Urlaubsberechnung bei ungleicher Wochenverteilung?

6 Antworten

Du hast es also mit zwei Problemen zu tun:

erstens die Errechnung Deines Urlaubsanspruchs und

zweitens die Berechnung Deines Urlaubsentgelts.

Für die Errechnung Deines Urlaubsanspruchs kommt es auf die Anzahl Deiner Wochenarbeitstage an. Da die ganz offensichtlich sehr stark variiert, musst Du leider etwas rechnen:

Du musst über einen zurückliegenden Zeitraum (wenn Du lange genug da bist, geht die Rechtsprechung von 1 Jahr aus, ansonsten die bisherige kürzere Zeit) Die Anzahl Deiner Arbeitstage durch die Anzahl der Arbeitswochen teilen, damit erhältst Du die durchschnittliche Zahl Deiner Wochenarbeitstage.

Beispiel: Du arbeitest seit 30 Wochen im Betrieb und hast bisher an 85 Tagen gearbeitet, damit arbeitest Du durchschnittlich an 2,83 = 3 Wochentagen.

Nun kommt es darauf an, wie viel Urlaub allgemein im Betrieb gewährt wird. Gehen wir davon aus, dass im Betrieb "normal" eine 5-Tage-Woche besteht und der Urlaubsanspruch 20 Arbeitstage beträgt (das ist der gesetzliche Mindestanspruch - oder 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche).

Damit beträgt Dein individueller Urlaubsanspruch 12 Arbeitstage nach der Formel: 20 betriebliche Urlaubstage ./. 5 betriebliche Arbeitstage * 3 individuelle Arbeitstage = 12 individuelle Urlaubstage

Für die Berechnung Deines Urlaubsentgelts (also der Bezahlung während des Urlaubs) gibt es eine einfache und klare Regelung im Bundesurlaubsgesetz BUrlG 11 "Urlaubsentgelt" Abs. 1.

Danach hast Du dasjenige an Entgelt zu erhalten, was Du im Durchschnitt der letzte 13 Wochen/3 Monate vor dem Urlaub erhalten hast. Also ist der Verdienst der letzten 13 Wochen durch die Anzahl der Arbeitstage dieser 13 Wochen zu teilen; damit erhältst Du den Betrag, der Dir für jeden Urlaubstag zu zahlen ist (dieses Verfahren berücksichtigt den Geldfaktor).

Eine Abweichung davon kann es allerdings geben, wenn Du für die Zeit, zu der Du Urlaub nimmst, ursprünglich "eigentlich" schon nach einem Dienstplan zur Arbeit eingeteilt gewesen sein solltest: In diesem Fall hast Du als Urlaubsentgelt dasjenige zu bekommen, was Du aufgrund der Dienstplaneinteilung bekommen würdest (dieses Verfahren berücksichtigt den Zeitfaktor und beinhaltet das Lohnausfallprinzip: Du hast das zu erhalten, was Du ohne den Urlaub - oder den Feiertag oder die Erkrankung - erhalten hättest).

Du kommst oder Dein Arbeitgeber kommt um ein wenig Rechnerei leider also nicht herum!

Ich hatte mal die gleiche Konstellation. Bei mir war das so: 450 Euro im Monat, 6 Stunden pro Woche bei freier Zeiteinteilung. Manchmal hab ich eine Woche garnicht gearbeitet, dafür die nächste 12 Stunden- genau wie bei dir. Die Monatsbinden wurden durch die Arbeitstage im Monat geteilt, wodurch ich eine durchschnittliche Arbeitszeit pro Tag hatte. Und diese Stunden mal 5 musste ich pro Woche nehmen, wenn ich Urlaub eingereicht habe. 

Sorry, ich hab dir grad eine falsche Antwort gegeben, bin auch auf bearbeiten aber es hat irgendwie nicht geklappt. Was ich grad geschrieben hab war, als ich zum Schluss noch resturlaub und Überstunden hatte. Bei Urlaub war das anders: im Arbeitsvertrag waren durchschnittlich 2 Arbeitstage pro Woche vereinbart und die musste ich dann so einreichen. Sorry, wollte keine Verwirrung stiften, ist schon länger her 😉

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