Urlaubsanspruch in der neuen Firma / Urlaubstage mitnehmen?

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Zunächst einmal ist die Sache ganz eindeutig aufgrund der Bestimmung des Bundesurlaubsgesetzes BUrlG § 7 "Zeitpunkt, Übertragbarkeit und Abgeltung des Urlaubs" Abs. 4:

Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten.

Wenn Du also in der verbleibenden Beschäftigungszeit aus dringenden betrieblichen oder persönlichen Gründen Deinen Resturlaub nicht nehmen kannst, muss der Arbeitgeber ihn Dir auszahlen!

Beim "alten" Arbeitgeber nicht genommenen Urlaub kannst Du selbstverständlich nicht zum "neuen" Arbeitgeber "mitnehmen"!

Bei der Auszahlung muss nur noch beachtet werden, ob es bei der Vereinbarung zu Deinem Urlaub in der Formulierung eine Unterscheidung gibt zwischen gesetzlichem Mindesturlaub und vertraglich vereinbartem zusätzlichem Urlaub (z.B.: "Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf den gesetzlichen Urlaub von xx Tagen; darüber hinaus werden ihm yy Tage zusätzlich gewährt."). In diesem Fall besteht ein durchsetzbarer Anspruch auf Auszahlung nur für den noch nicht genommenen gesetzlichen Urlaubs - wenn sonstige Vereinbarungen (z.B. ein anzuwendender Tarifvertrag) nichts Anderes bestimmen.

Die Urlaustage gelten immer anteilig zum Ein- bzw Austrittsdatum. Du musst Sie im alten Arbeitsverhältnis vor Austritt aufbrauchen oder Dir auszahlen lassen und bekommst für den Rest des Jahres anteilig nach Regelung im Arbeitsvertrag Deine Urlaubstage für den Rest.

Die musst du noch nehemn. Warum soll dein neuer Arbeitgeber die Kosten des Alten übernehmen?

Wie errechne ich korrekten Urlaubsanspruch?

Am 15.3.2015 hab ich in einem neuen Betrieb angefangen .
30 Stunden / 5 Tage Woche / Montag bis Freitag .
vertraglich vereinbart sind 27 Urlaubstage / Jahr .
Also 2.25 Tage pro Monat -  korrekt ?
Bis Ende des Jahres 21.375 Tage - korrekt ?
Wie wird mit 0.375 " Tagen " umgegangen ?
Iwo hab ich gehört das ab einer Zugehörigkeit von 6 Monaten , dem Arbeitnehmer der gesamte Jahresurlaub zusteht .
Stimmt das ?
Vielen dankbar vorraus !

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Danke sehr.

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Resturlaub bei Arbeitsplatzwechsel mitnehmen?

Hallo,

ich habe eine Frage an euch.

Ich wechsele zum 01.09. meinen AG.

Beim alten AG habe ich einen Jahresurlaub von 28 Tagen. 28 / 12 * 8 = 18,67 = aufgerundet 19 Urlaubstage die mir für die 8 Monate anteilig zur Verfügung stehen

14 Urlaubstage habe ich Stand heute genommen, bleiben also noch 5 Tage übrig, die ich gerne zum neuen AG mitnehmen würde, weil ich im Januar bereits eine Reise für diesen November geplant hatte (schon bezahlt, kann man nicht mehr stornieren).

Für diese Novemberreise benötige ich 10 Urlaubstage, daher war meine Rechnung, dass ich 5 Tage vom alten AG zum neuen AG mitnehme und mir 5 Urlaubstage im September und Oktober erarbeite (30 Urlaubstage beim neuen AG / 12 = 2,5 Urlaubstageanspruch pro Monat) und somit insgesamt auf 10 Urlaubstage komme.


Jetzt hat mir mein Peronaler des aktuellen Jobs gesagt, dass der neue AG nicht verpflichtet ist, den Resturlaub des alten AG zu übernehmen und dass ich mir meine 5 Resttage entweder ausbezahlen lassen kann oder halt 5 Tage Urlaub bis Ende August noch nehmen soll.

Den neuen AG habe ich kurz nach der Zusage über meinen November-Urlaub in Kenntnis gesetzt und er meinte, dass das für ihn in Ordnung geht, weil das öfters vorkommt, dass der neue Mitarbeiter seinen Urlaub beim alten AG geplant hat und man solche Art von Reisen schwer oder halt mit starken Kosten verbunden stornieren kann.

Nur weiß ich jetzt nicht, ob der neue AG die Genehmigung meines November-Urlaubs unter der Prämisse gegeben hat, dass ich bis dahin genügend Urlaubstage sowohl beim alten als auch beim neuen AG angesammelt habe, um mir diesen Urlaub zu ermöglichen.

Oder der neue AG sich darüber in Klaren ist, dass er für meinen November-Urlaub quasi 2 Monate in „Vorleistung“ gehen muss, denn bis zum November habe ich bei ihm ja dann nur 2 Monate gearbeitet und mir somit nur 5 Urlaubstage erarbeitet, für meine benötigten 10 Urlaubstage ich aber bis Ende Dezember arbeiten müsste, um auf die benötigen 10 Urlaubstage zu kommen. Ergo müsste der neue AG 2 Monate und somit 5 Urlaubstage in Vorleistung gehen.

Was sagt ihr dazu?

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