Urologische Vorsorgeuntersuchung, Vaginaabstrich, Blase aufpumpen, Mamografie bei 78-jähriger Frau jedes Jahr erforderlich?

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9 Antworten

Ich würde sicher diese Prozeduren alle nicht mehr machen lassen .Im Gegenteil alles unternehmen um die Schmerzen zu lindern und das Leben eher noch so angenehm wie möglich zu gestalten z.B. einen Osteopathen , Physiotherapeuten bitten und um Rat fragen.

Jemand mit dem sie sich unterhalten kann,Gesellschaft, gutes Essen, Freude, Ruhe ein schönes Umfeld - wie lange dauert denn realistisch betrachtet ein Leben ? 

Alles was den Gemütszustand aufbaut und nicht quält wäre mein Wunsch wenn es denn bei mir soweit kommen sollte.

Alles Gute für Ihre Frau.

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Wenn durch Vorerkrankung Vorsorgeuntersuchungen in kürzeren Intervallen durchgeführt werden müssen, ist das in Ordnung, auch mit 78. Nach meiner Krebserkrankung musste ich auch alle 3 Monate zur Krebsvorsorge. Und mit 78 ist man nicht gleich schon kurz vorm Sarg. Wenn dies aber nicht der Fall ist, sollte man Vorsorgeuntersuchungen in diesem Alter, die der Patientin unangenehm sind, bleiben lassen. Manche Vorsorgeuntersuchungen machen auch einfach keinen Sinn mehr. Es gibt allerdings welche, die immer Sinn machen und auch nicht großartig unangenehm sind, wie die Brustkrebsvorsorge oder die Darmkrebsvorsorge (das muss ja nicht zwangsläufig per Spiegelung/Mammographie erfolgen).


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Vorsorgeuntersuchungen werden empfohlen, sie sind kein Muss. Jeder kann selbst entscheiden, ob er dort hingehen möchte. Krankheiten werden schneller erkannt.

Wenn die Vorsorge aber mehr Probleme macht, als man aushalten möchte, dann halte ich sie nicht für gut.

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Kommentar von ponyfliege
18.01.2017, 10:53

bei entsprechenden vorerkrankungen können sie absolut notwendig sein. zum beispiel bei einem ausgeheilten krebs oder der neigung zu zysten im bauchraum.

denn die übliche jährliche vorsorge - scheint das zu zu übersteigen, was in der frage genannt wird.

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sprich doch mal mit der krankenkasse - meines wissens könnt ihr für solche notwendigen untersuchungen kostenlos ein taxi in anspruch nehmen.

es gibt für sowas gutscheine und die taxifirma rechnet direkt mit der krankenkasse ab. in der schweiz gibt es für sowas spezialtaxis. vielleicht ist das in deutschland ja auch so. ich empfehle wirklich, das mit der krankenkasse zu klären.

wenn es bei deiner frau urologische vorerkrankungen (rückenschmerzen können ja auch von der niere kommen) gibt oder sie zu einem risikobereich gehört, ist die jährliche vorsorge immens wichtig.

auch für sonstige gesundheitliche angelegenheiten, die nicht von der pflegeperson oder beim besuch durch den hausarzt erledigt werden können, habt ihr meines wissens anspruch auf einen transport per taxi.

die fahrtmöglichkeit gilt immer für den patienten selber und eine begleitperson. du könntest also zu den terminen mitfahren.

alles gute!

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Kommentar von Kathyli88
18.01.2017, 11:23

Das liegt in dem alter wohl eher an den bandscheiben, die häufigste ursache von rückenschmerzen, vor allem in diesem hohen alter. Du malst dir aber viel aus. Gut dass du kein arzt bist. Du würdest nur schwachsinn mit den leuten machen und sie von A-Z schicken und dann wieder von vorn.

