USA vs Russland- 2. Weltkrieg?

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4 Antworten

Der damalige US-Präsident Roosevelt war gegenüber der UdSSR recht aufgeschlossen und äußerte sich auch positiv über Stalin. Er hatte kein Interesse an einem Konflikt mit den Sowjets.

Als Deutschland die UdSSR überfiel, dauerte es (soweit ich mich erinnere) nur ein- oder zwei Monate, bis Roosevelt die Sowjetunion in sein Lend-Lease-Programm aufnahm. Die amerikanische Waffenhilfe war maßgeblich dafür verantwortlich, die UdSSR vor dem Zusammenbruch zu retten, der Ende 1941 unmittelbar bevorzustehen schien.

Roosevelt war auch dafür, Stalin durch großzügige Zugeständnisse in die nach dem Krieg neu entstehende Weltordnung einzubinden. Dafür war er sogar bereit, Osteuropa zu opfern - Churchill hätte sich ohne Roosevelts Drängen darauf nicht eingelassen.

Es gab also auf Seiten der USA wenig Interesse, Russland in die Quere zu kommen... Das änderte sich aber recht bald nach Roosevelts Tod.

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Man kann es als Hassliebe bezeichnen. Fakt ist ,sie brauchten sich bis zum Schluss, die letzte Drecksarbeit, die die Sowjets machen mussten, war das japanische Heer in China zu schlagen.-Auguststurm-

Somit wurde das Angebot von Doenitz an Churchill, die Truppen umzudrehen und noch einmal Richtung Osten zu marschieren, abgelehnt. 

Ob Kalkuel oder nicht, allerdings die Aussage von Churchill: Ich glaube wir haben das verkehrte Schwein geschlachtet, gibt zu denken.

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Hitler wurde vor seiner Machtergreifung von Männern wie Henry Ford aus den USA unterstützt.

Tatsächlich hatten die USA und GB Interessen an Russland, so waren dei Alliierten bereits auf der Konferenz von Jalta zerstritten. Churchill wollte durch ein schnelles Vorgehen die Eroberung Ostdeutschlands durch die Russen verhindern, jedoch rückten diese zu schnell vor.

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Kommentar von fiwaldi
30.10.2016, 19:37

Aber Hoppla, Henry Ford war ein Unternehmer, aber nicht die USA. Da laufen noch paar mehr rum

Februar 45 (Jaltakonferenz) war der WK so gut wie gelaufen und es war die UdSSR, die im Krieg war. Da waren sogar Russen bei.

Die Rote Armee (Sowjetunion, mit relativ wenig Russen bei den Frontkämpfern) war zu langsam und die Westalliierten (US/GB) waren schon an der Elbe. Sachsen, Anhalt, Thüringen bekamen sie später, Westberlin war das Tauschobjekt.

Gemäß dem Lend-Lease-Act erhielt die UdSSR jede Menge Waffen, ohne die sie kaum eine Chance gegen die Nazis gehabt hätten. Gegnern gibt man keine Waffen und Lebensmittel

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Zwei Mal nein. Zum einen gab es keine Pläne der USA, die UdSSR zu überfallen, zum anderen wurde Hitler auch nicht durch US-Banker finanziert, das erledigte nämlich bereits die deutsche Industrie.

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Kommentar von fiwaldi
30.10.2016, 19:40

Nicht nur die Industrie finanzierte, ein erheblicher Teil stammte aus Plünderungen im In- und Ausland. Immerhin wurden Banken und Staatsvermögen der überfallenen Länder kassiert

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Kommentar von JBEZorg
30.10.2016, 19:45

Zweimal falsch.

Auch in den USA(neben Grossbritanien(Operation Unthinkable)) gab es Plände eines Angriffs auf die SU(Plan Totality). Letzendlich waren diese Pläne nicht zu verirklichen und wurden deswegen aufgegeben. Aber sie waren da. Tatsache.

Und das gab es auch.

http://i.kinja-img.com/gawker-media/image/upload/t_original/1526123344030845218.jpg

Daher st es nicht verwunderlich, dass Nazis auch in den USA Unterstützer hatten und auch Geldgeber. Dabei haben natürlich deutsche Eliten die "Hauptlast" getragen.

Generell ist das ganze Hitler-Fiasko darauf zurückzuführen, dass westliche Eliten sehr lange die Nazis als Gegengewicht und Erfüllungsgehilfen in ihrem fanatischen Kampf gegen Kommunisten sahen und viel zu sehr mit den Nazis liebäugelten.

Churchills Hirngespinnst 100 Tausend Deutsche wiederzubewaffnen und gen Osten zu schicken ist ja auch nicht 1945 geboren worden. Es ist Teil dieser Strategie gewesen.

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