Urlaubsanspruch bis zum Bestehen der mündl. Abschlussprüfungsf?

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2 Antworten

„Sofern das Berufsausbildungsverhältnis, z.B. durch eine bestandene

Prüfung, spätestens am 30.06. endet, ist der anteilige Urlaub durch
Zwölftelung zu ermitteln und zu gewähren. Endet das
Ausbildungsverhältnis nach dem 01.07. oder später, hat der Auszubildende
einen Mindesturlaubsanspruch nach den gesetzlichen Regelungen
(Bundesarbeitsgericht, 09.03.1984 - 6 AZR 442/83: Der gesetzliche
Mindesturlaub eines Arbeitnehmers, der nach erfüllter Wartezeit in der
2. Hälfte eines Kalenderjahres ausscheidet, kann durch eine tarifliche
Regelung weder ausgeschlossen noch gemindert werden. Auch eine
Zwölftelung des Urlaubs ist insoweit unwirksam). In die
Berufsausbildungsverträge ist, sofern die Ausbildung in der zweiten
Jahreshälfte endet, also mindestens der gesetzliche Urlaubsanspruch
einzutragen.“

Es kann zudem sein, dass ein Tarifvertrag etwas
besonderes Regelt. Sollte es bei dir im Betrieb einen Betriebsrat geben,
wende dich einmal an diesen und lasse dich dort beraten.

Nein, darf sie nicht. Es spielt keine Rolle wann Deine mündliche Prüfung ist.

Du hast ein Anrecht auf die Urlaubstage, da Deine Ausbildung ab Beginn exakt festgelegt wurde!!

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