechte Erfahrungen mit selbstlenkender Marktwirtschaft gemacht hat, möchte man die planwirtschaftlichen Mechanismen dort sogar wieder stärken.

Griechenland ist zudem ein makaberes Beispiel.

Das Land war kreditwürdig, wurde aber von einem auf den anderen Tag als kreditunwürdig eingestuft, und konnte anschließend unsere deutschen Banken retten.

Das war ein abgekartetes Spiel, genau zum richtigen Zeitpunkt.

Die Verschuldung Griechenlands ist heute höher als jemals zuvor. Dank Sparpaket der Bundesrepublik. Sowohl in ganzen Zahlen, als auch gemessen am BIP. 2008 betrug die Staatsverschuldung Griechenlands, NACH dem Downrating 109% des BIP. Heute sind es 184%.

Und was hat Maduro damit zu tun? Venezuelas Wirtschaft steht und fällt mit dem Rohölpreis. Nach 2012 brach dieser dramatisch ein. Das hat weder was mit Planwirtschaft noch mit fairen Löhnen zu tun.

Die USA ist hingegen ein kapitalistisches land

Das 1 Milliarde Dollar Zinsen am Tag zahlen muss, und das schon lange nicht kann. Der Schuldenberg der USA wächst unaufhaltsam. Die Menschen können sich oft nicht mehr mit nur einem Job über Wasser halten. Trotzdem steigt das Durchschnittseinkommen stark an. Die Umverteilung volskwirtschaftlichen Vermögens in bereits dick gefüllte Brieftaschen ist nirgendwo sonst so dramatisch zu beobachten wie in den USA. Und im Gegensatz zu uns Deutschen sehen die Amis nicht allem tatenlos zu. Zwar gibt es noch genug, die den Schauermärchen vom bösen Kommunismus Glauben schenken, und lieber den Mann wählen der Sie nach eigener Aussage ruinieren wird, aber die Sozialisten (echte, nicht wie Sanders, der bei uns eher ein Sozialdemokrat wäre, zumindest das, was bei uns mal die Sozialdemokraten waren), sitzen jetzt schon im Kongress.

Abwarten. Die USA werden das erste Opfer des Kapitalismus in der westlichen Welt, und zumindest die Ökonomen unter Ihnen wissen, dass das nicht mehr aufzuhalten ist, auch nicht mit dem unablässig nachgedruckten Geld. Erreicht der Yen internationale Akzeptanz als 2. Leitwährung, sind die USA Pleite. Deshalb der verbissene Handelskrieg Trumps, deshalb die Erpressung, Chinesische Firmen nicht am Funknetzausbau zu beteiligen.

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Sozialdemokraten und Demokraten

Sind abschaum

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