Urlaubsanspruch Formulierung im Arbeitsvertrag

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4 Antworten

Der Antwort von Maximilian112 ust zuzustimmen.

Zwar ist die Formulierung etwas "schwammig", aber der Sinn durch den Bezug auf den gesetzlichen Mindesturlaub doch eindeutig:

Der gesetzliche Mindesturlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz BUrlG § 3 "Dauer des Urlaubs" beträgt 24 Werktage (Montag bis Samstag), bezogen auf eine 5-Tage-Woche (wie im Vertrag formuliert) sind das umgerechnet 20 Arbeitstage; mit dem zusätzlichen Urlaub von 5 Tagen also insgesamt 25 Tage.

Die Erklärung Deines Arbeitgebers ist also richtig.

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Da Du gerade erst den Job angetreten hast, bist Du derzeit noch in der Probezeit.

Etwaige Diskussionen / Nachfragen zum Urlaubsanspruch würde ich derzeit nicht führen, da man Dir in der Probezeit ohne Angabe von Gründen jederzeit kündigen kann.

Falls es dem AG also übel aufstösst, könnte es passieren, dass Du bald ganz viel "Urlaub" hast.

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Die Formulierung ist widersprüchlich.

Der gesetzliche Anspruch besteht bei einer 5 Tage Woche bei 20 Tagen im Jahr. Dazu kommt dann Dein Sonderurlaub.

Wenn der AG Deinen Sonderurlaub mit eingerechnet hat bist Du genau beim gesetzlichen Limit.

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du hast 5 wochen basis-urlaub, weil sich dieser anspruch laut deinem vertrag auf eine woche (mit 5 tagen) bezieht. wenn man weniger tage in der woche arbeitet, werden die einzelnen tage umgerechnet, es bleibt aber immer bei 5 wochen (wenn man sie am stück nehmen würde) dazu kommt noch eine woche zusatzurlaub wegen deiner MDE. wenn der nicht ausdrücklich im vertrag erwähnt und zusätzlich zum üblichen, betrieblichen urlaub berechnet ist, gilt das gesetz

gerechnet hast du deinen teilanspruch für das nicht volle kalenderjahr auch richtig. leider hast du keinen unbedingten anspruch auf urlaub in den ferien, zwar sollen familienväter mit schulpflichtigen kindern bevorzugt werden, aber das muss immer zwischen betrieb und mitarbeiter abgestimmt werden. im konfliktfall gehen betriebliche interessen vor. rede mit deinem chef und versuche, vernünftige kompromisse zu erzielen oder mache ihm klar, dass er sich nur versehen hat.

bleibt er aber stur und uneinsichtig, hast du ein problem. das könntest du nur auf dem rechtsweg durchsetzen. zwar hast du besonderen kündigungsschutz, aber willst du das riskieren, damit das klima zu "vereisen"?

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mucki1969 26.03.2014, 11:06

Danke für deine Antwort, akino47! Ich bin die Familienmutter; und mir ist klar, dass der Zeitpunkt, wann der Urlaub genommen werden kann, immer auch den betrieblichen Gegebenheiten angepasst sein muss. Dies sollte hier aber kein Problem sein. Mir ging es tatsächlich in erster Linie um die Anzahl der Tage! Danke schön!

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