Ursachen dafür, dass die Frühjahrs- und Sommermonate auf der Nordhalbkugel länger sind als die Herbst- und Wintermonate?

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6 Antworten

Hallo nicolinchen123,

Halten wir erst einmal fest, dass die Monate - den Februar ausgenommen - alle entweder 30 oder 31 Tage lang sind. Das gilt für die Sommermonate wie für die Wintermonate.

Bleibt also nur zu raten, was Du wirklich wissen willst.

Möchtest Du wissen, warum es im Sommer bei uns länger hell ist?

In diesem Falle stimmen die meisten Antworten hier: Das liegt an der Neigung der Erdachse, die rund 23,5° gegen die Ebene geneigt ist, in der die Erde die Sonne umläuft. Durch diese Neigung kriegt die Nordhalbkugel mal mehr, mal weniger von der Sonnenstrahlung ab, weil sie ein halbes Jahr zur Sonne geneigt ist, ein halbes Jahr von ihr weggeneigt ist.

Oder möchtest Du wissen, warum der Winter die kürzeste Jahreszeit ist? Warum also die Summe der Tage aus den Wintermonaten kleiner ist als die Summe der Tage aus den Sommermonaten?

Das hat nämlich mit der Neigung der Erdachse nichts zu tun, sondern liegt daran, dass die Erde die Sonne auf einer elliptischen Bahn umläuft. Den sonnennächsten Punkt erreichen wir im Januar, also im Winter. Nach den guten alten Keplergesetzen sind wir dort am schnellsten unterwegs. Die Erde bewegt sich also im Winter etwass schneller auf ihrer Bahn um die Sonne, so dass die Jahreszeit insgesamt etwas kürzer ist.

Grüße

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Hallo,

nach all den anderen wohlwollenden Antworten gehe auch ich davon aus, dass Du die Taglänge ind den Sommermonaten meinst. Das ist mit der Neigung der Erdachse nur zur Hälfte erklärt. Wichtig dabei ist auch:

Die Erde bildet mit ihrer Achse einen Kreisel. Und die Lage der Achse eines Kreisel bleibt "starr".

Gruß
Klaus

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Du meinst vermutlich die tächlichen Phasen von Tag und Nacht im Verlauf der Jahreszeiten. 

Dieser Effekt ist dann auf die Neigung der polaren Rotationsachse der Erde um etwa 17 Grad von der Vertikalen im Bezug auf die Kreisbahn der Erde um die Sonne geschuldet. Diese Achsneigung verändert sich in ihrer Ausrichtung von einem Beobachtungspunkt auserhalb des Sonnensystems nicht, und so ist im Wechsel von 6 Monaten einmal der Nordpol, und nach 6 Monaten der Südpol der Erde der Sonne stärker zugeneigt.

Durch die geneigte Rotation der Erde liegen dann auf der jeweils der Sonne zugeneigten Halbkugel vom Äquator bis zu den jeweiligen Polen die entsprechend in der geografischen breite liegenden Gebiete weniger lang im Schatten des Planeten, als das sie von der Sonne bestrahlt werden. 

Ab dem 60. Breitengrad ( Polarkreis ) gibt es je nach Jahreszeit auf der jeweiligen Halbkugel dann auch mindestens je einen Tag im Jahr mit 24 h Nacht oder 24 h Nacht. ( mit jedem Grad weiter Richtung Nord- / oder Südpol dann auch entsprechend länger )

Am Äquator ( Breitengrad 0 ) sind die Tage hingengen über das gesamte Jahr nahezu gleich lang mit den geringsten Abweichungen zwischen Tag und Nacht. Daher spricht man bei Regionen im Bereich des äquatorialen Erdumfanges auch von einem " Gürtel ohne Jahreszeiten ".

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Kommentar von LieberKiffer
03.02.2017, 12:11

Wie uteausmuenchen unten richtig stellt hat die Erdachse nicht etwa 17 Grad Neigung sondern etwa 23,5 Grad Neigung (genau
23,44 Grad)
. Kommentar nur, damit Du weißt welche Angabe richtig ist ;-).

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dass die Frühjahrs- und sommermonate auf der nordhalbkugel länger sind

 Die Monate sind länger? Konnte ich noch nicht feststellen.

Wenn du die Ursache für die Jahreszeiten meinst: Dafür ist die Neigung der Erdachse verantwortlich.

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Das wäre schön, wenn das stimmen würde...mal abgesehen davon, dass die kalendarischen Monate relativ willkürlich aufgeteilt sind.


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