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Kommentar von studiogirl
18.01.2017, 17:42

Ich weiß nicht, wo du lebst, ponyfliege, aber in Deutschland gibt es keine kostenlosen Taxen oder Gutscheine für Krankenfahrten. Eine Taxifahrt, die über Krankenkasse abgerechnet wird erhält nur jemand, der entweder 100%schwerbeschädigt ist und einen entsprechenden Ausweis hat, zur Chemotherapie, zur Dialystbehandlung oder, nach einer Op. direkt in die REHA.

Also, erst einmal erkundigen, bevor du hier solch einen Schwachsinn verbreitest.

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Hallo, Zunächst allen, auch den Komentatoren/innen besten Dank. Zum grösseren Teil wurde meine Ansicht bestätigt, dass eine 78-jährige Frau ohne Krebsvorerkrankungen nicht jedes Jahr (eigentlich überhaupt nicht mehr) sich einer urologischen Krebsvorsorgeuntersuchung unterziehen muss. Es wäre eine Überdiagnostik.

Sie wird nicht mehr an Brustkrebs oder Gebärmutterhalskrebs sterben, eher an sonstigem Altersleiden.

Nur am Rande sei angemerkt: Der Urologe und Frauenarzt hatte für meine Frau selber direkt einen Termin beim Radiologen zur Mamografie ausgemacht mit dem Vermerk "nicht klar definierbar ertastete Knötchen in den Brüsten". Er hatte aber überhaupt nicht getastet.

(Nur bei diesem Vermerk übernimmt die Krankenkasse die Mammo)

Wir sind nicht hingegangen





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Wenn der Urinabgang und all das funktioniert, sollten sie ihre Frau nicht noch zusätzlich zum Arzt schleifen..

Wenn nicht gerade Brustkrebs, Scheidenkrebs, oder Blasenkrebs in ihrer Familie liegen, ersparen sie ihrer Gattin diese Besuche

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Kommentar von Huflattich
18.01.2017, 11:26

Ich finde in dem Alter und bei dem Allgemeinzustand Untersuchungen dieser Art  menschenverachtend und unverantwortlich .

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Nein es ist überhaupt nicht erforderlich, reine abrechnerei von ärzten. Zudem fördert die mamografie brustkrebs erst überhaupt. Ich gehe nie zu diesen vorsorgeuntersuchungen, völliger unsinn. Und ich werde es auch meine restlichen vielleicht 40 lebensjahre die ich vor mir habe nicht machen lassen. 

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Kommentar von ponyfliege
18.01.2017, 10:51

weisst du denn, ob die alte dame vorerkrankungen hatte, die diese untersuchungen notwendig machen?

es ist sträflich leichtsinnig, solche "empfehlungen" abzugeben, wie du sie machst. bei diabetes und/oder nierenschwäche, sind die vorsorgeuntersuchungen ZWINGEND notwendig.

ich hoffe mal, dass deine kristallkugel bezüglich deiner lebensdauer recht hat.

aber - solche situationen wie in der frage müssen individuell betrachtet werden. scheinbar bist du approbierte ärztin, dass du das so aus der ferne beurteilen kannst, wie du es tust.

bleib recht gesund,

gruss, pony.

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Kommentar von Huflattich
18.01.2017, 11:23

Hallo ich sehe es genauso. Dabei ist nocht mal eine Verbesserung eines Lebens in Sicht. Irre sowas, sollte mMn von den Krankenkassen grundsätzlich ausgeschlossen werden. Wer macht solche Vorschläge ?

Gefährliche Wahrheit .....seien wir ehrlich das Leben ist lebensgefährlich ;o)

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Das sollten Ärzte entscheiden.

Aber ehrlich, wenn bis jetzt nichts Auffälliges war, würde ich ihr auch nicht zumuten - jedenfalls nicht jährlich.

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Vorsorgeuntersuchungen sind die einzige Möglichkeit zur Früherkennung.

Lediglich die Mammographie kenne ich im Abstand von zwei Jahren.

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Kommentar von Huflattich
18.01.2017, 11:34

...bei einer Frau im gebärfähigen Alter - vielleicht. 

In diesem Fall nur noch menschenquälerei . 

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