Urnenbegräbnis-ist das nicht eine doppelte Belastung?

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6 Antworten

Bei einem Teil unserer Verwandschaft ist die Feuerbestattung Tradtition. Es wird aber immer nur ein Termin für die familiäre Trauerfeier, bei der alle Familienmitglieder zusammenkommen, gewählt. Entweder wurde diese Feier nach dem Ableben des Verstorbenen mit einem Trauergottesdienst und späterer schlichter Urnenbeisetzung in Anwesenheit der Kinder und Lebenspartnerin begangen. Wir hatten auch den Fall, dass die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung drei Wochen nach dem Ableben des Verstorbenen statt fand, da Kinder aus dem Ausland nicht kurzfristig kommen konnten.

Meine Eltern sind vor einiger Zeit verstorben u. hatten auch den Wunsch einer Urnenbestattung. Wir hatten zwischen Todestag und Bestattung jeweils ca. 14 Tage Zeit, alles zu regeln u. am Bestattungstag kamen alle Angehörigen und Freunde etc.; es wurde zuerst die kath. Trauerfeier in der Kirche gehalten u. anschließend ging der Trauerzug zum nahegelegenen Friedhof. Danach hatten wir alle, die uns nahe stehen, zu einem Imbiß/bzw. Frühstück in ein Lokal gebeten. Es war in beiden Fällen ein sehr würdiger Abschied.

Ich frage mich gerade warum doppelt schlimm??? Menschen die einem nah stehen, fehlen lebenslänglich.Häufig sind bei der Urnenbeisetzung nur noch die engsten Familienmitglieder und Freunde dabei. Ist es nicht schön um einen lieben Menschen gemeinsam zu trauern? Lieben Gruß Lotusblume

Ich hab mal eine Urnenbeisetzung mitgemacht. Zwischen der Andacht und der Beisetzung lagen 6 Wochen. Es war eine schlimme Zeit für alle Beteiligten.

LG 2kiba

Bei der Urnenbeisetztung müssen die Angehörigen nicht anwesend sein.

Müssen nicht, aber will bei einem nahem Verwandten nicht bei dem letzten Teil seines Weges dabei sein?

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@Agnes10

Das ist ja Ansichtssache, was der "letzte Teil des Weges" ist.

Die (kirchliche) Trauerfeier mit allen Angehörigen ist vorbei. Da hat man Abschied genommen.

Wenn die Urne in einen Ausschnitt im Mauerwerk geschoben wird, ist das kein feierlicher Augenblick mehr.

Du hast ja gefragt, ob das für die Hinterblieben schlimm ist.

Wenns mir zuviel ist kann ichs lassen! So meine ich das.

Das, was den Verstorbenen ausmacht, nämlich seine Seele, ist nicht mehr in dem bißchen Asche.

Aber über solche Themen denkt sicher jeder anders.

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Ist für die Hinterbliebenen oft nicht einfach. Aber man soll den letzten Willen desjenigen beachten. Wenn er verbrannt werden will, soll man es auch tun.

Da ist absolut richtig, es ist eine harte Zeit, aber es ist die letzte Bitte die Du erfüllen darfst.

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