Ursache für nächtliches Weinen wie im Trancezustand?

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1 Antwort

Also die allgemeine Ursache für den Vorgang des Weinens ist doch klar - oder ?

Falls nicht hier eine kurzgefaßte Erklärung dazu: Mit dem Weinen werden kristalline Ablagerungen im Körper gelöst und ausgeschieden. Kristalle entstehen durch hohen Druck. Dieser wird im Menschen dadurch erzeugt, das er alles in sich hineinfrißt und runterschluckt. Kommt dieser schwer beladene Mensch in eine Situation, in der er dieses zwanghafte Unterdrücken mindern kann oder muß, dann löst dies den Tränenfluß aus. Werden die Tränen und deren Grundlage ursächlich verstanden und erleichternd angenommen, dann fühlt sich dieser weinende Mensch erleichtert und befreit. Da in der derzeitig verklemmten Gesellschaft weinen diskriminiert und unterdrückt wird, stauen sich die Tränen der Trauer innerlich so mächtig an, das aus ihnen Wut und Haß entsteht, welcher weitere Vereinsamung zur Folge hat und so ebenfalls unterdrückt werden muß. Kein Wunder, wenn sich diese Gewalt dann gegen andere richtet und Leid verursacht, um endlich einfühlsame Aufmerksamkeit und annehmendes Verständnis zu erreichen. Doch auch dies wird oft verweigert und löst eine gegenteilige Reaktion aus, welche den inneren Druck weiter erhöht und explosiv werden läßt.

Nun zu deinen Schilderungen: 1. Unbewußt ist alles, was wir derzeit verdrängen, übersehen oder aus Gewohnheit gar nicht wahrnehmen können. Dabei wirken traumatische Erlebnisse in uns, die bereits vor der Geburt prägend waren. (Eine drogenabhängige Mutter gibt diese Sucht an ihr ungeborenes Kind meist unbewußt weiter. Die dünne Bauchdecke der Mutter läßt fast alle Geräusche des Umfeldes zu dem Kind durch und auch wenn es noch kein Gehör entwickelt hat, so spürt es die Vibration und die damit verbundenen Gefühle der Mutter.) Wenn wir in unserem DaSein etwas tun, was wir nicht verstehen, liegt das an einer Wahrnehmung, einer Angewohnheit oder einem Erlebnis, das uns heute noch bewegt, aber das wir so verdrängen mußten, das es heute nicht erinnerbar ist. Hier helfen Träume sich zu erinnern. 2. ohnmächtige Wahrnehmung als Beobachter ist dabei normal. Erst mit Verständnis für sich kann konstruktiv gezielt eingegriffen werden. 3. Aber auch wenn man vieles bewußt hat können noch nicht wahrgenommene Hindernisse einen aufhalten und kreiseln lassen. Doch mit Unterstützung sollte auch hier eine Befreiung möglich sein. LG Jo

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