Ursprungsland des Speiseeis

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Speiseeis wurde nach meinen Informationen das erstemal in China hergestellt. Damals war es aber noch nicht das Speiseeis was wir kennen. Denn zuder Zeit bestand das Speiseeis aus Gletscherschnee und Früchten

Bislang galten die Italiener als die Erfinder des kalten Genusses, doch die Entstehungsgeschichte des Speiseeises reicht sehr weit zurück. Bis in das dritte Jahrtausend vor Christus lassen sich die Vorläufer des Speiseeises zurückverfolgen. Zur Kühlung von Getränken wurde in China damals Schnee oder Gletschereis verwendet, das tief unter der Erde in dunklen Kellerräumen aufbewahrt wurde. Auch Alexander der Große und der römische Kaiser Nero kannten die Vorzüge von Eis. Durch Schnellläufer ließen sie Schnee oder Natureis aus den Bergen transportieren und legten riesige Eiskeller an. Bei Bedarf wurde dann das Eis mit Honig, Fruchtsaft, Wein, Milch, Fruchtmark, Honigwasser oder Gewürzen verfeinert. Das gemischte Eis musste allerdings immer sofort gegessen werden, weil man die köstlichen Mischungen nicht konservieren konnte.

Diese Art des Genusses war jedoch nur der "oberen Schicht" vorbehalten. Diese Einstellung änderte sich erst im Mittelalter. Francesco Procopio die Coltelli, ein Sizilianer war es, der etwa um 1651 in der Pariser Rue de l`Ancienne das erste Eiscafe eröffnete. Die deutschen Gourmets entdeckten das öffentliche Eisvergnügen dagegen erst hundert Jahre später. Ab 1799 konnte man in Hamburg im Alsterpavillon am Jungfernstieg "Erfrischungen aller Art, besonders Gefrorenes" zu sich nehmen.

Der Durchbruch zur wirtschaftlichen Eisherstellung kam mit der Erfindung der Kältemaschine im Jahre 1869. Professor Carl von Linde, Sohn eines Pfarrers aus Oberfranken, verbesserte die Eis- und Kühlmaschinentechnik und setzte dabei neue Maßstäbe. Dadurch bekam die Speiseeis-Industrie einen kräftigen Auftrieb.

Die Entwicklung ging rasant weiter. Für den Haushalt bot AEG in Deutschland 1912 eine "automatische Eis- und Kühlmaschine" im Preis von 1500 Goldmark an. Wer hatte damals schon so viel Geld? Nur wenigen Menschen blieb dieser Luxus vorbehalten, und der Großteil zog es doch vor, Butter, Milch usw. im kühlen Keller aufzubewahren. In den zwanziger Jahren gewann das Speiseeis an Popularität.

Zu Beginn der Sommerzeit öffneten zahlreiche Eisdielen ihre Pforten, später überwiegend von Italienern betrieben. Vor den Freibädern oder bei Sportveranstaltungen stand ein Eiswagen. Meistens war es nur ein dreirädriges Fahrrad mit einem Kastenaufbau mit bis zu drei chromblitzenden Hauben. Mit dem Ruf "Eis – Eis – Sahneeis" füllte der Eisverkäufer auf Verlangen für ein oder zwei Groschen Schoko-, Vanille oder Erdbeereis auf die Waffeltüte; für Groß und Klein eine schmelzende Leidenschaft.

Ein Vergnügen für jedes Kind war es auch, frischen Schnee auf der Zunge zergehen zu lassen oder an einem Eiszapfen zu lecken. Doch das war nur zur Winterszeit oder im Eis und Schnee hoher Berge zu verwirklichen. Heute können sich Genießer jeden Alters mit dem köstlichen Speiseeis verwöhnen, und das zu jeder Jahreszeit und zu ganz verschiedenen Gelegenheiten. Doch nach wie vor genießen die Deutschen die kalte Köstlichkeit am liebsten zu Hause.

Quelle: http://www.ahlen.de

Das kann man alles unter wikipedia.de nachlesen.

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